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iveschaaf
iveschaaf,
Kategorie: Erziehung
Zufriedene Kunden: 2012
52810516
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iveschaaf ist jetzt online.

Guten Abend, mein 5 j hriger Sohn Sohn kaut von fr hester

Kundenfrage

Guten Abend,
mein 5 jähriger Sohn Sohn kaut von frühester Kindheit an seinen Fingernägeln, worüber wir sehr besorgt sind. Zwar geht das Kauen nicht so weit, dass selbst das Nagelbett in Mitleidenschaft gezogen wird, jedoch ist auch so der Anblick nicht gerade besonders schön anzusehen. Innerhalb der Familie werden Meinungsverschiedenheiten offen ausge-tragen, wobei es zeitweise auch mal lauter wird. Ansonsten liegen keine offensichtlichen Indikatoren wie Alkoholismus, Handgreiflichkeiten, etc. vor, welche ein Kauen auslösen könnte. Gespräche mit dem Kind verlaufen sachlich und der Wille es nicht mehr zu tun ist wohl vorhanden, aber leider sind permanent Rückfälle zu verzeichnen, sodass wir mit diesem Problem allein nicht weiterkommen. Was ist zu tun ? Wer kann professionel weiter-helfen ?
Gepostet: vor 8 Jahren.
Kategorie: Erziehung
Experte:  iveschaaf hat geantwortet vor 8 Jahren.
Das mit dem professionell ist so ne Sache. Ein professioneller Ansatz wäre eine Psychoanalyse, aber ich würde nicht wollen, dass mein 5-Jähriger zur Psychoanalyse geht.
Folgt man dem psychologischen Ansatz, dass Nägelkauen eine Übersprungshandlung zum Stressabbau ist, dann wäre der Psychologe der fachkompetente Ansprechpartner.

Ich würde Ihnen gern etwas anderes vorschlagen:
Zum einen hat Nagelkauen etwas mit oraler Befriedigung zu tun, was sich im weitersten Sinne als Wunsch nach Streichelheiten einordnen lässt. Sie sollten Sohnemann also möglichst oft mit Körperkontakt (auf den Schoß, neben Sie aufs Sofa, gemeinsamer Mittagsschlaf etc) und zum andern wirklich mit Berührung verwöhnen, z.B. in Form von Massage für Mutter und Kind.
Parallel machen Sie das weiter, was Sie schon angefangen haben:
Loben, belohnen, evtl. auch mal Handschuhe für nachts oder den Nagellack, wenn Sohnemann das selber will, weil es dann leichter fällt. Aber nur dann. Egal, was Sie tun, brauchen Sie Zeit, es dauert, denn es ist eine Entwicklung. Hilfreich sind auch Dinge, um die Hände zu beschäftigen, z.B. ein Armband mit kleinem Spielzeug dran.
Wenn Sohnemann in Ihrer Nähe anfängt, an den Nägeln zu kauen, nicht schimpfen, sondern ablenken. Seine Hände in ihre Hände nehmen oder Ähnliches.

Unterstützend würde ich Ihnen eine Kinderhomöopathin empfehlen.
Gern leite ich Ihre Frage an eine sehr erfahrene Kollegin weiter, die Ihnen hier auf Just Answer Tipps für die Homöopathie geben kann.

Sollten Sie meinen Vorschlag nicht aufgreifen wollen, sondern lieber mit einem Psychiater Kontakt aufnehmen wollen, kann ich das ebenfalls gern arrangieren. Lassen Sie es mich bitte wissen.

Mit freundlichen Grüßen - Dr. Schaaf
Kunde: hat geantwortet vor 8 Jahren.

Liene Frau Dr. Schaaf,

 

besten Dank für Ihre Antwort auf meine Frage 'Fingernägel Kauen'. Interessant daran finde ich Ihre Meinung, dass es mit dem Wunsch nach Streicheleinheiten zu tun haben könnte. In der Tat ist mein Sohn sehr kuschelbedürtig und liebt und sucht den Körper-kontakt zu Mama und Papa und auch zum Bruder. Von daher mögen Sie recht haben, das Nagelkauen etwas mit oraler Befriedigung zu tun hat, was sich im weitesten Sinne mit dem Wunsch nach Streicheleinheiten einordnen läßt. In der Sache hilft mir das je-doch nicht weiter, da mein Sohn ein klassisches Knuddelkind ist, mit dem Knuddeln ausgesprochen Spass macht und in Folge dessen auch der Körperkontakt gehegt und gepflegt wird, in sämtlichen Variationen. In sofern werden all Ihre Vorschläge zu mög-lichen Körperkontakten bereits in vollem Umfang praktiziert.

 

Ich kann mir nur schwer vorstellen, das eine Steigerung zur Lösung des Problems bei-tragen kann. Ich wüßte auch gar nicht, ob eine Steigerung überhaupt möglich wäre ohne den natürlichen Umgang zu verlieren.

 

Mit freundlichen Grüßen

Bernhard Boy

Experte:  iveschaaf hat geantwortet vor 7 Jahren.
Sehr geehrter Herr Boy,

wie bereits angeboten, kann ich Ihre Frage gern an eine Homöopathin weiterleiten, wenn das ein Ansatz, den Sie gern verfolgen würden.
Alternativ kann ich sie auch einem Psychiater vorlegen, damit er Ihnen weitere Überlegungen zukommen lassen kann.

Mit freundlichen Grüßen - Dr. Schaaf