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Tobias Rösemeier
Tobias Rösemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  selbständiger Rechtsanwalt
37896974
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Tobias Rösemeier ist jetzt online.

Hallo, hab folgende Problematik. Ich bin alleinerziehender

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, hab folgende Problematik. Ich bin alleinerziehender Vater und die Mutter meiner 13-jährigen Tochter zahlt keinen Unterhalt. Meine Tochter wohnt erst seit wenigen Monaten bei mir.
Nun hab ich jedoch aus einer anderen Beziehung noch einen Sohn (9 Jahre) der bei seiner Mutter lebt. Das Jugendamt behauptet trotz der neuen Lebensumstände läge mein Selbstbehalt lediglich bei 900,-€. Mein Nettoverdienst beläuft sich auf 1500.-€.
Es kann doch nicht sein daß ich ob mit oder ohne Kind den selben Selbstbehalt habe, zumal die Mutter meiner Tochter auch langfristig gesehen keinen Unterhalt leisten wird.
Vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort.

Sehr geehrter Fragesteller,

der Beantwortung Ihrer Frage stelle ich folgendes voran:

Aufgrund berufsrechtlicher Regelungen in Deutschland bin ich gehalten, darauf hinzuweisen, dass eine kostenlose Rechtsberatung nicht erlaubt ist. Sie haben die AGB des Portalbetreibers zur Kenntnis genommen, so dass ich davon ausgehe, dass Sie bereit sind, eine angemessene Vergütung für die untenstehende Beantwortung durch Akzeptieren zu bezahlen. Das vorangestellt möchte ich im weiteren darauf hinweisen, dass es im Rahmen dieses Mediums nur möglich ist, eine mehr oder weniger allgemein gehaltene Antwort zu geben, da ich weder Einblick in Unterlagen, noch ein eingehendes Gespräch zur Sachverhaltsaufklärung führen kann. Die untenstehende Antwort dient daher der ersten rechtlichen Orientierung bzw. der Verschaffung eines angemessenen Überblick über die rechtliche Situation und kann und soll keinesfalls die Einholung rechtlichen Rates vor Ort ersetzen.

Ihre Frage beantworte ich wie folgt:

Tatsächlich bleibt es bei dem Selbstbehalt von 900,00 €. Allerdings kann ich Ihnen empfehlen, mit dem Jugendamt in die Verhandlungen einzutreten, um einer Herabsetzung des Unterhalts herbeizuführen. Allerdings müssen Sie Ihr Einkommen dann ganz genau anhand der Einkommensbelege der letzten 12 Monate ermitteln. Auch eine Steuererstattung zählt zum Einkommen. Hiervon ziehen Sie Ihre berufsbedingten Aufwendungen ab, entweder 5 % pauschal oder aber tatsächliche Fahrten, denn, wenn Sie selbst für das bei Ihnen lebende Kind keinen Unterhalt erhalten, wird Ihnen bei der Einkommensberechnung dieses Kind mit seinem vollen Unterhaltsanspruch berücksichtigt, so dass unter Umständen eine Mangelfallberechnung vorgenommen werden muss.

Die Unterhaltsansprüche Ihrer beiden Kindern betragen aufgrund Ihres Einkommens nämlich 606,00 €, so dass Sie bereits bei dieser pauschalen Berechnung knapp unter dem Selbstbehalt liegen.

Ich empfehle Ihnen daher von einem Kollegen anhand der Unterlagen eine Einkommensermittlung vorzunehmen.

Ich hoffe, Ihnen im Rahmen dieses Mediums einen angemessenen Überblick über die rechtliche Situation verschafft zu haben.

Bitte vergessen Sie nicht meine Antwort zu akzeptieren und zu bewerten. Falls Sie eine Nachfrage haben stehe ich Ihnen sodann gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen



Tobias Rösemeier und 2 weitere Experten für Familienrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.