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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Meine Frau hat sich Weihnachten von mir getrennt. Da ich mich

Diese Antwort wurde bewertet:

Meine Frau hat sich Weihnachten von mir getrennt. Da ich mich rechtlich überhaupt nicht auskenne, habe ich mir einen Anwalt zur Hilfe genommen.
Meine Frau ist juristisch besser bemessen als ich, sie arbeitet seit Ende ihres Studiums am zuständigen Amtsgericht.
Anfangs wollte sie unbedingt, dass ich mir keinen Anwalt nehme.
Wir haben zwei Kinder 6 und 9 Jahre alt und möchten das Wechselmodell 50:50, wöchentlicher Wechsel.
Nach Beratung bei einer Beratungsstelle stimmte meine Frau zu.
Schriftlich per Anwalt (ihrerseits) ging bei meinem Anwalt die Zustimmung zum Wechselmodell ein.
Nun sollte eine Vereinbarung getroffen werden.
Sie unterschreibt nur, wenn ich auf viele Sachen, wie zum Beispiel Trennungsunterhalt, Versorgungsausgleich und ein anteiliges Kindergeld verzichte.
Was kannman tun?
Sehr geehrter Fragesteller,
vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Auf Ihr Anliegen gehe ich wie folgt ein:
Wenn Ihre Frau die Zustimmung zum Wechselmodell gegeben hat, sollte dies auch umgesetzt werden.
Die Umsetzung kann mangels rechtlichem Zusammenhang nicht von der Regelung des Trennungsunterhalts, des Versorgungsausgleichs und der Aufteilung des Kindergeldes abhängig gemacht werden.
Offensichtlich will Ihre Frau Sie hierdurch zwingen, auf etwaige Ansprüche zu verzichten.
Sie und Ihr Anwalt sollten daher konsequent die Umsetzung des Wechselmodells verlangen und zugleich die anderen rechtlichen Sachverhalte abklären und ggf. zu Geltung bringen.
Dies erst einmal zur ersten Orientierung.
Bitte fragen Sie einfach nach, wenn Sie weitere Informationen benötigen.
Gern helfe ich weiter.
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Tobias Rösemeier und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Hallo und vielen Dank,

mir war der Rat eines dritten sehr wichtig. In der Anlage ist das letzte Schreiben meines Anwaltes und der gegenseite zu sehen.

Vielleicht könnten sie dazu ausführen, wie groß meine Chancen sind, das Wechselmodell wirklich durchzusetzen.

Sie hat es ja nun eigentlich schon bestätigt.

Im Sommer werde ich auch aus unserer gemeinsamen Wohnung ausziehen.

Den Entwurf der Gegenseite habe ich noch nicht, allerdings konnte ich es gestern Abend sehen, lag im Wohnzimmer, offenbar vergessen in ner Mappe auf dem Tisch.

Daran stand sozusagen der Entwurf einer notariellen Vereinbarung, mit der ich auf vieles verzichten soll.

Meines Wissens nach steht mir aber auch ein Kindergeld zu und die tatsächlichen Kosten für die Kinder werden dann nach Einkommen berechnet. Stimmt dies?

Sehr geehrter Fragesteller,
ich schaue die Schreiben durch und melde mich dann wieder.
Bitte haben Sie ein wenig Geduld.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Vielen Dank ***** ***** im Voraus für ihr Mühen.

Mit freundlichen Grüßen Mario Baer

Sehr geehrter Fragesteller,
vielen Dank ***** ***** Unterlagen.
Aus diesen ist ersichtlich, dass zunächst eine Vereinbarung zum Sorgerecht/Wechselmodell getroffen werden soll.
Hier besteht Einigkeit und es kann die Vereinbarung geschlossen werden.
Es besteht hier auch keine Abhängigkeit zur Regelung der weiteren rechtlichen Sachverhalte, die mit der Trennung/Scheidung einhergehen.
Vielmehr wird signalisiert, dass man hofft, sich verständigen können und es soll ein Vorschlag übermittelt werden.
Dieser ist aber unabhängig vom Wechselmodell verhandelbar.
Sie sollten daher mit Ihrem Anwalt den Vertragsentwurf prüfen und zuvor die Vereinbarung zum Wechselmodell "fest" machen.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Vilen Dank,

also nach dem Übersenden unseres Vertragsentwurfs, ging 10 Tage keine Meldung ein.

Darauf hin hat mein Anwalt, die gegnerische Seite versucht anzurufen, weil wir der Meinung waren, das unsere Teilvereinbarung doch vorab geschlossen werden könnte.

Die gegnerische Seite hatte sich letzten Freitag erst zurück gemeldet, nachdem mein Anwalt sagte er würde sonst Anträge am Amtsgericht Potsdam einreichen. Innerhalb von 5 Minuten kam der Rückruf, mit der Mitteilung, das die mandantin, also meine Frau alles komplett geregelt haben möchte.

Auf nachfrage meines Anwalts, ob es denn bei dem Wechselmodell bliebe kam zurück, " Ja das haben wir ja auch bereits schriftlich bestätigt"

Mein Anwalt stellte bis heute eine Frist. Nun las ich gestern deren Entwurf und musste soviel Negatives Feststellen. Weiterhin stand eben auch da, dass ich mich verpflichte bis einschließlich 30.04.2015 auszuziehen. Dies geht jedoch nicht.

So ziemlich zum Schluss stand auch der Satz, dass ich für alle Anwaltskosten aufkommen soll.

Mein Anwalt ist nicht erreichbar und ich werde dies , so auch nicht unterschreiben. Allerdings hoffe ich durch die Bestätigung zum Wechselmodell das ich Erfolg haben werde.

Beim Telefonat meines Anwaltes mit der Anwältin der Gegenseite wurde auch geäußert, dass mein Frau an einer außergerichtlichen Einigung interessiert wäre.

Ähnliches vermuttete ich auch bereits, da sie eine Familienrechtsauseinandersetzung an ihrem eigenen Gericht vermeiden möchte.

Könnten sie noch was raten?

Ich würde gern im nächsten Schritt, denen mitteilen, das ich nun doch alles prüfen lasse und meine Anträge vor Gericht vorbringe.

Sehr geehrter Fragesteller,
der Auszugstermin ist sicherlich verhandelbar. Hier sollte man einfach nochmals auf die Gegenseite zugehen.
Ansonsten liegt die Zustimmung zum Wechslemodell vor. Daran muss sich Ihre Frau binden lassen.
Meine Idee wäre, dass sich alle Beteiligten an einen Tisch setzen und alle Themen ansprechen um eine abschließende Klärung herbeizuführen.
Das Hin- und Hersenden von Schriftsätzen und Telefonaten ist meist nicht zielführend.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Vielen Dank,

vielleicht ist ihre Idee sehr gut. Glaube aber nicht, dass sie dazu bereit sein wird.

Zumindest sehe ich, das meine Frau damit gern alles für sich behalten möchte.

Finde es auch traurig, dass sie solche Sachen auf Kosten einer Entscheidung für die Kinder austrägt.

Ich kann mir vorstellen, dass so etwas eventuell auch von Familienrichtern nicht gerade als sehr vorteilhaft bewertet wird.

Zumindest wissen die Kinder davon und freuen sich schon, mal bei Mama und dann wieder bei Papa wohnen zu dürfen, zumal meine Wohnung, die ich zugesagt bekommen habe, gerade mal ca. 250m entfernt von unserer jetzigen gemeinsamen Wohnung liegt.

Da haben Sie sicher recht.
Aber versuch, macht klug.
Ein "runder Tisch" ist schon eine sinnvolle Sache.