So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchiessl.
RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 33706
Erfahrung:  Fachanwalt für Familienrecht über 16 Jahre Berufserfahrung
32916861
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Familienrecht hier ein
RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrter Herr RA Schiessl, mein Mann möchte sich jetzt

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrter Herr RA Schiessl,
mein Mann möchte sich jetzt scheiden lassen und ich eigentlich nicht. Das Trennungsjahr ist am 01.08.2014 verstrichen.
1.) Kann ich die Scheidung noch drei Jahre rauszögern, aus finanziellen Gründen und aus psychischen Gründen meines Sohnes? Mein Sohn ist seit längerem bei einem Kinder- und Jugendpsychotherapeuten in Behandlung, weil er die Trennung nicht verkraften kann.
2.) Bzg. Zugewinnausgleich: Heirat im Sept. 1997, Übergabevertrag des Hause von meiner Mutter an mich im Febr. 1998, Anbaubeginn März 1998. Ich bewohne mit meinem Sohn dieses Haus. Mein Mann hat ca. 60.000 EURO in den Anbau finanziert.
Ist das Geld weg oder kann er Ansprüche auf einen Teil des Hauses stellen?
Darf er die ca. 60.000 EURO in den Zugewinnausgleich mit reinnehmen?
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Darf ich Sie fragen:
Würde denn der Therapeut bestätigen, dass Ihrem Sohn die Scheidung schaden würde.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Ich habe schon mal mit ihm darüber gesprochen und ich denke ja. Ich habe in zwei Wochen eine Sitzung beim Therapeuten von meinem Sohn. Unser Sohn ist 16 Jahre und lebt bei mir und unsere Tochter ist 13 Jahre und lebt beim Vater

Sehr geehrter Ratsuchender,
sehr schön
Nun zu Ihren Fragen:
Sie können die Scheidung herauszögern.
Eine Scheidung nach Ablauf des Trennungsjahrs ist grundsätzlich nur dann möglich, wenn Sie damit einverstanden sind (Einvernehmliche Scheidung).
Wenn eine einvernehmliche Scheidung nicht möglich ist (weil Sie nicht zustimmen) dann kann nach 3 Jahren geschieden werden § 1566 II BGB.
Selbst nach den 3 Jahren können Sie sich nach § 1568 BGB gegen die Scheidung wenden, wenn die Scheidung für Sie oder Ihren Sohn eine schwere Härte (gesundheitliche Beeinträchtigung) darstellen würde.
Diese müssten Sie dann mittels Attest nachweisen.
Zu Ihrer zweiten Frage:
die 60.000 EUR sind an sich weg und können nicht mehr verlangt werden.
Was Ihr Mann allerdings verlangen kann ist die Hälfte des Wertzuwachses den Ihr Haus von 1997 bis zum Tag des Scheidungsantrages erfahren hat. Von einer Wertsteigerung durch den Anbau ist auszugehen, auch wenn die Wertsteigerung erfahrungsgemäß unter dem investierten Betrag liegt.
Wenn die Investition Ihres Mannes zu einer Wertsteigerung von beispielsweise 20.000 EUR geführt hat, dann müssen Sie 10.000 EUR an Ihren Mann ausgleichen.
Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach (Antworten Sie dem Experten)
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Vielen Dank für Ihre Antwort.

Ich bin nicht mit der Scheidung einverstanden. Ich war letztes Jahr in Behandlung und bekam sogar Psychopharmika wegen der Trennung. Mein Mann sagt, dass ich die Scheidung nicht rauszögern kann, weil er in einer neuen Partnerschaft lebt und dass auch die gesundheitlichen Beeinträchtigungen von mir und von meinem Sohn nichts daran ändern würden, dass die Scheidung "sofort" vollzogen wird. So wie Sie das schreiben, ist dies Nicht richtig.

Bzgl. Ausgleich: Natürlich hat das Haus eine Wertsteigerung dadurch. Wo oder wie kann ich die Höhe der Wertsteigerung erfahren?

Mein Mann hat 2 Direkt-Lebensversicherungen. Diese muss er aber auch zum Zugewinnausgleich mit reinnehmen oder? Diese Direkt-Lebensversicherungen wurden auch noch während unseres Zusammenlebens einbezahlt.

Ich habe keine Lebensversicherung. Ich hatte auch kein Startkapital und jetzt arbeite ich Teilzeit, weil ich aus gesundheitlichen Gründen, auf Grund einer bevorstehenden Knie-OP in Form eines künstlichen Knies, keine Vollzeittätigkeit ausführen kann. Die erste OP letzten Jahres war noch während unseres Zusammenlebens. Ich habe während der Ehe die ersten 10 Jahre gar nicht gearbeitet und dann auf 400 EURO Basis und seit letzten Juni auf 19,5 Stunden mit einem Nettogehalt von 798,00 EURO. Mein Lebensstandard ist von plus 10 auf minus 10 gesunken. Bin ich verpflichtet, dass ich eine Vollzeitstelle annehme?

Noch was: Ich habe einen Beratungstermin bei meinem Anwalt. Ist dieser Beratungstermin kostenlos?

Braucht jede Partei einen Anwalt? Ich habe im Internet gelesen, dass derjenige, der den Scheidungsantrag stellt, einen Anwalt benötigt und die andere Person, also ich, keinen Anwalt brauche. Das ist aber, glaube ich nur, bei einer einvernehmlichen Scheidung. Liege ich da richtig?

Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Doch ist schon richtig. Selbst wenn Ihr Mann in einer neuen Partnerschaft ist können Sie die Scheidung nach § 1568 BGB solange herauszögern bis Ihr Sohn wieder gesund ist.
Die Wertsteigerung des Hauses kann nur ein Sachverständiger ermitteln.
Die Lebensversicherungen fallen grundsätzlich in den Zugewinn, das bedeutet, Sie bekommen die Hälfte von dem Wertzuwachs ab, der während der Ehe erfolgt ist.
Nach Ablauf des Trennungsjahres müssen Sie immer voll arbeiten. Diese Pflicht besteht allerdings nicht wenn Sie krank sind. In diesem Falle besteht eine Unterhaltspflicht Ihres Mannes uneingeschränkt.
Der Beratungstermin bei Ihrem Anwalt ist wie jede Tätigkeit des Anwalts kostenpflichtig.
Bei einer einvernehmlichen Scheidung ist ein Anwalt notwendig. Wenn Sie allerdings mit der Scheidung nicht einverstanden sind brauchen Sie zwingend einen Anwalt.
Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach (Antworten Sie dem Experten)
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Doch ist schon richtig. Selbst wenn Ihr Mann in einer neuen Partnerschaft ist können Sie die Scheidung nach § 1568 BGB solange herauszögern bis Ihr Sohn wieder gesund ist.
- Dazu brauchen wir ein Attest vom Psychtherapeuten meines Sohnes oder?

Die Wertsteigerung des Hauses kann nur ein Sachverständiger ermitteln.
- Ok. Wer muss den Sachverständiger bezahlen?

Die Lebensversicherungen fallen grundsätzlich in den Zugewinn, das bedeutet, Sie bekommen die Hälfte von dem Wertzuwachs ab, der während der Ehe erfolgt ist.
- Die LV wurde bis vor vier Jahren, glaube ich, einbezahlt und seitdem wurde nichts mehr einbezahlt. D.H., mir steht die Hälfte von dem Wertzuwachs zu, der von Sept. 1997 bis zur Rechtskraft der Scheidung ermittelt wurde. Richtig?

Nach Ablauf des Trennungsjahres müssen Sie immer voll arbeiten. Diese Pflicht besteht allerdings nicht wenn Sie krank sind. In diesem Falle besteht eine Unterhaltspflicht Ihres Mannes uneingeschränkt.
- Brauche ich dazu ein Attest nach erfolgter OP? Kann ich auch meine psychischen Probleme mit einbeziehen?

Der Beratungstermin bei Ihrem Anwalt ist wie jede Tätigkeit des Anwalts kostenpflichtig.
- Ok. Ich dachte, dass 90 Minuten gratis sind. Was ungefähr kostet so ein Beratungstermin?

Bei einer einvernehmlichen Scheidung ist ein Anwalt notwendig. Wenn Sie allerdings mit der Scheidung nicht einverstanden sind brauchen Sie zwingend einen Anwalt.
- Ok. Was kostet ungefähr so ein Scheidungsverfahren? Kann ich Prozesskostenhilfe beantragen? Kann ich den Anwalt evtl. auf Raten bezahlen?

Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Ja, dazu brauchen Sie ein Attest.
Die Sachverständigenkosten werden geteilt.
Die Lebensversicherungen fallen grundsätzlich in den Zugewinn, das bedeutet, Sie bekommen die Hälfte von dem Wertzuwachs ab, der während der Ehe erfolgt ist.
- Die LV wurde bis vor vier Jahren, glaube ich, einbezahlt und seitdem wurde nichts mehr einbezahlt. D.H., mir steht die Hälfte von dem Wertzuwachs zu, der von Sept. 1997 bis zur Rechtskraft der Scheidung ermittelt wurde. Richtig? - Ja richtig
- Brauche ich dazu ein Attest nach erfolgter OP? Kann ich auch meine psychischen Probleme mit einbeziehen? Beide Male Ja!
Ok. Ich dachte, dass 90 Minuten gratis sind. Was ungefähr kostet so ein Beratungstermin? In der Regel 190 EUR plus Mehrwertsteuer
Ok. Was kostet ungefähr so ein Scheidungsverfahren? Kann ich Prozesskostenhilfe beantragen? Kann ich den Anwalt evtl. auf Raten bezahlen? Für die Scheidung dürfen Sie mit 2000-3000 EUR rechnen.
Prozesskostenhilfe können Sie beantragen. In aller Regel können Sie mit dem Anwalt Ratenzahlung vereinbaren (wenn Sie keine Prozesskostenhilfe erhalten).
Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach (Antworten Sie dem Experten)
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Vielen vielen Dank. Die Antworten waren sehr hilfreich.

Die gemeinsamen Schulden, wo wir Beide die Kreditverträge unterschrieben haben, müssen wir ja noch gemeinsam weiterbezahlen. Ist das richtig?

Mein Mann hat mir nämlich geschrieben, er würde auf die Hälfte vom Haus verzichten, wenn ihm dann die Schulden erlassen werden. Im Grundbuch stehe ich aber als alleinige Eigentümerin des Hause und auch im Übergabevertrag stehe ich alleine. Da hat doch mein Mann dann keinen Anspruch auf die Hälfte des Hauses oder?

Er hat nur einen Anspruch auf die Hälfte der Wertsteigerung oder?

Bis jetzt bekomme ich ja Trennungsunterhalt. Dann würde ich ja Ehegattenunterhalt bekommen. Ich habe was von einem Aufstockungsunterhalt gelesen. Bringt dieser mir mehr Geld? oder wie kann ich das berechnen?

Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Für die gemeinsamen Schulden müssen Sie natürlich weiterhin gemeinsam aufkommen.
In der Tat würde Ihr Mann nur den Anspruch auf die Hälfte der Wertsteigerung erhalten.
Der Aufstockungsunterhalt bringt leider nicht mehr Geld, sondern ist nur ein anderer Grund warum Unterhalt zu zahlen ist.
Die Berechnung ist identisch zum Trennungsunterhalt.
Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach (Antworten Sie dem Experten)
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Für die gemeinsamen Schulden müssen Sie natürlich weiterhin gemeinsam aufkommen.
- Ok. Vielen Dank. Also von wegen auf das Halbe Haus verzichten und dann keine Schulden mehr. Das geht nicht auf.

