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Prof.Nettelmann
Prof.Nettelmann, Sonstiges
Kategorie: Erbschaftssteuer
Zufriedene Kunden: 5797
Erfahrung:  xxx
59063549
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Prof.Nettelmann ist jetzt online.

Ich erbe das haus meines onkels. da es sehr alt ist verkaufe

Diese Antwort wurde bewertet:

ich erbe das haus meines onkels. da es sehr alt ist verkaufe ich es für 80.000 euro.
20.000 euro habe ich als Neffe Freibetrag.logisch muss ich dann von 60.000 euro erbschaftssteuer bezahlen.ist dies definitiv so, oder kann das Finanzamt dann noch herkommen und sagen, dass haus war aber 150.000 euro wert und davon die erbschaftssteuer verlangen?

Sehr geehrter Fragesteller

Ihre Frage ist nicht klar genug beschrieben:

Offenbar lebt Ihr Onkel noch und setzt Sie als Erben ein. Im Erbfall wollen Sie das Haus danach verkaufenn.

Wie ergibt sich derzeit der Verkaufspreis von 80 000 €? Haben Sie bereits einen potentiellen Käufer?

Schildern Sie Ihre Angelegenheit bitte etwas genauer!! Mit freundlichen Grüßen

Prof.Nettelmann

Kunde: hat geantwortet vor 9 Monaten.
ja ich habe einen Erbvertrag mit meinem onkel. mein onkel ist sehr schlecht dran und auf Intensivstation. das haus was ich erbe ist 1908 gebaut und 1971 oben ausgebaut. es ist in einem schlechtem zustand. es steht auf 500 qm Grundstück mit etwa 160 qm Wohnfläche. eine Heizung ist nicht vorhanden. es wird mit 2 kamine und einzelnen elektroöfchen geheizt, was enorme Stromkosten verursacht. für 80.000 euro würde ich es verkaufen. einen Käufer habe ich noch nicht, aber denke das ich für 80.000 jemanden finde, der es kauft und handwerklich geschickt ist. 80.000 euro habe ich für Vergleichsobjekte bei boris NRW ermittelt. aber das schwankt natürlich. das haus ist ein Doppelhaus in einem kleinen Dorf, wo die preise gering sind. ich weiß, dass ich einen Gutachter beauftragen kann, der dem Finanzamt etwas vorlegt. meine frage aber ist, kann ich auf den Gutachter verzichten, wenn ich es für 80.000 euro verkaufe, wohlgemerkt an eine nicht verwandte Person? wird das vom Finanzamt akzeptiert? 80.000 euro oder kann das Finanzamt sagen, nene Moment das ist 150.000 wert. man weiß ja das das Finanzamt oft Wahnsinns summen auslegt.

Sehr geehrter Fragesteller

vielen für die ergänzenden Angaben,

Die Bewertung für die Erbschaftsteuer richtet nach den Vorschriften des Bewertungsgesetzes. Weder Sie noch das

Finanzamt kann den Wert von sich aus bestimmen.Letzlich zielen die Bewertungsvorschriften auf den im gewöhnlichen Geschäftsverkehr erzielbaren Preis nach Lage und Zustand des Gebäudes - sog. gemeiner Wert- ab.Dabei sind die erzielten Vergleichswerte anhaltswerte.Je nach Art des Gebäudes ist das Bewertungsverfahren gesetzlich genau geregelt.

Fazit: Ein zeitnahe erzielter Verkaufspreis unter Fremden bietet einen Anhalt, ist aber Besteuerung nicht verbindlich.

Ich hoffe, dass die Hinweise Ihre Frage beantworten.

Wenn ich damit Ihre Frage bentwortet konnte, bitte ich um Ihre Bewertung, damit meine Beratung vergütet werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

Prof.Nettelmann

Prof.Nettelmann und weitere Experten für Erbschaftssteuer sind bereit, Ihnen zu helfen.