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RAScholz
RAScholz, Rechtsanwalt
Kategorie: Familienrecht
Zufriedene Kunden: 1982
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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RAScholz ist jetzt online.

Ich lebe seit 2000 mit meinem jetzigen Ehegatten(seit 2004)

Beantwortete Frage:

Ich lebe seit 2000 mit meinem jetzigen Ehegatten(seit 2004) in einem gemeinsamen Haus. Im jahr 2000 und 2001 wurden unsere Kinder geboren. Seit Geburt dieser kümmere ich mich um diese beiden. Ab 2003 ging mein Mann im Ausland arbeiten, so daß ich Kinder haus Garten alleine bewältigt habe, da mein Mann nur aller 3 bis 4 Wochen ein Wo.ende zu Hause war. ab Juli 2010 werden wir getrennt leben. Nach dem Trennungsjahr werde ich die Scheidung einreichen. Welchen Anspruch habe ich auf Unterhaltsanspruch nach der Scheidung? Habe bisher alles alleine zu Hause gedeichselt und mein zukünftiger Ex ist seiner Karriere nachgegangen. Bin jetzt schon mehr als 10 Jahre aus dem Berufleben raus. Versuche wieder Arbeit zu finden, aber Chancen sind nicht rosig nach den vielen Jahren erwerbslosigkeit.
Gepostet: vor 7 Jahren.
Kategorie: Familienrecht
Experte:  RAScholz hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr verehrte Fragestellerin,

Wenn Sie die Kinder weiterhin betreuen, werde Sie nachehelichen Betreuungsunterhalt grundsätzlich beanspruchen können. Wenn die Kinder dann in einem Alter sind, in dem Sie zumutbar für andere Betreuung sorgen können, werden Sie gehalten sein, zumindest anteilig zu Ihrem Unterhaltsbedarf beizutragen.

Nachdem Sie nun einige Zeit verheiratet sind, die Ehe eine klare Rollenverteilung vorsah und Sie komplett aus dem Berufsleben ausgestiegen sind, wird der Unterhaltsanspruch (Aufstockungsunterhalt)-wenn überhaupt- auf einen zumindest angemessenen Zeitraum befristet werden, der geeignet ist, Ihre ehebedingten Nachteile was Ihren Karriereknick angeht, auszugleichen.

Die Höhe des Anspruches auf nachehelichen Unterhalt richtet sich zunächst nach dem Einkommen, dass während der Ehe zur Verfügung stand.

Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben. Bei Unklarheiten fragen Sie nach. Wenn Ihre Frage beantwortet sein sollte, bitte ich, die Antwort zu akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Scholz, RA
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