In der Tat würde Ihr Mann nur den Anspruch auf die Hälfte der Wertsteigerung erhalten.
- Ok. Also nicht auf die Hälfte des Hauses. Aus Erfahrungswerten. Ist die Wertsteigerung sehr hoch?

Der Aufstockungsunterhalt bringt leider nicht mehr Geld, sondern ist nur ein anderer Grund warum Unterhalt zu zahlen ist.
- Aber Ehegattenunterhalt nach der Scheidung steht mir schon zu?

Die Berechnung ist identisch zum Trennungsunterhalt.

- Also Ehegattenunterhalt ist identisch mit Trennungsunterhalt?

Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Wie hoch die Wertsteigerung ist kann absolut nicht gesagt werden. Das ist sehr unterschiedlich und von der Bewertung des Sachverständigen abhängig.
Nach der Scheidung steht Ihnen Ehegattenunterhalt zu aber nur zeitlich befristet. Als Faustformel können Sie etwa 1/3 der Ehedauer als Zahlungsdauer heranziehen.
Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach (Antworten Sie dem Experten)
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Wie hoch die Wertsteigerung ist kann absolut nicht gesagt werden. Das ist sehr unterschiedlich und von der Bewertung des Sachverständigen abhängig.
- Der Sachverständige weis aber nicht, was das Haus zuvor wert war. Es gibt da nur einen Verkehrswert.

Nach der Scheidung steht Ihnen Ehegattenunterhalt zu aber nur zeitlich befristet. Als Faustformel können Sie etwa 1/3 der Ehedauer als Zahlungsdauer heranziehen.

- Ehedauer ist bis zur Rechtskraft der Scheidung?

Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Der Verkehrswert ist für den Sachverständigen ausreichend. Der Sachverständigen kann den Wert des Hauses vor dem Umbau problemlos ermitteln.
- Ehedauer ist bis zur Rechtskraft der Scheidung?
Nein, Dauer der Ehe ist der Zeitraum zwischen Eheschließung und Zustellung des Scheidungsantrags.
Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach (Antworten Sie dem Experten)
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

- Ehedauer ist bis zur Rechtskraft der Scheidung?

Nein, Dauer der Ehe ist der Zeitraum zwischen Eheschließung und Zustellung des Scheidungsantrags.

- Ok. Da ich ja mit der Scheidung nicht einverstanden bin, brauche ich auch diesen Scheidungsantrag nicht unterschreiben oder akzeptieren oder sonst irgendetwas damit machen?

Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Den Scheidungsantrag brauchen Sie (anders als in USA) nicht zu unterschreiben. Der Scheidungsantrag ist ein Schriftsatz des Anwaltes Ihres Mannes der Ihnen durch das Gericht zugestellt wird (auch wenn Sie damit nicht einverstanden sind).
Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach (Antworten Sie dem Experten)
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Den Scheidungsantrag brauchen Sie (anders als in USA) nicht zu unterschreiben. Der Scheidungsantrag ist ein Schriftsatz des Anwaltes Ihres Mannes der Ihnen durch das Gericht zugestellt wird (auch wenn Sie damit nicht einverstanden sind).

-D.h. für den Scheidungsantrag benötigt man schon einen Anwalt?

- Was muss ich dann mit diesem Scheidungsantrag machen?

Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Für den Scheidungsantrag brauchen Sie zwingend einen Anwalt.
Mit dem Scheidungsantrag müssen Sie gar nichts machen. Sie müssen sich nur dem Gericht gegenüber äußern ob Sie zustimmen oder nicht.
Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach (Antworten Sie dem Experten)
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Für den Scheidungsantrag brauchen Sie zwingend einen Anwalt.

-D.h. Mein Mann braucht einen Anwalt?

Mit dem Scheidungsantrag müssen Sie gar nichts machen. Sie müssen sich nur dem Gericht gegenüber äußern ob Sie zustimmen oder nicht.

- Also ja oder nein ankreuzen und ans Gericht senden?

Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Nein, Sie müssen schon ausformulieren:
"Ich stimme der Scheidung nicht zu"
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Nein, Sie müssen schon ausformulieren:

"Ich stimme der Scheidung nicht zu"

- Ja, klar.

In den ungefähren Scheidungskosten ist da mein Anwalt und die Gerichtsgebühren alles enthalten?

Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage.
In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:
In den ungefähren Scheidungskosten ist da mein Anwalt und die Gerichtsgebühren alles enthalten?
Nein, Gerichtsgebühren dürfen Sie nocheinmal etwa 200 EUR rechnen.
Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach (Antworten Sie dem Experten)
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Ok. Danke.

Sind die Anwaltskosten nach jeder Sitzung zu bezahlen oder dann zum Schluß?

Sehr geehrter Ratsuchender,
das hängt vom Anwalt ab.
Er kann zu Anfang oder auch am Schluss die Rechnung stellen. Der kann auch Teilrechnungen stellen. Am besten Sie sprechen zu Anfang an schon die Frage wie die Gebühren bezahlt werden sollen an.
Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach (Antworten Sie dem Experten)
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Ok. Danke. Mein Anwalt ist auch ein guter Bekannter von mir. Da lässt sich sicher was machen.

Bzgl. Wertsteigerung nochmal: Zählt zur Wertsteigerung des Hauses auch die neue Heizung, die Solaranlage ( bezahlt zur Hälfte von Mir und zur Häfte von meiner Mutter) , die neue Küche, das neue Bad, das neue WC und die Photovoiltaikanlage ( läuft auf mich alleine ). Die Kosten der Photovoiltaikanlage, sprich der Dahrlehnsvertrag, die Versicherung läuft auf mich und meinen Mann. Die Photovoiltaikanlage finanziert sich momentan noch über die Einspeisevergütung.

Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank ***** ***** Anfrage.
Bzgl. Wertsteigerung nochmal: Zählt zur Wertsteigerung des Hauses auch die neue Heizung, die Solaranlage ( bezahlt zur Hälfte von Mir und zur Häfte von meiner Mutter) , die neue Küche, das neue Bad, das neue WC und die Photovoiltaikanlage ( läuft auf mich alleine ). Die Kosten der Photovoiltaikanlage, sprich der Dahrlehnsvertrag, die Versicherung läuft auf mich und meinen Mann. Die Photovoiltaikanlage finanziert sich momentan noch über die Einspeisevergütung.
Ja, das zählt alles dazu. Das Darlehen ist natürlich vom Wert der PV-Anlage abzuziehen.
Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach (Antworten Sie dem Experten)
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Das Darlehen entspricht den Anschaffungskosten der PV Anlage.

Dann ist der Wert der PV-Anlage gleich Null.
Wenn Sie weitere Fragen haben, dann fragen Sie gerne nach.
Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
RASchiessl und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Guten Morgen,

jetzt ist es soweit. Mein Mann möchte den Scheidungsantrag stellen und behauptet, dass ich keine Chance habe, dass ich dieses bis 2016, sprich die drei Jahre rauszögere. Das Trennungsjahr ist am 01.08.2014 abgelaufen. Ich werden auf keinem Fall dem Scheidungsantrag zustimmen, aus folgenden Gründen:

1.) Finanzielle Gründe

2.) Mein Sohn, 16 Jahre, ist immer noch in psychotherapeutischer Behandlung, möchte aber nicht, dass sein Psychothereapeute ein Gutachten ausstellt, weil er sich nicht mit seinem Vater anlegen möchte.

3.) Ich habe mitte September ein künstliches Knie erhalten, bin immer noch krank geschrieben und habe jetzt einen Behindertenausweis beantragt

4.) Psychisch geht es mir auch immer noch nicht so gut, da er ja mit meiner ehemals besten Freundin zusammengezogen ist und unsere gemeinsame Tochter, 14 Jahre, mitgegangen ist und diese mich wie der letzte Dreck behandelt

5.) Weil ich unsere Tochter nicht bei einer Lügnerin lasse. Seine neue Lebensgefährtin (LG) ( 25 Jahre meine beste Freundin ) gegen mich sms Stalking veranstaltet hat mit Beleidigungen usw. und diese behauptet aber, dass sie das nicht ist, obwohl ich jetzt Beweise habe ( ich habe das Handy meiner Tochter in die Finger bekommen und interessante Details gefunden und abfotografiert, woraus man eindeutig ersehen kann, dass die neue LG dahinter steckt ) und mein Sohn hat auch von derselben Nummer sms bekommen und meine Tochter auch und meine Schwiegermutter auch und ein Bekannter auch. Nicht von ihrer eigenen Nummer aus sondern wahrscheinlich wieder von einer Prepaidkarte, wie schon ende 2013 ( wurde angezeigt, Karte lief auf die LG, nur sie stritt es ab ).

Was mir auch noch eingefallen ist: Mein Nochehemann und auch meine Tochter haben die eheliche Wohnung als Nebenwohnsitz angemeldet und auch noch sehr viele persönliche Sache bei mir. Hauptwohnsitz ist für ihn und meine Tochter die Wohnung mit der neuen LG.

Ich bin jetzt auch bei einer Rechtsanwältin und diese sagt auch, dass die drei Jahre kein Problem sind und sein Rechtsanwalt ( oder anscheinend hat er mehrere gefragt ) sagen, dass sie sich ihrer Sache sicher sind und die Ehe vor den drei Jahren beenden können.

Ich habe immer gesagt, solange ich und auch mein Sohn nicht ganz gesund sind, werde ich diesen Scheidungsantrag ablehnen.

Nochmal grundsätzlich die Frage: Habe ich eine Chance mit den drei Jahren? Ich habe schon sehr viel im Internet recheriert und bin eigentlich schon der Meinung

Was würde uns dann eine Scheidung ungefähr kosten, wenn ich den Scheidungsantrag ablehne und es zu einer strittigen Scheidung komm?

Vielen Dank für Ihre Antwort.

Sehr geehrter Ratsuchender,
haben Sie vielen Dank,***** sagt, dass die 3 Jahre kein Problem sind, dann muss ich dies natürlich etwas einschränken.
Wie schon ausgeführt, müssen Sie vor dem Familiengericht schon vortragen, dass die Scheidung eine unzumutbare Härte darstellt.
Sie können in Ihrem Falle natürlich gesundheitliche Gründe vortragen und diese mit einem Attest belegen. Damit stehen und fallen diese drei Jahre.
Mein Rat ist daher sich mit Ihrem Arzt in Verbindung zu setzen und diesen zu bitten sein Attest so ausführlich wie möglich zu verfassen und auch darzulegen, dass die Scheidung sich natürlich negativ auf den Gesundheitszustandes Ihres Sohnes auswirkt.
Unabhängig davon wird die Ehe natürlich erst dann geschieden, wenn Zugewinn und nachehelicher Unterhalt im Scheidungsverbund entschieden worden sind. Auch diese sogenannten Folgesachen können die Scheidung weiter verzögern.
Was die Kosten der Scheidung anbelangt, so sind diese vorab schwer zu schätzen.
In vielen Fällen liegen die Kosten für die Scheidung selbst etwa bei 1500 bis 2000 EUR.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

haben Sie vielen Dank,

Wenn Ihre Anwältin sagt, dass die 3 Jahre kein Problem sind, dann muss ich dies natürlich etwas einschränken.

Wie schon ausgeführt, müssen Sie vor dem Familiengericht schon vortragen, dass die Scheidung eine unzumutbare Härte darstellt.

Sie können in Ihrem Falle natürlich gesundheitliche Gründe vortragen und diese mit einem Attest belegen. Damit stehen und fallen diese drei Jahre.

