So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RainNitschke.
RainNitschke
RainNitschke, Rechtsanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 1520
Erfahrung:  Fachanwältin für Familienrecht
49776616
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Familienrecht hier ein
RainNitschke ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, folgender Fall: Ich bin Vater

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,
folgender Fall: Ich bin Vater einer Tochter und habe mit der Mutter des Kindes das gemeinsame Sorgerecht. Die Tochter lebt bei der Mutter, die Tochter ist jedes Wochenende bei mir zu Besuch. Der Kindesunterhalt wurde 2010 urkundlich festgelegt.
Nun bekomme ich von dem Anwalt der Kindsmutter eine Forderung der Offenlegung meines Einkommens sowie meiner Vermögenswerte. Da man sich gut vorstellen kann, daß man sich nicht gerne vor der Gegenseite offenbaren möchte, würde ich gerne Ihren Rat hören, wie man in diesem Fall vorgehen sollte. Da ich mitbekomme, daß mein Kindesunterhalt zweckentfremdet wird und anderweitig im Sande verläuft, möchte ich ungern den Lebensstandard meiner ehemaligen Partnerin unterstützen. Kann ich der geforderten Offenlegung meiner Einkünfte entgegenwirken? Kann ich darauf bestehen, daß mir gesagt wird, wofür das von mir gezahlte Geld verwendet wird?
Ich bedanke ***** ***** Ihre Bemühungen.
Beste Grüße

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage! Das Gesetz sieht nach § 1605 BGB vor, dass eine Auskunft über das Einkommen und Vermögen alle zwei Jahre angefordert werden kann. Das bedeutet, dass die Kindsmutter diesen Anspruch problemlos einklagen kann. Ich kann daher nur dazu raten, zumindest eine Einkommensauskunft abzugeben. Eine Vermögensauskunft ist erst dann erforderlich, wenn der Kindesunterhalt nicht sichergestellt wird. Dies schließe ich in Ihrem Fall aus.

Einen eigenen Auskunftsanspruch gegen die Kindsmutter, wie der Kindesunterhalt konkret verwendet wird, haben Sie leider nicht. Nur, wenn das Kind aufgrund mangelnder Versorgung tatsächlich Schaden nimmt, kann man im Grunde tätig werden, da in solchen Fällen eine Kindeswohlgefährdung vorliegt.

Sollte Ihre Frage beantwortet sein, würde ich mich über Ihre Bewertung durch Anklicken von mindestens drei Sternen freuen. Dadurch wird das Guthaben auf Ihrem Kundenkonto an mich weiter geleitet und die Beratung vergütet. Sollten Sie noch Hilfe zu dieser Problemstellung benötigen,

zögern Sie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort.

Mit freundlichen Grüßen

K. Nitschke

Rechtsanwältin

RainNitschke und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.