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ragrass
ragrass, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 14423
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ragrass ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ender der 1. KW im März ist

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,
ender der 1. KW im März ist mein Vater verstorben. Meine Eltern sind eigentrümer von 2 x 1-Familienhäser, in einem wohne ich seit 30 Jahren zur Miete. In dem etwas größeren wohnen sie beide selbst. Mein Bruder wohnt normal in einer Mietwohnung, die aber nichts mit dem Eigentum zu tun hat.
Meine Fragen:
Seit dem amtlichen Tod meines Vater Ende der 1. KW im März habe ich immer noch keine Benachrichtigung über ein Testament. Denn laut Aussage meiner Mutter gäbe es eines, was ich schon gesagt nie zu Gesicht bekommen habe.
Kann es sein, wenn meine Mutter den Anteil meines Vaters komplett erbt, das dann keine Benachrichtigung aan mich bzgl. eines Testamentes an mich und meinen Bruder erfolgen muss?
Und wie kann ich rechtlich an eine Einsicht, bzw. Information des Inhaltes des Testamentes kommen. Hier meine ich jetzt nicht den Weg einen Erbschein zu beantragen beim Nachlassgericht. Hier muss es doch möglich sein auch rechtlich eine Einsicht des Testamentes an meine Mutter einfordern zu können. Oder ist dies nur möglich wenn ich oder men Bruder im Testament benannt werden? Denn so wie ich meinen Bruder verstanden habe steht wohl in diesem Testament, das ich hier wohnen bleiben kann.
Leider ist weder mein Bruder noch meine Mutter bereit mir eine beglaubigte Kopie des Testamentes von meinem Vater zukommen zu lassen , obwohl ich meinen Bruder dazu mündlich aufgefordert hatte, weil Er wegen der Rechtsnachfolge ein Schreiben vom Finanzamt, welches an meine Mutter gerichtet war, vorgelegt hatte, welches ich unterschreiben sollte.
Ich hatte Ihm gesagt das ich erst mal das ganze prüfe und hatte mir Kopien gemacht. Habe das Finanzamt angerufen und nachgefragt. Die Dame dort sagte mir wenn ch keinen Erbschein vorliegen habe, kann ich logischerweise auch nichts eintragen. Denn ort müsste ja mein geerbter Anteil eingetragen werden. Da ich aber nach Auskunft meines Bruder nichts erbe, war es für mich völlig unlogisch dort etwas ein zu tragen.
Da ich aber nicht wes was mein Vater tatsächlich in einem angeblichen Testament niedergeschrieben hat, würde ich das gerne mal selbst lesen, bzw. eine beglaubigte Information haben.
Und genau da weis ich nicht wie und wo ich das "anpacken" kann. Bitte um Aufklärung.
MfG, K.R.

Sehr geehrter Fragesteller,

verstehe ich Sie richtig, dass Sie nicht sicher wissen, ob es ein Testament gibt ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Im Prinzip ja, ich kann mich ja nur auf die Aussagen meines Bruder und meiner Mutter stützen. nur geshen habe ich bis heute nichts.

Sehr geehrter Fragesteller,

danke für die Nutzung von Justanswer und den Nachtrag.

Wenn es ein Testament gibt und dieses vor allem beim Nachlassgericht eingereicht wird, wird es dort "eröffnet", was ca. 1 - 2 Monate Zeit in Anspruch nimmt und dann werden alle genannten und gesetzlichen Erben automatisch benachrichtet. Ich empfehle als erstes, sich mit dem Nachlassgericht in Verbindung zu setzen, um dort anzufragen, ob ein Testament bekannt ist. Sollte dies verneint werden, müsste von der gesetzlichen Erbfolge ausgegangen werden. Dann würde die Mutter (ohne Ehevertrag) 1/2 erben und die Kinder, also Sie und Ihr Bruder, je ein Viertel.

Sie sollten auch unbedinggt einen Erbscheinsantrag stellen. Dann würden Sie Ihre Erbenstellung nachweisen können und hätten gegen die Mutter und den Bruder auch das Recht, Auskunft über den Bestand des Nachlasses Ihres Vaters zu verlangen.

Ich hoffe, Ihre Fragen sind beantwwortet. Bitte fragen Sie nach, wenn etwas offen oder unklar geblieben ist. Anderenfalls geben Sie bitte eine Bewwertung (3-5 Sterne) ab. Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Nachfrage, was wenn es ein Testament gibt, es aber bei einem Notar-Rechtsan***** *****egt, dann muss die Testamentbenachrichtigung ja nicht über das Nachlassgericht laufen, oder?
Und wie komme ich dann an das Testament, bzw. wird dieser Notar-Rechtsanwalt dann auch alle Erben automatisch benachrichtigen? Was wenn ich nicht in dem Testament vom Vater bedacht wurde, werde ich dann trotzdem benachrichtigt?
Und beim Nachlassgericht nachfragen, was wird das ca. kosten (ich will ja keinen Erbschein beantragen, das kann sehr teuer werden, oder?
Die gesetzliche Erbfolge ist mir bekannt, nur wie ist das denn wenn Ehepaaren das alles zusammen gehört. Dann könnte ich bei der Gesetzlichen doch nur 1/4 von dem ERben was meinem Vater aus der Ehegemeinschaft gehört, richtig?
MfG, K. R.

Sehr geehrter Fragesteller,

gibt es ein Testament bei einem Notar, wäre es dem Amtsgericht bekannt. Dies erfolgt automatisch. Alle Erben, auch die enterbten, werden benachrichtigt ! Das Nachfragen beim Amtsgericht ist kostenfrei. Nur der Erbscheinsantrag ist kostenpflichtig. Dies werden Sie aber ggf. machen müssen, wenn sich Immobilien im Nachlass befinden.

Aber unterstellt, ein Testament würde später auftauchen, müsste ggf. die Erbfolge berichtigt werden.

Als gesetzlicher Erbe steht Ihnen ein Viertel des Nachlasses des Vaters zu.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Sehr geehrter Fragesteller,haben Sie meine Antwort erhalten?
Ergeben sich denn noch Nachfragen hierzu?Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
Kunde: hat geantwortet vor 17 Tagen.
Habe noch zwei Fragen, Sie schreiben Amtsgericht, ist hier das Nachlassgericht gemeint? Kenne mich da nicht aus.
Und die Kosten für einen Erbschein, wonach werden die bemessen?

Sehr geehrter Fragesteller,

das Nachlassgericht ist immer das Amtsgericht - Nachlassgericht-. Die Kosten des Erbscheins bemessen sich nach dem Wert des Erbes.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Sehr geehrter Fragesteller,

würden Sie nun bitte, nachdem ich all Ihre Fragen umfangreich beantwwortet habe, eine Bewertung (3-5 Sterne) ab. Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

ragrass und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.