Mein Rat ist daher sich mit Ihrem Arzt in Verbindung zu setzen und diesen zu bitten sein Attest so ausführlich wie möglich zu verfassen und auch darzulegen, dass die Scheidung sich natürlich negativ auf den Gesundheitszustandes Ihres Sohnes auswirkt.

Unabhängig davon wird die Ehe natürlich erst dann geschieden, wenn Zugewinn und nachehelicher Unterhalt im Scheidungsverbund entschieden worden sind. Auch diese sogenannten Folgesachen können die Scheidung weiter verzögern.

Was die Kosten der Scheidung anbelangt, so sind diese vorab schwer zu schätzen.

In vielen Fällen liegen die Kosten für die Scheidung selbst etwa bei 1500 bis 2000 EUR.

Hallo,
welche Frage haben Sie denn an mich?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

haben Sie vielen Dank,

Wenn Ihre Anwältin sagt, dass die 3 Jahre kein Problem sind, dann muss ich dies natürlich etwas einschränken.

- ok

Wie schon ausgeführt, müssen Sie vor dem Familiengericht schon vortragen, dass die Scheidung eine unzumutbare Härte darstellt.

-ok

Sie können in Ihrem Falle natürlich gesundheitliche Gründe vortragen und diese mit einem Attest belegen. Damit stehen und fallen diese drei Jahre.

- d.h dass ich meine gesundheitlichen Gründe angeben muss

Mein Rat ist daher sich mit Ihrem Arzt in Verbindung zu setzen und diesen zu bitten sein Attest so ausführlich wie möglich zu verfassen und auch darzulegen, dass die Scheidung sich natürlich negativ auf den Gesundheitszustandes Ihres Sohnes auswirkt.
- D.h. dass ich ein Attest für mein künstliches Knie und für meine psychischen Probleme brauche.

- Mein Sohn möchte eben nicht, dass über seinen Gesundheitszustand ein Attest ausgestellt wird.

Unabhängig davon wird die Ehe natürlich erst dann geschieden, wenn Zugewinn und nachehelicher Unterhalt im Scheidungsverbund entschieden worden sind. Auch diese sogenannten Folgesachen können die Scheidung weiter verzögern.
- mit welcher Zeitspange ist da ungefähr zu rechnen?

Was die Kosten der Scheidung anbelangt, so sind diese vorab schwer zu schätzen.

In vielen Fällen liegen die Kosten für die Scheidung selbst etwa bei 1500 bis 2000 EUR.

-pro Person?

Sehr geehrter Ratsuchender,
haben Sie vielen Dank ***** ***** freundliche Ergänzung.
zu Ihren Fragen:
- d.h dass ich meine gesundheitlichen Gründe angeben muss:
Ja, das müssen Sie
- Mein Sohn möchte eben nicht, dass über seinen Gesundheitszustand ein Attest ausgestellt wird.
Dann können Sie die Erkrankung Ihres Sohnes dann nicht geltend machen, wenn Ihr Mann diese bestreitet. Dann würden Sie ein Attest benötigen
- mit welcher Zeitspange ist da ungefähr zu rechnen?
Schwer zu sagen. Wenn im Zugewinn ein Haus bewertet werden muss dann kann sich diese Bewertung allein schon 1/2 bis 3/4 Jahr hinziehen. Rechnen Sie daher mit einer Verfahrensdauer von 1-1,5 Jahren
-pro Person?
Ja.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

- d.h dass ich meine gesundheitlichen Gründe angeben muss:

Ja, das müssen Sie

- Heisst das, dass ich für mein künstliches Knie und für meine psychischen Probleme ein Attest brauche?

- Mein Sohn möchte eben nicht, dass über seinen Gesundheitszustand ein Attest ausgestellt wird.

Dann können Sie die Erkrankung Ihres Sohnes dann nicht geltend machen, wenn Ihr Mann diese bestreitet. Dann würden Sie ein Attest benötigen
- Ja, mein Mann bestreitet, dass es meinem Sohn schlecht geht. Da muss ich mal schauen, was sich da noch machen lässt.

Würden auch meine Atteste ausreichen, um eine unzumutbare Härte zu beantragen?

- mit welcher Zeitspange ist da ungefähr zu rechnen?

Schwer zu sagen. Wenn im Zugewinn ein Haus bewertet werden muss dann kann sich diese Bewertung allein schon 1/2 bis 3/4 Jahr hinziehen. Rechnen Sie daher mit einer Verfahrensdauer von 1-1,5 Jahren
- d.h. nach Zustellung des Scheidungsantrages, den ich auf alle Fälle ablehnen werde, dauert es dann noch ca. 1-1,5 Jahre bis das alles erledigt ist?

Kann ich meine finanziellen Sorgen auch mit einbeziehen?

Ich weis nämlich nicht, wie ich, sollte beim Zugewinn das Haus bewertet werden und ich meinem Mann was zahlen muss, wie ich das bezahlen soll. Ich bin schon froh, wenn ich unser Zuhause erhalten kann.

Ich weis nämlich auch noch nicht, wie es arbeitstechnisch mit meinem künstlichen Knie weitergeht. Momentan arbeite ich 19,5 Stunden/Woche im Büro. Bis mitte nächsten Jahres, wenn nicht länger, wird es dauern, bis mein Knie wieder vollständig auskuriert ist und dann stellt sich erst heraus, ob ich mehr arbeiten könnte. Muss ich eigentlich mehr arbeiten?

Wie schaut es eigentlich damit aus, dass mein Mann die Ehewohnung als Nebenwohnsitz angemeldet hat und auch noch sehr viele persönliche Sachen bei mir hat? Kann man das auch irgendwie mit einbeziehen? Ich denke da daran, dass man dem Gericht durch diese Tatsache versucht zu erklären, dass er sich seiner Sache vll doch nicht so sicher ist, weil er ja die Ehewohnung noch als Nebenwohnsitz angemeldet hat und sehr viele persönliche Sache da hat. ( Im Internet habe ich nämlich gelesen, dass dadurch nicht sicher ersichtlich ist, dass er sich wirklich komplett von mir trennen will, sondern es ist erst ersichtlich, wenn er die ganzen Sachen geholt hat ). Stimmt das?

