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Knut Christiansen
Knut Christiansen,
Kategorie: Erbschaftssteuer
Zufriedene Kunden: 3267
Erfahrung:  Steuerberater at Feddersen Jochimsen Christiansen Markussen Steuerberatungsgesellschaft mbH
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Knut Christiansen ist jetzt online.

Kettenschenkung. Meine Mutter möchte mir 150.000 Euro geben

Diese Antwort wurde bewertet:

Kettenschenkung.Meine Mutter möchte mir 150.000 Euro geben ihr Freibetrag bei Schenkungen ist bereits ausgeschöpft.
Kann sie das Geld meinem Vater (verheiratet) überweisen und der überweist es an mich weiter? Dadurch würden dann keine Freibeträge überschritten.Das Problem ist aber, dass wir keine Zeit haben 1-2 Jahre zu warten (Schamfrist) da wir das Geld bereits in ca. 2 Monaten benötigen. Mein Vater hat leider auch keine 150.000 Euro parat, die er ohne die Zahlung meiner Mutter weitergeben kann. Zwar hat er so viel Kapital, aber dann wären seine Reserven bei 0.
Wie kann man die Kettenschenkung unter diesen Voraussetzungen konkret so gestalten, dass sie legal und hieb und stichfest dem Finanzamt gegenüber ist?

Hallo,

brauchen Sie dazu noch eine Rückmeldung? Ich hatte Ihnen im Rahmen der anderen Frage ja schon einen Ratschlag dazu geschrieben.

Viele Grüße!

Knut Christiansen

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Wie lange müsste man denn warten damit es risikoarm ist? Wenn 2 monate dazwischen zu wenig sind

Hier die Kopie aus der anderen Frage von mir:

Eine fixe Vorgabe gibt es hier nicht. Je länger der Zeitraum dazwischen, desto besser. Man müsste glaubhaft machen können, dass objektiv gesehen keine Schenkung von Ihrer Mutter an Sie erfolgt ist, sondern eine Schenkung Ihrer Mutter an Ihren Vater. Es darf im Rahmen der Schenkung also nicht die Auflage bestehen, dass Ihr Vater die 150.000 EUR an Sie weiterschenken muss. Am besten wäre, wenn man hier einen Schenkungsvertrag aufsetzt, in dem explizit erklärt wird, dass die Schenkung freigiebig ist und Ihrem Vater ohne Auflagen übergeben werden.

5 Monate plus schriftlicher Schenkungsvertrag wären aus meiner Sicht so, dass das Finanzamt hier die Schenkung nicht ohne Weiteres an Sie unterstellen kann.

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Der schriftliche vertrag wäre privat machbar oder muss man da zum notar?

Nein, das können Sie privat machen.

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Oft heißt es, dass in diesen fällen eher kein vertrag gemacht werden sollte, da man dann eher gestaltung der steuer annehmen kann

Ja, aber wenn es darum geht, eben nachzuweisen, dass keine Schenkung an Sie gewollt war, dann brauchen Sie einen Vertrag bzw. etwas Schriftliches zum Nachweis. Das ist ja nur für den Fall, dass das Finanzamt nachfragt und Nachweise verlangt. Innere Absichten oder mündliche Absprachen können Sie ja im Nachhinein nicht mehr beweisen.

Knut Christiansen und weitere Experten für Erbschaftssteuer sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Ok vielen dank

Sehr gerne!