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RADr.Traub
RADr.Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 26732
Erfahrung:  Fachanwalt für Steuerrecht, Fachanwalt für Insolvenzrecht, Fachanwaltslehrgang für Handels- und Gesellschaftsrecht, Fachanwaltslehrgang Bank- und Kapitalmarktrecht, Diplom-Kaufmann (Univ.)
88853042
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RADr.Traub ist jetzt online.

War es vor 60 Jahren legal, dass der beurkundende Notar

Diese Antwort wurde bewertet:

War es vor 60 Jahren legal, dass der beurkundende Notar seine Verwandten als Nacherben einsetzt?
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): NRWFachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Nein

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Anfrage über das Portal JustAnswer.
Gerne helfe ich Ihnen weiter.
Können Sie mir den Sachverhalt etwas ausführlicher darstellen?
Wünschen Sie vereinfachend eine telefonische Beratung, können Sie dies über den Premiumservice hinzubuchen. Wir vereinbaren dann gerne einen Telefontermin mit Ihnen.
Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Darf ein Notar, der das Testament beurkundet, seine eigenen Verwandten als Nacherben einsetzen: es besteht keine Verwandtschaftshaft zw. Notar und dem Erblasser.
Also darf der Notar, der das Testament beurkundet, dieses zu seinen eigenen Gunsten?
Relevant wäre der Aspekt, ob das vor 60 Jahren legal oder illegal war
Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Kurz: darf der beurkundende Notar sich selber oder an Verwandte als begünstigte einsetzen?
Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Notarrecht!

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Anfrage über JustAnswer.
Ich habe den von Ihnen geschilderte Sachverhalt geprüft.
Die Rechtslage ist aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt einzuschätzen.

Das von Ihnen beschriebene Verhalten ist rechtswidrig und kann sogar rechtsmissbräuchlich ja sogar strafbar sein.

Denn der Notar ist nicht die testierende Person.

Die Person, die ihren letzten Willen äußert, gibt sowohl die Vorhaben als auch die Nacherben vor.

Der Notar darf diesen Willen weder ergänzen noch ändern.

Da es ist nicht möglich, dass ein Notar sich eigenmächtig im Testament selbst begünstigt und oder Verwandte als Nacherben einsetzt.

Im Übrigen würde das zur Befangenheit und zum Verstoß gegen Berufsrecht bei Testierung führen.

Denn genau solche Konstellation sollen verhindert werden.

Einfachere bzw. tiefergehendere Klärung kann über ein Telefonat erfolgen.
Ein solches ist über den Telefon-Premium-Service-Button hinzubuchbar.
Wenn Ihnen die Ausführungen weitergeholfen haben, geben Sie bitte eine positive Bewertung ab (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen).
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Super! Das entspricht absolut meinem Rechtsempfinden! Ich gehe davon aus, das vor 60 Jahren eine ähnliche Rechtsprechung gültig war.
Könnten sie mir gegebenenfalls noch die betreffenden Paragraphen nennen?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

gerne.

Dies ergibt sich aus allgemeinem Rechtsgrundsätzen.

Ein Verstoß gegen Unabhängigkeit (Befangenheit) ergibt sich u. a. über § 28 BNotO.

Sofern Sie in dieser Sache weiterhin Unterstützung benötigen, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

RADr.Traub und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.