Heisst das, dass ich für mein künstliches Knie und für meine psychischen Probleme ein Attest brauche?
Ihr Knie ist nicht von Bedeutung, allein ausschlaggebend ist, dass sich durch die Scheidung Ihr psychischer Zustand verändert
Kann ich meine finanziellen Sorgen auch mit einbeziehen?
Nein.
Ich weis nämlich nicht, wie ich, sollte beim Zugewinn das Haus bewertet werden und ich meinem Mann was zahlen muss, wie ich das bezahlen soll. Ich bin schon froh, wenn ich unser Zuhause erhalten kann.
Das kommt darauf an wem das Haus gehört.
Gehört es Ihnen beiden so müssen Sie die Hälfte des Verkehrswertes auszahlen
Muss ich eigentlich mehr arbeiten?
Nach Ablauf des Trennungsjahres müssen Sie Vollzeit arbeiten
Wie schaut es eigentlich damit aus, dass mein Mann die Ehewohnung als Nebenwohnsitz angemeldet hat und auch noch sehr viele persönliche Sachen bei mir hat? Kann man das auch irgendwie mit einbeziehen? Ich denke da daran, dass man dem Gericht durch diese Tatsache versucht zu erklären, dass er sich seiner Sache vll doch nicht so sicher ist, weil er ja die Ehewohnung noch als Nebenwohnsitz angemeldet hat und sehr viele persönliche Sache da hat. ( Im Internet habe ich nämlich gelesen, dass dadurch nicht sicher ersichtlich ist, dass er sich wirklich komplett von mir trennen will, sondern es ist erst ersichtlich, wenn er die ganzen Sachen geholt hat ). Stimmt das?
Ihr Mann muss den Zeitpunkt der Trennung beweisen. Wenn er noch seinen Nebenwohnsitz bei Ihnen hat und auch noch seinen persönlichen Besitz so spricht dies gdagegen.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Ihr Knie ist nicht von Bedeutung, allein ausschlaggebend ist, dass sich durch die Scheidung Ihr psychischer Zustand verändert
- Mein psychischer Zustand hat sich wohl sehr negativ verändert, da ja unsere gemeinsame Tochter auch mit ausgezogen ist und seine neue LG zuvor 25 Jahre meine beste Freundin war und seit ich es weis, dass, die Beiden eine Affäre haben und dass mein Mann und meine Tochter ausziehen, habe ich totale Schlafstörungen und bekam letztes Jahr auch für 3 Monate Psychopharmika. Die Schlaflosigkeit besteht immer noch, da auch meine Tochter mir behandelt, wie der letzte Dreck und mein Mann auch sehr viele Drohungen ausspricht und auch die sms Stalkerei mit den Beleidigungen mich einfach nicht mehr schlafen lassen.

Ich werde mir heute gleich einen Termin bei meinem Arzt holen und dem Psychotherapeuten meines Sohnes habe ich auch schon geschrieben, ob dieser mir auch ein Attest ausstellen kann, da ich ja auch schon einige Sitzungen bei ihm hatte.

Ich weis nämlich nicht, wie ich, sollte beim Zugewinn das Haus bewertet werden und ich meinem Mann was zahlen muss, wie ich das bezahlen soll. Ich bin schon froh, wenn ich unser Zuhause erhalten kann.

Das kommt darauf an wem das Haus gehört.
- Das Haus gehört mir. Ich habe es von meiner Mutter geerbt und ich stehe alleine im Grundbuch. Ich habe das Haus im Februar 1998 überschrieben bekommen und geheiratet haben wir im September 1997. Mein Mann hat nur damals 60000 EURO in den Anbau investiert

Gehört es Ihnen beiden so müssen Sie die Hälfte des Verkehrswertes auszahlen

- Nein, ich stehe alleine im Grundbuch

Wie schaut es eigentlich damit aus, dass mein Mann die Ehewohnung als Nebenwohnsitz angemeldet hat und auch noch sehr viele persönliche Sachen bei mir hat? Kann man das auch irgendwie mit einbeziehen? Ich denke da daran, dass man dem Gericht durch diese Tatsache versucht zu erklären, dass er sich seiner Sache vll doch nicht so sicher ist, weil er ja die Ehewohnung noch als Nebenwohnsitz angemeldet hat und sehr viele persönliche Sache da hat. ( Im Internet habe ich nämlich gelesen, dass dadurch nicht sicher ersichtlich ist, dass er sich wirklich komplett von mir trennen will, sondern es ist erst ersichtlich, wenn er die ganzen Sachen geholt hat ). Stimmt das?

Ihr Mann muss den Zeitpunkt der Trennung beweisen. Wenn er noch seinen Nebenwohnsitz bei Ihnen hat und auch noch seinen persönlichen Besitz so spricht dies gdagegen.
- Ja, er hat noch seinen Nebenwohnsitz hier gemeldet, zwar war er seit dem Auszug nur ab und zu mal da. Er hat auch wortwörtliche geschrieben: Ainring ist und bleibt Nebenwohnsitz ( Ainring ist mein Haus, sprich unsere Ehewohnung ). Ja, er hat noch viele persönliche Sache bei mir, die ihm persönlich gehören.

Wie könnte er den Zeitpunkt der Trennung beweisen?

Reicht da die Ummeldung des Hauptwohnsitzes und der Zusammenzug mit der neuen LG?

Bei dieser Ummeldung hat er die Ehewohnung als Nebenwohnsitz für sich und unsere Tochter angegeben.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Kurze Frage. Bekomme ich noch Antworten auf meine Fragen von gestern abend oder muss ich ihnen noch was bezahlen?

