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RADr.Traub
RADr.Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 24783
Erfahrung:  Fachanwalt für Steuerrecht, Fachanwalt für Insolvenzrecht, Fachanwaltslehrgang für Handels- und Gesellschaftsrecht, Fachanwaltslehrgang Bank- und Kapitalmarktrecht, Diplom-Kaufmann (Univ.)
88853042
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RADr.Traub ist jetzt online.

Hallo, da ich nicht weiß, ob dies hier funktioniert, stelle

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, da ich nicht weiß, ob dies hier funktioniert, stelle ich die Frage nochmal.
Ich habe eine Frage zur Berechnung meines AnteilesMeine Eltern sind bereits verstorben.Die Eltern haben ein gemeinschaftliches Testament errichtet und sich gegenseitig zum Erben eingesetzt. Die Mutter verstarb zuerst. Ich habe keine Geschwister. Erben sind also der Vater und ich. Mir würden gesetzlich 50% zustehen. Da ich durch das gemeinschaftliche Testament der Eltern aber enterbt wurde, ist mein Anteil also 25% und der des Vaters 75% der Erbmasse. Das wäre bei einer Erbmasse von 1000 Euro, 250 Euro für mich und 750 Euro für den Vater.Dann ist der Vater verstorben. Er hat mich enterbt. Gesetzlich würden mir 100% des Erbes zustehen. Als Pflichtteil jedoch nur 50%. Das wären bei der verbliebenen Erbmasse von 750 Euro nur 50% also 375 Euro. Mein Erbanteil nach Mutter und Vater wären also zusammen 625 Euro.Ich wüsste nun gerne, ob meine Berechnung richtig ist.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Anfrage über JustAnswer.
Ich habe den von Ihnen geschilderte Sachverhalt geprüft.
Die Rechtslage ist aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt einzuschätzen.

Ja, das ist richtig. Dies ist korrekt berechnet.

Allerdings betrifft dies ausschließlich Pflichtteile nach den beiden Verstorbenen.

In diesem Fall sicher noch zu prüfen, ob ihr Vater nach dem Tod ihrer Mutter Sie überhaupt enterben kann. Denn wenn dies nicht explizit im Berliner Testament zugelassen ist, ist dies mit Versterben eines Ehepartners rechts bindend.

Sie bleiben daher Nacherbe nach ihrem Vater.

Allerdings ist bei ihrer Berechnung noch eins zu berücksichtigen:

Durch den Umstand, dass der Nachlass ihrer verstorbenen Mutter an den Vater geht erhalten Sie auch aus dieser Erbmasse im zweiten Erbgang nochmals einen Pflichtteil (mittelbar).

Einfachere bzw. tiefergehendere Klärung kann über ein Telefonat erfolgen.
Ein solches ist über den Telefon-Premium-Service-Button hinzubuchbar.
Wenn Ihnen die Ausführungen weitergeholfen haben, geben Sie bitte eine positive Bewertung ab (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen).
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

RADr.Traub und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Das Gemeinaschaftliche Testament hat folgenden Wortlaut:
Gemeinschaftliches Testament.
Wir, die Eheleute Otto Krock und Helga Krock
setzen uns gegenseitig , der Erstversterbende den längstlebenden von uns, zu alleinigen und unbeschränkten Erben ein.
Ort Datum
beide UnterschriftenKann damit der Vater mich enterben?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

nein.

Es muss explizit im Testament benannt sein, dass der überlebende Ehegatte nach Tod noch neu verfügen darf.

Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
vielen Dank, ***** ***** mich nochmal die Tage

Gerne.

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Ich bin verwirrt: Ra Hüttermann schreibt, daß ich enterbt bin, siehe Urteilhttps://www.erbrecht-ratgeber.de/erbrecht/testament/testament-schlusserbe.htmlBin ich also doch enterbt? oder liegt der Fall bei mir anders?
Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
siehe auchj
Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
https://www.erbrecht-ratgeber.de/erbrecht/testament/schlusserbe-ehegattentestament.html

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ich verweise auf meine Rechtsausführungen.

Im Streitfall muss hierüber ein Gericht entscheiden das Testament auslegen.

Die zitierten Fälle von Ihnen passen in Ihrem Fall nicht richtig, da in dem dortigen Testament aufgenommen ist, dass die Kinder nach dem gesetzlichen Erbsystem zu berücksichtigen sind.

Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-