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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 19115
Erfahrung:  Fachanwältin für Familienrecht, Korrespondenzsprachen : deutsch und englisch, Ehescheidungen, Unterhalt, Güterrecht, Umgang, elterliche Sorge, seit 20 Jahren als Anwältin zugelassen
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Frage bzgl. Kindesunterhalt berechnen. Sehr geehrte Damen und

Diese Antwort wurde bewertet:

Frage bzgl. Kindesunterhalt berechnen. Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe eine nicht eheliche Tochter. Diese lebt bei der Mutter. Es besteht seit Geburt eine Beistandschaft vom Jugendamt. Das Jugendamt hat seit ca. 4 Jahren keine Feststellungsbögen mehr an mich geschickt. Ich habe mich seit 3 Jahren, mit der Mutter auf eine Unterhaltszahlung für das Kind unterhalb des Mindestsatzes geeinigt. Sprich, es sind monatlich 200,00 Euro auf das Konto der Mutter bezahlt. Wenn man zu Besuch gewesen ist, hat man mal Kleidung etc. gekauft und mal 50 Euro Taschengeld da gelassen. Natürlich sind diese Barzahlungen in Geschäften und das Taschengeld nicht nachvollziehbar bzw. quittiert worden. Nun ist die Mutter zum Amt gegangen und hat mitgeteilt, dass Sie eine Prüfung des Einkommen von mir wünscht und ich angeblich falsche Angaben beim Jugendamt gemacht habe bzgl. Einkommen. Teilte denen mit, dass ich Geschäftsführer einer GmbH bin und mir die GmbH gehören würde. Das Jugendamt prüft nun aktuell den Mindestunterhalt und eine Anzeige gegen mich wegen falscher Angaben. Tatsache ist aber, dass ich angestellt bin, in einer Firma und ca. 800,00 Euro verdiene. Bei einer GmbH binich seit August 2014 als Geschäftsführer eingetragen, beziehe aber kein Einkommen aus dieser Stellung. Bei der GmbH bin ich kein Gesellschafter und die GmbH ruht momentan bzw. macht Gewinne in Höhe von 500,00 Euro im Halbjahr. Ich möchte nach einer Fortbildungsmaßnahme in der GmbH richtig tätig werden und erhoffe mir dann eine Einstellung in der GmbH, sobald ich meine Fortbildung abgeschlossen habe. Evtl. auch als Mitgesellschafter. Das Jugendamt traut dem ganzen nicht und unterstellt mir, dass ich sehr wohl als Geschäftsführer ein Gehalt beziehe. Die vorgelegten Verdienstbescheinigungen aus meinem Arbeitsplatz seien angeblich zu gering und sollen den Geschäftsführerposten in der anderen Firma verschleiern. Wie soll ich mich verhalten. Ich bin aufgefordert worden, ab sofort 334,00 Euro monatlich zu zahlen, egal ob laut meiner Verdienstbescheinigung eine solche Summe nicht aufzubringen ist. Ein Bescheid ist noch nicht erstellt, nur die Aufforderung per Brief habe ich erhalten. Die Vereinbarung mit der Mutter sei nichtig und unwirksam
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** familienrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:
Besteht denn ein Unterhaltstitel?
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte Frau Schiessl,

ja es besteht ein Unterhaltstitel, der vom Jugendamt nach der Geburt ausgefertigt wurde mit Anerkennung der Vaterschaft.

Sehr geehrter Ratsuchender,
der Unterhalt kann nur rückwirkend für ein Jahr verlangt werden, die drei Jahre davor sind verwirkt.
Es ist zwar richtig, dass keine Vereinbarung getroffen werden kann, nach der ein geringer Kindesunterhalt oder dessen Erlass vereinbart werden kann.
Zugleich verwirkt aber Unterhalt, der länger als ein Jahr nicht geltend gemacht wurde.
Wenden Sie bezüglich der ersten drei Jahre Verwrkung ein, hier mussten Sie nicht damit rechnen, dass noch Unterhalt gefordert wird.
ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen
bitte fragen Sie gerne nach
wenn ich helfen konnte bitte ich um positive Bewertung
Stellen Sie dem Jugendamt doch Ihre Einkommensteuererklärung zur Verfügung, daran sieht man, wenn Sie kein Einkommen haben
Auskunft müssen Sie geben und Unterhalt dann zahlen, wenn Sie wieder leistungsfähig sind
Claudia Schiessl und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.