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RADr.Traub
RADr.Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 26750
Erfahrung:  Fachanwalt für Steuerrecht, Fachanwalt für Insolvenzrecht, Fachanwaltslehrgang für Handels- und Gesellschaftsrecht, Fachanwaltslehrgang Bank- und Kapitalmarktrecht, Diplom-Kaufmann (Univ.)
88853042
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RADr.Traub ist jetzt online.

Die Großmutter ist verstorben. Enkelin hat eine

Diese Antwort wurde bewertet:

Die Großmutter ist verstorben. Enkelin hat eine Generalvollmacht. Es gibt Geld zu erben. Sohn der verstorben lebt noch, möchte aber nicht damit zu tun haben. Darf die Enkelin das Geld im Sinne der verstorbenen verwalten? Muss der Sohn zum Amtsgericht oder reicht auch wenn er das sagt oder aufschreibt, das er kein Geld möchte?
Fachassistent(in): In welchem Land befinden sich die zu vererbenden Vermögenswerte?
Fragesteller(in): Deutschland
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Nein

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Anfrage über das Portal JustAnswer.
Gerne helfe ich Ihnen weiter.
Bitte haben Sie einen Augenblick Geduld, während ich Ihre Anfrage rechtlich prüfe und Ihnen eine Antwort formuliere.
Dies kann ein paar Minuten dauern.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Anfrage über JustAnswer.
Ich habe den von Ihnen geschilderte Sachverhalt geprüft.
Die Rechtslage ist aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt einzuschätzen.

Im Sinne der Vertorbenen kann nicht mehr verwaltet werden.

Mit Tod ist der Wille der Erben entscheidend.

Diese können auch jederzeit die Vollmacht widerrufen.

Wenn es kein Testament gibt, tritt die Erbfolge per Gesetz ein.

Diese ist zwingend zu klären, da u. a. Erbschaftsteuer entstehen kann.

Sollte ein Erbe das Erbe nicht annehmen wollen, muss dies innerhalb von 6 Wochen nach Todesfall ggü. dem Nachlassgericht augeschlagen werden.

Ansonsten gilt das Erbe als angenommen.

Wenn die Generalvollmacht zu dem nicht über den Tod hinaus geht, was explizit benannt sein muss, ist diese mit Tod erloschen.

Einfachere bzw. tiefergehendere Klärung kann über ein Telefonat erfolgen.
Ein solches ist über den Telefon-Premium-Service-Button hinzubuchbar.
Wenn Ihnen die Ausführungen weitergeholfen haben, geben Sie bitte eine positive Bewertung ab (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen).
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

RADr.Traub und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Vielen Dank, ***** ***** ist über den Tod hinaus. Dann werde ich den Sohn der verstorben zum Amtsgericht schicken. Vielen Dank für ihre Hilfe.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Wenn der Sohn der Verstorbenen ausschlägt, geht es automatisch an beide Kinder und wenn eines von denen nichts möchte muss auch das (Enkel)Kind zum Amtsgericht?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

gerne.

Ja, das ist richtig.

Dann fällt das Erbe an die Nächstberufenen, sprich die Kinder.

Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Eine Frage noch, wenn eins der der Kinder auch ausschlägt geht es dann komplett an das andere Kind (die Schwester) oder bei dem Kind das es ebenfalls ausgeschlagen hat, an seine Kind (den Urenkel).

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

die Ausschlagung bewirkt, dass immer der nächste Abkömmling in die Rangfolge einrückt. Nicht der "Nebenstamm" (wenn Abkömmlinge/Kinder da sind).

Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-