Sehr geehrter Ratsuchender,
gerne antworte ich Ihnen.
Welche Fragen haben Sie denn?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

hr Knie ist nicht von Bedeutung, allein ausschlaggebend ist, dass sich durch die Scheidung Ihr psychischer Zustand verändert
- Mein psychischer Zustand hat sich wohl sehr negativ verändert, da ja unsere gemeinsame Tochter auch mit ausgezogen ist und seine neue LG zuvor 25 Jahre meine beste Freundin war und seit ich es weis, dass, die Beiden eine Affäre haben und dass mein Mann und meine Tochter ausziehen, habe ich totale Schlafstörungen und bekam letztes Jahr auch für 3 Monate Psychopharmika. Die Schlaflosigkeit besteht immer noch, da auch meine Tochter mir behandelt, wie der letzte Dreck und mein Mann auch sehr viele Drohungen ausspricht und auch die sms Stalkerei mit den Beleidigungen mich einfach nicht mehr schlafen lassen.


Ich werde mir heute gleich einen Termin bei meinem Arzt holen und dem Psychotherapeuten meines Sohnes habe ich auch schon geschrieben, ob dieser mir auch ein Attest ausstellen kann, da ich ja auch schon einige Sitzungen bei ihm hatte.

Ich weis nämlich nicht, wie ich, sollte beim Zugewinn das Haus bewertet werden und ich meinem Mann was zahlen muss, wie ich das bezahlen soll. Ich bin schon froh, wenn ich unser Zuhause erhalten kann.

Das kommt darauf an wem das Haus gehört.
- Das Haus gehört mir. Ich habe es von meiner Mutter geerbt und ich stehe alleine im Grundbuch. Ich habe das Haus im Februar 1998 überschrieben bekommen und geheiratet haben wir im September 1997. Mein Mann hat nur damals 60000 EURO in den Anbau investiert



Gehört es Ihnen beiden so müssen Sie die Hälfte des Verkehrswertes auszahlen


- Nein, ich stehe alleine im Grundbuch

Wie schaut es eigentlich damit aus, dass mein Mann die Ehewohnung als Nebenwohnsitz angemeldet hat und auch noch sehr viele persönliche Sachen bei mir hat? Kann man das auch irgendwie mit einbeziehen? Ich denke da daran, dass man dem Gericht durch diese Tatsache versucht zu erklären, dass er sich seiner Sache vll doch nicht so sicher ist, weil er ja die Ehewohnung noch als Nebenwohnsitz angemeldet hat und sehr viele persönliche Sache da hat. ( Im Internet habe ich nämlich gelesen, dass dadurch nicht sicher ersichtlich ist, dass er sich wirklich komplett von mir trennen will, sondern es ist erst ersichtlich, wenn er die ganzen Sachen geholt hat ). Stimmt das?

Ihr Mann muss den Zeitpunkt der Trennung beweisen. Wenn er noch seinen Nebenwohnsitz bei Ihnen hat und auch noch seinen persönlichen Besitz so spricht dies gdagegen.
- Ja, er hat noch seinen Nebenwohnsitz hier gemeldet, zwar war er seit dem Auszug nur ab und zu mal da. Er hat auch wortwörtliche geschrieben: Ainring ist und bleibt Nebenwohnsitz ( Ainring ist mein Haus, sprich unsere Ehewohnung ). Ja, er hat noch viele persönliche Sache bei mir, die ihm persönlich gehören.


Wie könnte er den Zeitpunkt der Trennung beweisen?


Reicht da die Ummeldung des Hauptwohnsitzes und der Zusammenzug mit der neuen LG?

Bei dieser Ummeldung hat er die Ehewohnung als Nebenwohnsitz für sich und unsere Tochter angegeben.

Wie könnte er den Zeitpunkt der Trennung beweisen?
Reicht da die Ummeldung des Hauptwohnsitzes und der Zusammenzug mit der neuen LG?
Bei dieser Ummeldung hat er die Ehewohnung als Nebenwohnsitz für sich und unsere Tochter angegeben.
Ihr Mann müsste beweisen, dass er sich von Ihnen getrennt hat, also dass er seit dem Zeitpunkt der behaupteten Trennung nicht mehr bei Ihnen wohnt.
Den Beweis kann er durch Zeugenaussagen führen. Die Ummeldung allein reicht hier nicht aus. Der Zusammenzug mit seiner Lebensgefährtin ist dagegen ein wichtiges Indiz.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Ihr Mann müsste beweisen, dass er sich von Ihnen getrennt hat, also dass er seit dem Zeitpunkt der behaupteten Trennung nicht mehr bei Ihnen wohnt.
- Das ist so, ja.Er hat nur noch sehr viele persönliche Sachen bei mir.

Den Beweis kann er durch Zeugenaussagen führen. Die Ummeldung allein reicht hier nicht aus. Der Zusammenzug mit seiner Lebensgefährtin ist dagegen ein wichtiges Indiz.

- Der Zusammenzug war lt. der Aussage von meinem Mann, der neuen LG und meiner Tochter, hauptsächlich aus finanziellen Gründen.

Noch was: Komme gerade von meinem Hausarzt und dieser hat mir wieder Psychopharmika und Schlaftabletten verschrieben, weil es psychisch momentan wieder gar nicht geht und ein Attest bekomme ich auch von ihm.

Mir liegt auch jetzt der Arztbericht von der Reha vor, in dem u.a. steht, dass eine dauerhafte Minderbelastbarkeit des linken Kniegelenkes nach endoprothetischem Gelenkersatz bei forgeschrittener Gonarthrose besteht. Insgesamt bedingt das Beschwerdebild eine andauernde Minderung der allgemeinen Leistungsfähigkeit für körperlich schwere Tätikeiten. Die Anforderungen der letzten versicherungspflichtigen Tätigkeit entspricht mittelfristig dem dargestellten Fähigkeitsprofil der Patientin. usw.

