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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 19521
Erfahrung:  Fachanwältin für Familienrecht, Korrespondenzsprachen : deutsch und englisch, Ehescheidungen, Unterhalt, Güterrecht, Umgang, elterliche Sorge, seit 20 Jahren als Anwältin zugelassen
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Ich habe einen Sohn der 18 Jahre alt ist und ab Juli/August

Beantwortete Frage:

Ich habe einen Sohn der 18 Jahre alt ist und ab Juli/August sein drittes Lehrjahr bestreitet. Er verdient dann ca 350 Euro Lehrlingsgehalt. Seine Mutter verdient ca 960 ,- Euro netto.Ich verdiene mit meiner Auslöse(da nur Montagetätigkeit) ca 1700 Euro netto. Zur Zeit bezahle ich für meinen 18 jährigen Jungen der bei seiner Mutter im Haushalt lebt 287,- Euro plus 202,- Euro für meine zwei jährige Tochter die ebenfalls im Haushalt ihrer Mutter wohnt. Beide Kinder haben verschiedene Mütter. Das Jugendamt sagte zu mir das dies so in Ordnung sei da meine Auslöse ja zu einem drittel mit eingerechnet werden darf und da ich zur Zeit auch nur eine Post-Adresse hätte(bei meinen Eltern)und so keine Miete zu zahlen habe. Mir liegt das Unterhaltsgeld aber zumindestens bei meinen Sohn viel zu hoch. Entspricht denn die Aussage des Jugendamtes der Wahrheit?
Gepostet: vor 8 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  Claudia Schiessl hat geantwortet vor 8 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre familienrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:


Es ist richtig, dass Auslösen und Spesen zu einem Drittel als Einkommen gerechnet werden.

Dies deshalb, da gesagt wird, dass man sich dadurch ja Ausgaben auch erspart, die man sonst hätte.




Diese Anrechnung ist allgemeine Rechtsauffassung.



Was die Wohnkosten anbelangt, ist es so, dass in den Selbstbehalt nach Düsseldorfer Tabelle ein bestimmter Anteil eingerechnet wird, den der Schuldner zum Wohnen ausgibt.


Fällt dieser Anteil weg, weil der Schuldner zB kostenfrei wohnt , wird der Selbstbehalt herabgesetzt.


Mit den Beträgen, die Sie an Unterhalt bezahlen, ist Ihr Selbstbehalt auf jeden Fall gewahrt.





Der Selbstbehalt gegenüber dem Sohn beträgt aber 1.150 €, die die Mutter nicht verdient.


Sie sind also allein für den Unterhalt zuständig.



Der Zahlbetrag ( Kindergeld schon abgezogen) für den Volljähigen beträgt bei dem von Ihnen angegebenen Einkommen 329 €


Auf diesen Betrag wird das , was der Volljährige selbst verdient angerechnet, wobei man vom Einkommen zuerst 90 Euro für Aufwendungen abzieht.


Es sind 260 Euro daher abzuziehen.


Der zu zahlende Unterhalt sind 69 Euro.


Selbst wenn ich eine Stufe in der Düsseldorfer Tabelle höher gehe, wobei der Zahlbetzrag dann 353 Euro betragen würde, erreiche ich nicht das, was Sie bezahlen.


Begeben Sie sich so schnell als möglich zum Anwalt und erwirken Sie eine Abändeurng des Titels.



Mit freundlichen Grüßen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht



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