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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 8321
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

1.Frage:kann eine alleinerziehende Mutter ihren 15jhrg.Sohn

Diese Antwort wurde bewertet:

1.Frage:kann eine alleinerziehende Mutter ihren 15jhrg.Sohn einfach rauswerfen?Er hat mit Drogen zu tun u.ist jetzt auch von der Schule geflogen!Es ist der uneheliche Sohn meines Mannes (mein Mann hat normalerweise kein Sorgerecht!Über das Jugendamt kam er jetzt zu uns (angeblich vorübergegend bis ein Platz in der Jugendpsychiatrie frei wird! Mein Mann u.ich sind 61Jahre alt!Ich bin nicht bereit diese Verantwortung zu übernehmen,denn ich befürchte dass sie ihn uns zu schieben wollen.Was kann ich tun-kann man so etwas überhaupt von mir verlangen!Ich bin Rentnerin (Schwerbehindertenrente),mein Mann ist noch berufstätig u.somit den ganzen Tag nicht zu Hause!!Und auch er ist nicht grad der Gesündeste!Ich kann damit nich umgehn u.bin schon jetzt fix u.fertig-kann nachts nicht mehr schlafen!Ich habe jetzt für 1 Woche zugesagt dass er bei uns bleiben kann,bis ein Platz für ihn gefunden wird!Aber was wird dann?Kann ich mich irgendwie wehren?? Mit feundlichen Grüßen E.Gadau

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihre Frage beantworten.

Das vom Jugendamt beschriebene Verhalten ist rechtswidrig. Hierauf können Sie das Jugendamt hinweisen und sogar eine Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den zuständigen Sachbearbeiter einreichen. Es ist nicht Ihr Problem, wenn das Jugendamt keine verfügbaren Unterbringungsplatze beschaffen kann.

Der Kindesvater hat kein Sorgerecht, weshalb eine Kindesunterbringung bei Ihnen - ohne Ihre Zustimmung - nicht verlangt werden kann.

Sie sollten dem Jugendamt schriftlich mitteilen, dass Sie aus gesundheitlichen Gründen, dem fortgeschrittenen Alter und den drohenden Gefahren des 15 Jährigen keine weitere Betreuung und Versorgung übernehmen können und wollen. Nach der Zeit von 1 Woche muss das Jugendamt für eine Alternativunterbringung sorgen.

Durch die Erteilung Ihrer Zustimmung zur 1-wöchigen Unterbringen haben Sie ggü. dem Jugendamt eine gewisse Verpflichtung eingenommen. Innerhalb dieser Zeit sollten Sie das noch minderjährige Kind nicht auf die Straße setzeh, nicht dass Sie Probleme mit dem Jugendamt bekommen.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.

Ich danke ***** *****ür die informative Antwort-hiermit fühle ich mich erstmals bestätigt-ich werde die Woche abwarten u.dann weitere Maßnahmen ergreifen!Kann ich mich trotzdem noch bei evtl.Fragen an Sie wenden ohne das weitere Kosten auf mich zu kommen?

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),

es freut mich, wenn ich Ihnen helfen konnte und bitte um Abgabe einer positiven Bewertung.

Gerne dürfen Sie mich in Ihrer Sache sodann auch auf dem laufenden halten und über diese Fragebox rückfragen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Dr. Holger Traub und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.