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ragrass
ragrass, Rechtsanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 7421
Erfahrung:  mehrjährige Erfahrungen auf dem Gebiet des Familienrechts
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ragrass ist jetzt online.

Ich will mich scheiden lassen habe ei Mehrfamilienhaus mit

Diese Antwort wurde bewertet:

ich will mich scheiden lassen
habe ei Mehrfamilienhaus mit in die Ehe gebracht und vor meiner Hochzeit noch umgebaut.
über die 30 Jahre Ehe ist am Haus immer etwas gemacht worden und mit den Mieteinnahmen bezahlt worden.
Die Kinder sind 25 Jahre alt und einer noch in Ausbildung.
Vor drei Jahren hat meine Frau eine Wohnung in Ravensburg gekauft und ich habe ihr 40.000€ aus einer Lebensversicherung dazu gegeben (leider nichts schriftliches).
was kommt da auf mich zu?

Sehr geehrter Fragesteller,

danke, ***** ***** Justanswer genutzt haben.

Erlauben Sie mir eine Nachfrage:

Meinen Sie, was hinsichtlich Vermögen auf Sie zukommt oder ggf. auch in Bezug auf Unterhalt ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Vermögen und Unterhalt

Sehr geehrter Fragesteller,

danke für den Nachtrag.

Grundsätzlich besteht ein sog. Zugewinnausgleichsanspruch. Zur Berechnung desselben werden die Vermögenswerte zu Beginn der Ehe (Hochzeit) und zum Ende der Ehe (Stichtag Zustellung des Scheidungsanstrages) ermittelt und sodann gegenübergestellt.

Bzgl. der Immobilien, die bereits zu Beginn der Ehe bestanden, wird in den Zugewinn nur eine eventuelle Wertsteigerung angesetzt. Beim Vermögen Ihrer Frau taucht zudem die Wohnung auf, die kürzlich gekauft wurde. Bitte missverstehen Sie mich nicht, aber ohne konkrete Zahlen ist eine annähernde Berechnung möglicher Ansprüche nicht möglich. Aber auf den ersten Blick scheint es, dass Ihre Frau auf jeden Fall ausgleichspflichtig ist.

Bzgl. der Unterhaltsberechnung verhält es sich so, dass alle Einkünfte (Lohn, Mieteinnahmen, mietfreies Wohnen usw.) berechnet werden und letztlich derjenige -(zumindest im Trennungsjahr) Unterhalt den anderen zu zahlen hat, der weniger Einkommen erzielt.

Kindesunterhalt wird vermutlich nicht mhr geschuldet sein, da selbst das grundsätzlich noch unterhaltsberechtigtes Kind keinen mehr erhalten wird, weil es Ausbildungsvergütung erzielt. Letztlich hängt dies allerdings von der Höhe der Vergütung ab.

Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein und darf Sie um Bewertung der Antwort bitten. Bei Rückfragen, nehmen Sie bitte Kontakt auf.Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

ragrass und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.