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Psychotherapie
Psychotherapie, Doktor
Kategorie: Erziehung
Zufriedene Kunden: 12
Erfahrung:  Heilpraktiker für Psychotherapie, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut, Supervisor, Zusatzausbildung Kommunikationspsychologi
60290710
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Psychotherapie ist jetzt online.

Hallo! Mein Sohn, 18 Monate, f ngt immer an schrill zu kreischen,

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo!
Mein Sohn, 18 Monate, fängt immer an schrill zu kreischen, zu heulen, sich auf den Boden zu werfen oder zu hauen, wenn er etwas nicht bekommt oder bekommen kann. Wie kann ich ihm das abgewöhnen? Ich kann ihm doch nicht immer das geben, was er will, nur damit er still ist. Ich habe es schon mit beruhigendem Zureden versucht aber er hört mir dann nicht mehr zu und schlägt um sich. Auch dass ich ihn ignoriert habe und aus dem Zimmer gegangen bin, hat ihm nicht gefallen und er hat noch schlimmer geweint. Was kann ich sonst noch tun? Bis jetzt habe ich immer versucht ganz ruhig zu bleiben aber manchmal ist das eine ganz schöne Herausforderung, besonders in der Öffentlichkeit. Was raten Sie?
Hallo liebe Fragestellerin,

Bitte geben Sie mir noch ein paar Informationen: seit wann läuft er, wie und seit wann spricht er, was sind das für Sachen, die er haben will.

Gibt es andere Erwachsene, die sich anders als Sie verhalten, z.b. Vater, grosseltern etc.

Warum soll / kann er die Sachen nicht bekommen oder bekommt er sie manchmal und manchmal nicht?

Liebe Grüsse
Kunde: hat geantwortet vor 7 Jahren.

Er läuft seit seinem 1. Geburtstag und sprechen tut er seitdem er 11 Monate alt war.

Manchmal will er beim einkaufen Dinge haben, welche ihm gefallen. Manchmal Dinge im Haushalt, wie Besen, Vasen, Blumensträuße, Besteck etc., welche teilweise nicht für Kinder in seinem Alter geeignet sind. Meistens zickt er, wenn ich das Wörtchen "Nein" benutze. Mein Mann verzieht sich immer, wenn der Kleine rumschreit.

Hallo liebe Fragestellerin,

Danke XXXXX XXXXX weiteren informationen.

Ihr Kind braucht wie alle Kinder ein grosses Maß an Schutz und Versorgung. Das sind von den vielen Aspekten der Erziehung von Kinder zwei ganz wichtige. Um ein Schutzobjekt für ein Kind zu sein, ist es gut, wenn das Kind den schützenden Erwachsenen als persönlich stark erlebt. Als stark erleben Kinder wenn Erwachsene sich (natürlich ohne körperliche Gewalt, die ist abzulehnen) durchsetzen können, wenn das gesproche Wort gilt. Erleben Kinder häufig, dass z.b. ein Nein dann doch zum ja wird oder die angesagten entscheidungen doch nicht gelten, lernt es möglicherweise zwei Sachen:
1. So muss ich das also machen, um etwas durchsetzen, hat geklappt, positive Erfahrung, mach ich nachtes mal wieder so.

2. Mein Erwachsener ist vielleicht nicht stark. Er kann mich nicht vor den gefahren schützen und vielleicht kann er mich irgendwann nicht mehr mit dem, was ich brauche, versorgen. Also muss ich versuchen, alles selbst daran zu setzen, um das was ich haben will zu kriegen.

Bitte prüfen Sie mal, ob einiges von diesen Sätzen ihnen helfen kann.

Der Aspekt Versorgung beinhaltet, als Eltern gut zu unterscheiden, was braucht mein Kind (und dazu auch schnell und durchgängig ja zu sagen) und was braucht und bekommt es nicht , was dann zum nein führt. Dabei sollte man dann in der Regel auch bleiben. Es ist sehr wichtig, vorher gut zu überlegrn, ob ein Wunsch zum ja oder nein führt. Ein nein, dass dann doch zum ja wird, bringt das Kind möglicherweisedazu, immer weiter Energie zu erzeugen, etwas durchzusetzen. Wenn das nein ohnehin später zum ja wird, besser direkt ja sagen. Un so eher bleibt es dann beim nein, wenn nein gemeint ist.


Ich Räte ihnen also, ruhig auch mal zu etwas ja zu sagen, aber möglichst direkt und so selten wie möglich aufgrund des beschriebenen verhaltens ihres Kindes.

Ich wünsche ihnen ein gutes Händchen bei der Umsetzung und für ihren Partner den Mut, mitzumachen und gut miteinander abgesprochen in die gleiche Richtung zu handeln.

Herzliche Grüsse
Psychotherapie und weitere Experten für Erziehung sind bereit, Ihnen zu helfen.
Hallo liebe Fragestellerin,

Bitte geben Sie mir noch ein paar Informationen: seit wann läuft er, wie und seit wann spricht er, was sind das für Sachen, die er haben will.

Gibt es andere Erwachsene, die sich anders als Sie verhalten, z.b. Vater, grosseltern etc.

Warum soll / kann er die Sachen nicht bekommen oder bekommt er sie manchmal und manchmal nicht?

Liebe Grüsse