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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 19604
Erfahrung:  Fachanwältin für Familienrecht, Korrespondenzsprachen : deutsch und englisch, Ehescheidungen, Unterhalt, Güterrecht, Umgang, elterliche Sorge, seit 20 Jahren als Anwältin zugelassen
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Hallo Ich bin seit 2003 getrennt und seit 2007 geschieden. ich

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo

Ich bin seit 2003 getrennt und seit 2007 geschieden.
ich habe eine tochter (20jahre) berufstätig und eine tochter (17jahre) in ausbildung (ca600euro netto)

falls von bewandnis...exfrau geht geregelter arbeit nach.

da es meinen töchtern zugute kommt bezahle ich immernoch (freiwillig) unterhalt an meine exfrau.

meine frage: wäre ich noch verpflichtet unterhalt (in welcher höhe auch immer) zu zahlen?
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX familienrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:


Das kommt sehr auf den Einzelfall an.

Seit 2009 ist das Unterhaltsrecht sehr auf den Einzelfall bezogen

Den Aufstockungsunterhalt, den Sie bezahlen, muss man normalerweise für 30 % der Ehezeit entrichten.

Voraussetzung ist aber, dass die Ehefrau durch die Ehe Nachteile erlitten hat, etwa weil sie die Kinder betreut hat und daher nicht arbeiten konnte und sie nunmehr nicht mehr soviel verdienen kann, wie vor der Ehe



Ist denn das bei Ihrer Frau der Fall ?
Kunde: hat geantwortet vor 6 Jahren.

danke für die schnelle antwort...


 


exfrau hat auch in der zeit als kinder klein waren halbtags in ihrem erlernten beruf gearbeitet und arbeitet nun weiter als steuerfachgehilfin.


 


wenn wir annehmen das sie "nachteile" erlitten hat ,kann man dann einen verbindlichen betrag ermitteln den ich zu zahlen hätte?

Sehr geehrter Ratsuchender,


wenn Sie vor den Kindern und nach den Kindern im erlernten Beruf arbeitet und wenn sie ganztags arbeitet hat sie keine ehebedingten Nachteile erlitten


Das wäre dann, wenn sie als Steuerfachgehilfin nicht mehr arbeiten könnte, weil sie jahrzehnetelang nicht mehr gearbeitet hat und nunmehr den Anschluss verpasst hat.


Das hat sie aber nicht


Daher gehe ich davon aus, dass Sie Unterhalt nicht mehr zu zahlen hätten
Claudia Schiessl und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.