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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Hallo, ich bin seit ca. 2 Jahren geschieden. Es ist ein Haus

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
ich bin seit ca. 2 Jahren geschieden.
Es ist ein Haus vorhanden in der meine Ex-Frau mit den Kindern lebt.
Im Moment zahlt sie eine Rate von ca. 580 Euro (Darlehen + 1%Tilgung) als
Gegenleistung dass Sie dort wohnen kann, was sie allerdings anfangs nicht freiwillig
geleistet hatte.
Seit 2,5 Jahren ca. hat Sie einen Lebensgefährdten der Sie nach Ihren Angaben ca.
3x die Woche besucht, sie behauptet, der Mann ist nur zu besuch. (Besucher).
Allerdings hat er seit 1,5 Jahren seinen Wohnwagen auf unser Grundstück geparkt sowie auch sein Motorrad in der Garage.
Seit meine Ex- im Krankenhaus war ca. 2,5 Wochen war er Krank geschrieben und die ganze Zeit bei Ihr im Haus. Letzteres hat er jetzt Urlaub und wenn ich die Kinder abhole
und auch frage, stellt sich heraus dass er scheinbar öfters und länger als damals angegeben wurde im Haus ist (wohnt).
Ihr Lebensgefährte wohnt ca. 40km entfernt und arbeitet auch dort, er hat eine eigene kleine Wohnung in der nähe seiner Arbeitsstelle.
Unser Haus hat ein Wohnfläche von ca. 220m² und ein gesamtes Grundstück von 1080m².
Der üblich Mietpreis würde wohl etwa bei 900€ dieser Größe und Lage kosten.
Kann ich einen Nutzungsausgleich, da ja nur meine Ex-Frau mit den Kindern dort wohnt verlangen? Muss sie diesen zahlen? Wie könnte er eingefordert werden?
Das Haus habe ich übrigens 2000 gebaut (12 Jahre alt).

vielen Dank XXXXX XXXXX für mich wichtige Information.

mfg
Edmund
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer. Ihre Anfrage beantworte ich gerne wie folgt.

Selbstverständlich können Sie eine Nutzungsentschädigung für die Immobilie von Ihrer Ehefrau begehren. Die Nutzungsentschädigung kann aber erst ab dem Monat geltend gemacht werden, in dem die Gegenseite zur Zahlung einer solche aufgefordert wird.

Wenn Sie eine Nutzungsentschädigung geltend maXXXXX, XXXXXn sind Sie im Gegenzuge aber auch verpflichtet, die hälftigen Finanzierungskosten und die Hälfte der verbrauchsunabhängigen Kosten (Grundsteuer, Gebäudeversicherung, Schornsteinfeger etc.) zu tragen.

Wenn die Kaltmiete 900 € für Ihr Objekt beträgt, dann hätten Sie Anspruch auf 450 € Nutzungsentschädigung. Von dieser würde dann die Hälfte des Kredites mit 295 € in Abzug gebracht werden, so dass dann erst einmal 155 € verbleiben würden. Hier müssten dann noch die monatlichen verbrauchsunabhängigen Kosten gegengerechnet werden.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste Orientierung verschaffen. Gerne können Sie Nachfragen stellen. Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr geehrter Herr Rösemeier,


 


ich verstehe, eine Nutzungseintschädigung wurde von Ihrer Seite immer abgelehnt obwohl diese schon seit 1 oder 2 Jahren eingefordert wurde. Ich denke der Grund war damals, dass mir ja das halbe Haus gehört und


ich dort auch einziehen könne, wobei das natürlich aus meiner Sicht


unfug ist, und nicht praktizierbar wäre, da ich natürlich auch seit einiger Zeit auch eine Lebenspartnerin und ein Miethaus habe.


Jedenfalls meinte meine Ex-Frau dass Ihr Lebensgefährte nur ein "Besucher" ist, und sie deshalb eigentlich nur die Hälfte des Darlehens zahlen müsste: das wären dann € 290,--/monatlich.


Was kann ich denn da machen, sie zu einer Zahlung zu verpflichten?


Es dauert schon so lange und mein Anwalt macht in dieser Sache nichts.


 


Ein Problem ist auch die reale Feststellung der Miete, denn die ist ja überall verschieden, je nach alter des Hauses, der Größe des Hauses und deren Ausstattung, sowie der Einschätzung des Eigentümers die


die Miete verlangen.


 


vielen Dank


Edmund Pichler


 

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre weitere Nachricht.

Wenn Ihre Ehefrau vor geraumer Zeit aufgefordert worden ist, eine Nutzungsentschädigung zu bezahlen, dann können Sie rückwirkend ab diesem Zeitpunkt auch die Nutzungsentschädigung verlangen. Der Nutzungsentschädigungsanspruch unterliegt der 3jährigen Verjährung. Es ist also möglich in Ihrem Fall rückwirkend den Anspruch wie oben von mir beschrieben durchzusetzen.

Der Freund Ihrer Frau spielt hierbei absolut keine Rolle.

Richtig ist, dass Ihre Ehefrau nur die Hälfte des Darlehens zahlen muss, wenn Sie Ihnen eine Nutzungsentschädigung zahlt. Ansonsten ist sie verpflichtet, das gesamte Darlehen zu bedienen.

Wegen der Höhe der Miete sollten Sie soweit vorhanden einen Mietspiegel heranziehen oder aber die Miete vergleichbarer Objekte (mindestens 3) nachweisen können.

Dann müsste ein Antrag beim Familiengericht auf Zahlung einer Nutzungsentschädigung gestellt werden.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.
Haben Sie noch eine Nachfrage oder besteht weiterer Klärungsbedarf ?

Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Sehr gehhrter Herr Rösemeier,


 


vielen Dank für die Antworten.


Wenn ich Sie hier frage bekomme ich schnell eine seriöse und schnelle Antwort, und habe auch das Gefühl die richtige Antwort zu bekommen.
Hätten Sie meinen Fall der Zugewinnregelung bearbeitet, wäre das ganze


schon längst erledigt, so zieht sich das seit knapp 3 Jahren wie ein Kaugummi.


Meine Frage haben Sie sehr gut beantwortet.Danke.


 


mfg


Edmund Pichler


 


 

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank XXXXX XXXXX Mitteilung, über die ich mich sehr gefreut habe.

Glauben Sie mir, Zugewinnausgleichsverfahren sind leider oftmals zäh wie Kaugummi und auch in meiner Kanzlei gibt es Verfahren die 2 Jahre andauern, dann geht es aber auch um entsprechende Vermögenswerte.

Ich wünsche Ihnen auf jeden Fall viel Erfolg und würde mich sehr freuen, wenn Sie noch eine positive Bewertung für meine Antwort hinterlassen.
Tobias Rösemeier und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.