- bringt das was?

Das kommt darauf an wem das Haus gehört.
- Das Haus gehört mir. Ich habe es von meiner Mutter geerbt und ich stehe alleine im Grundbuch. Ich habe das Haus im Februar 1998 überschrieben bekommen und geheiratet haben wir im September 1997. Mein Mann hat nur damals 60000 EURO in den Anbau investiert


Gehört es Ihnen beiden so müssen Sie die Hälfte des Verkehrswertes auszahlen

- Nein, ich stehe alleine im Grundbuch. Muss ich ihm dann die hälfte des Verkehrswertes auszahlen oder nur die Hälfte der Wertsteigerung?

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

hr Mann müsste beweisen, dass er sich von Ihnen getrennt hat, also dass er seit dem Zeitpunkt der behaupteten Trennung nicht mehr bei Ihnen wohnt.
- Das ist so, ja.Er hat nur noch sehr viele persönliche Sachen bei mir.



Den Beweis kann er durch Zeugenaussagen führen. Die Ummeldung allein reicht hier nicht aus. Der Zusammenzug mit seiner Lebensgefährtin ist dagegen ein wichtiges Indiz.


- Der Zusammenzug war lt. der Aussage von meinem Mann, der neuen LG und meiner Tochter, hauptsächlich aus finanziellen Gründen.



Noch was: Komme gerade von meinem Hausarzt und dieser hat mir wieder Psychopharmika und Schlaftabletten verschrieben, weil es psychisch momentan wieder gar nicht geht und ein Attest bekomme ich auch von ihm.



Mir liegt auch jetzt der Arztbericht von der Reha vor, in dem u.a. steht, dass eine dauerhafte Minderbelastbarkeit des linken Kniegelenkes nach endoprothetischem Gelenkersatz bei forgeschrittener Gonarthrose besteht. Insgesamt bedingt das Beschwerdebild eine andauernde Minderung der allgemeinen Leistungsfähigkeit für körperlich schwere Tätikeiten. Die Anforderungen der letzten versicherungspflichtigen Tätigkeit entspricht mittelfristig dem dargestellten Fähigkeitsprofil der Patientin. usw.


- bringt das was?



Das kommt darauf an wem das Haus gehört.
- Das Haus gehört mir. Ich habe es von meiner Mutter geerbt und ich stehe alleine im Grundbuch. Ich habe das Haus im Februar 1998 überschrieben bekommen und geheiratet haben wir im September 1997. Mein Mann hat nur damals 60000 EURO in den Anbau investiert



Gehört es Ihnen beiden so müssen Sie die Hälfte des Verkehrswertes auszahlen



- Nein, ich stehe alleine im Grundbuch. Muss ich ihm dann die hälfte des Verkehrswertes auszahlen oder nur die Hälfte der Wertsteigerung?

Sehr geehrte Ratsuchende,
das Attest bringt natürlich was und sollte dem Gericht vorgelegt werden.
Wenn das Haus in Ihrem Eigentum steht, erhalt der Mann nur die Hälfte der Wertsteigerung.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

das Attest bringt natürlich was und sollte dem Gericht vorgelegt werden.
- Das Attest vom Hausarzt und der Arztbericht von der Reha?

Wenn das Haus in Ihrem Eigentum steht, erhalt der Mann nur die Hälfte der Wertsteigerung.

- ok.

Sehr geehrter Ratsuchender,
das Attest vom Hausarzt! Denn das Kniegelenk hat keinerlei Einfluss auf das Scheidungsverfahren.
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Ok. Vielen Dank. Dann warte ich auf das Attest vom Hausarzt und wenn der Scheidungsantrag kommt, dann lehne ich diesen ab und senden dann gleich dass Attest mit zum Gericht. Ist das richtig so?

Richtig, Sie müssen dies aber über Ihren Anwalt machen!
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Aber den Scheidungsantrag kann ich selber ablehnen und das Attest muss dann mein Anwalt dem Gericht vorlegen?

Nein, es herrscht Anwaltszwang. Sie brauchen wenn Sie den Scheidungsantrag ablehnen möchten zwingend einen Anwalt!
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Ok, das wusste ich noch nicht. Vielen Dank. Wie lange hat man Zeit, dass man einen Scheidungsantrag ablehnt?

Sehr geehrter Ratsuchender,
das Gericht wird Ihnen eine Frist von insgesamt 4 Wochen setzen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Ok. Vielen Dank. Also warte ich jetzt, bis der Scheidungsantrag kommt und dann kontaktiere ich wieder meine Anwältin?

Wie lange dauert es, wenn mein Mann den Scheidungsantrag stellt, bis dieser mir durch das Gericht zugestellt wird?

Richtig.
Die Zustellung kann 2 Wochen in Anspruch nehmen
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Ok. Vielen Dank.

Es wird also leider zu einer strittigen Scheidung kommen, aber ich kann mir anders leider nicht helfen und solange mein Sohn nicht ganz gesund ist und auch ich, werde ich alles dafür tun, dass wir das Ganze rauszögern. Ich hoffe, wir schaffen es bis 2016, da ist dann mein Sohn auch schon volljährige und hoffentlich dann auch wieder ganz gesund und ich auch.

Vielen Danke für die sehr nette und kompetente Auskunft

lg

Maria Krinke

Bitte sehr gerne!!
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Und 2016 sind dann die Raten fürs Auto weniger und es fällt noch die Zahlung der Ausbildungsversicherung von meinem Sohn weg und dann habe ich auch mehr Geld. Das ist auch noch ein Aspekt.

Nein, das ist kein Aspekt die Scheidung zu verhindern
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Das weis ich, dass ich die Scheidung damit nicht verhindern kann. Das ist für mich selber noch so ein Aspekt.

Vielen Dank.

ach, so