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ragrass
ragrass, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 14152
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ragrass ist jetzt online.

Unsere Fragen beziehen sich auf das internationale Erbrecht

Diese Antwort wurde bewertet:

Unsere Fragen beziehen sich auf das internationale Erbrecht und die Schenkung an Minderjährige und Schwiegerkinder.Meine französische Schwiegermutter (wohnhaft in Frankreich) und ich (deutsch und wohnhaft in der BRD), sind an den Vorbereitungen eines Kaufvertrags für eine Wohnung in Konstanz weit vorangeschritten.Sie will die Wohnung kaufen und anschließend an ihre beiden Enkelkinder und mich verschenken.Es geht ihr bei der Immobilienschenkung um das Verteilen ihres Vermögens an die Familie und sie möchte dabei für beide Seiten möglichst Steuern vermeiden. Ihre Enkelkinder bzw. meine Kinder - 10 und 8 Jahre alt - sollen mit dem Freibetrag bei Immobilienschenkung an Enkelkinder, von jeweils 200.000 € bedacht werden. Ebenso will sie mich mit dem Freibetrag von 20.000€ für Schwiegerkinder, nach deutschem Recht beschenken (wir gehen davon aus, dass gemäß DBA in unserem Fall das deutsche Erbrecht zur Anwendung kommt. >> Die Schenkung in Höhe von 420.000 € wird für den Kauf einer Wohnung in Konstanz verwendet, die zunächst als Zweitwohnsitz dienen soll, da die Beschenkten derzeit noch in Stuttgart wohnen. Der Kaufpreis beträgt 460.000 € + 7 % Nebenkosten. Frage 1: Kann ich (die beschenkte Schwiegertochter) auch eine Quote der Wohnung kaufen, zB 10% bzw. 46.000€, wenn ja, welche Vorteile, welche Nachteile hat es für unser Vorhaben? In diesem Zusammenhang steht auch die nächste Frage.Frage 2: Sollte meine französische Schwiegermutter 90% Anteile der Wohnung kaufen (und ich 10%), kann sie dann auch diese 90 % an uns schenken, d. h. 2 x 200.000 € und 20.000 € (und nicht 100 % = 460.000 €, die den gesamten Kauf ohne Kosten darstellen)? Oder ist es in Deutschland untersagt seinen Anteil an einer Immobilie zu verschenken, wenn man nicht in der BRD wohnhaft ist?
Fachassistent(in): Haben Sie einen gültigen Arbeitsvertrag?
Fragesteller(in): ja
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): das ist die Hauptfrage, um den Kaufvertrag in Auftrag geben zu können. muss sie zu 100% die Wohnung kaufen, um sie anschließend an uns verschenken zu können? Oder kann sie als Französin in Frankreich wohnthaft auch einen Anteil an einer deutschen Immobilie an Deutsche verschenken?Fragesteller(in): Chat ist abgeschlossen

Sehr geehrter Fragesteller,

könnten Sie bitte konkretisieren, die Wohnung soll verkauft oder verschenkt werden. Das ist mir nicht ganz klar geworden.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Guten Tag Frau Grass,
Dankeschön, die Frage wurde bereits von einem Kollegen beantwortet, ich neu auf der Plattform. Meine französische Schwiegermutter will die Wohnung in Der BRD zusammen mit mir kaufen (90%Anteil SW/10% ich). um dann anschließend ihre 90% an ihre beiden Enkelkinder und mich zu verschenken. So entsteht hoffentlich kaum Erbschaftssteuer.Freundliche Grüße
Sarah Ehlinger

Sehr geehrter Fragesteller,

Sie haben also schon eine Antwort erhalten ?

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Ja. Ich bin neu und muss das System erst noch begreifen. Die Antwort ihres Kollegen schien mir logisch

Sehr geehrter Fragesteller,

ich gehe davon aus, dass Siekeine weitere Antwort benötigen. Gern können Sie mir auch Gegeteiliges mitteilen, dann stelle ich Ihnen gerne eine ein.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Liebe Frau Grass,
Ich möchte ihre Zeit nicht stehlen. Die Antwort vom anderen Anwalt lautet: ja die Französin kann einen Anteil an ener deutschen Immobilie in Deutschland kaufen und daher auch einen Anteil sn deutsche Familie verschenken . Sie muss ihren Hauptwohnsitz dafür nicht in Deutschland haben.
Ich denke das stimmt.
Wenn Sie es anders sehen freue ich mich über igre Informationen.
Dankeschön
Sarah Ehlinger

Sehr geehrter Fragesteller,

danke für die Nutzung von Justanswer und den Nachtrag.

Das ist soweit richtig. Allerdings muss man bei der Schenkung an die minderjährigen Kinder das Familiengericht einschalten.

Ich hoffe, Ihre Fragen sind beantwortet. Bitte fragen Sie nach, wenn etwas offen oder unklar geblieben ist. Anderenfalls geben Sie bitte eine Bewertung (3-5 Sterne) ab. Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

ragrass und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.