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Danjel Newerla
Danjel Newerla, Dipom Jurist
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Rechtsanwalt
26039601
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Danjel Newerla ist jetzt online.

Hallo, mein unehelicher Sohn wir jetzt im M rz 18 Jahre. Er

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
mein unehelicher Sohn wir jetzt im März 18 Jahre. Er ist bei seiner Mutter groß geworden. Ich habe alle Jahr pünklich den Kindesunterhalt gezahlt. Mein Sohn macht zur Zeit Fachabi. Er ärgert sich seit Jahren darüber, dass seine Mutter den Unterhalt von mir fordert um davon z.B. eine Umschulung für sich, oder einen Urlaub davon finanziert. Mein Sohn sagt, ich soll ab März keien Unterhalt mehr bezahlen, da ich noch eine Frau und zwei Töchter habe. Seine Mutter hingegen lebt seit einigen Jahren mit einem Mann im Eheähnlichen Verhältnis und Beide verdienen sehr gut. Wie sieht es rechtlich aus. Muß ich weiter zahlen?
MfG D. Wolschke
E-mail:[email protected]

Sehr geehrter Ratsuchender ,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:




Ich gehe davon aus, dass sie nach der Rechtslage fragen ab dem Zeitpunkt, in dem ihr Sohn 18 wird, was ja in wenigen Wochen der Fall sein wird.

Grundsätzlich muss ein volljähriges Kind seinen Unterhalt selber bestreiten.

 

Hiervon gibt es aber auch eine Ausnahme.

 

Bis zum Abschluss der ersten berufsqualifizierenden Maßnahme müssen die Eltern grundsätzlich Unterhalt zahlen (dieses natürlich nur dann, sofern die Eltern leistungsfähig sind und das Kind bedürftig ist, also seinen Unterhaltsbedarf nicht aus eigenem Erwerbseinkommen bestreiten kann).

 

Ihrer Schilderung nach strebt ihr Sohn das Fachabitur an und befindet sich demnach in einer schulischen Ausbildung, hat also noch keine berufsqualifizierender Maßnahme (Ausbildung, Studium etc.) abgeschlossen.

 

Dementsprechend hat ihr Sohn auch grundsätzlich nach wie vor einen Unterhaltsanspruch ihnen gegenüber, sofern sie leistungsfähig sind und ihr Sohn bedürftig ist, was ich ohne Kenntnis ihrer Gesamtsituation nicht abschließend beurteilen kann.

 

Wenn ich es aber richtig herausgehört habe ist das Hauptproblem, dass der Kindesunterhalt, den sie bislang an die Kindesmutter gezahlt haben, in weitesten Teil nicht ihrem Kind zukommt, weil die Mutter dieses zweckwidrig für eigene Zwecke einsetzt.

 

Dieses könnte man ganz einfach verhindern, indem sie den Unterhalt ab Volljährigkeit direkt an ihren Sohn zahlen.





Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Zufriedenheit bedeutet , dass keine Verständnisfragen mehr bestehen und die Frage vollumfänglich beantwortet worden ist.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Dienstagabend.



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
[email protected]
Fax.0471/140244











Danjel Newerla und weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.