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Prof.Nettelmann
Prof.Nettelmann, Sonstiges
Kategorie: Erbschaftssteuer
Zufriedene Kunden: 5929
Erfahrung:  Steuerberater HochschullehrerSteuerberaterDipl.-Kfm.
59063549
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Prof.Nettelmann ist jetzt online.

Frage zur Erbschaftssteuer: Situation. 91 jährige vererbt

Diese Antwort wurde bewertet:

Frage zur Erbschaftssteuer:
Situation. 91 jährige vererbt ein Haus und Vermögen (Aktien) an zwei Kinder.
1. Kind hat durch verlorenes Geld durch Insolvenz bereits ein Großteil seiner Erbschaft bekommen und zwar Bargeld vor und während der Insolvenz und laufende Beträge weiterhin.
Beispielzahlen sind: ein Haus mit Wert von ca. 400.000€, Aktienvermögen ca. 500.000€.
Im Testament soll die vorgezogene Erbschaft (Beispiel 300.000 €) berücksichtigt werden, d.h. bei diesem Kind abgezogen werden.
Die Rechnung sähe dann so aus:
1. Kind: 900.000€/2-300.000€= 150.000€
2. Kind : 900.000€/2 +300.000€=750.000€
Wie sieht es erbschaftssteuerlich aus, insbesondere für das 2. Kind?
Wie kann man das testamentarisch regeln, dass keine Erbschaftssteuer anfällt?
Eine mögliche Lösung wäre, dass das erste Kind formal das Erbe ohne den Abzug bekommt und das danach zwischen den Kindern geregelt wird, aber so eine gütliche Einigung ist vermutlich nicht möglich.
Was verlangt das Erbschaftssteuergericht an Unterlagen? Könnte man 2 Testament machen: ein formales und ein Internes???
Bitte Lösungsvorschlag für die Situation.

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank, ***** ***** justanswer für Ihr Anlegen gewählt haben. Ich bin StB Prof. Nettelmann und will ich Ihnen zu Ihrem Anliegen helfen. Mir ist Ihre Frage von justanswer zugeleitet worden.

Ich werde mich mit Ihrer Frage beschäftigen und eine Antwort vorbereiten. Haben Sie dazu etwas Geduld.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann

Sehr geehrter Fragesteller,

maßgeblich ist das (offizielle) Testament, für das vom Nachlaßgericht der Erbschein ausgestellt wird. Dieser Erbschein wird den zuständigen Finanzämtern der Erbe von Amtswegen zugeleitet.

Dabei wird bei den Erben auch die "vorgezogene" Erbschaft angerechnet, wenn diese innerhalb den letzten 10 Jahren vom Erblasser zugewendet worden ist.

Wenn dies zutrifft, ergibt sich folgende Situation:

Steuerpflichtiges Vermögen:

Immobilie......................400 000 €

Aktien............................500 000 €

Geldzuwendungen...........300 000 €

1200 000 €

je Erbe:...............................................................600 000 €

Kind 1: 600 000 € abzüglich Vorerbschaft erhält 300 000 €

Kind 2: erhält....................................................600 000 €

Die testamentarische Regelung müßte dann bezüglich der Erbmasse vorsehen:

Kind1 erhält 1/3 der Erbschaft

Kind 2 erhält 2/3 der Erbschaft.

Erbschaftsteuer würde für jedes Kind auf 600 000 € zu berechnen sein.

Wenn ich damit Ihre Frage beantwortet habe, bitte ich um Ihre Bewertung, damit meine Bearbeitung von justanswer mit dem anteiligen Honorareinsatz vergütet werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann

Sehr geehrter Fragesteller,

Sehr geehrter Fragesteller,

haben Sie noch Rückfragen zu meiner Beantwortung? Ansonsten bitte ich um Ihre Bewetung, indem Sie 3-5 Sterne anklicken, damit meine Bearbeitung Ihres Anliegens vergütet werden kann.

Vielen Dank ***** ***** schönen Tag

Prof. Nettelmann

Kunde: hat geantwortet vor 1 Jahr.
Noch eine Frage: Die Geldzuwendung fand im Rahmen einer Insolvenz eine Kindes statt. Wenn das Testament so geregelt wird, dass dieser Betrag durch die geringere Erbschaft, z:B. den Pflichtanteil geregelt wird, könnte man ihn doch im Testament weglassen oder spricht iregnderwas dagegen? Das Geld wurde vor kannpü 10 Jahren überwiesen und wurde nicht irgendwie deklariert (so mein Kenntnisstand).

Sehr geehrter Fragesteller,

Sie sollten sich bezüglich des Testamentes von einem Anwalt beraten lassen, denn bezüglich der vorgezogenen Erbschaft könngte es im Todesfall juristische Probleme geben, die es sicherlich nicht gewünscht sind.

Denken Sie an die Bewertung, damit meine Beratung vergütet werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Nettelmann

Prof.Nettelmann und weitere Experten für Erbschaftssteuer sind bereit, Ihnen zu helfen.