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ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 47356
Erfahrung:  RA seit 21 Jahren mit den Fachgebieten Verbraucherrecht, Mietrecht, Strafrecht, Arbeitsrecht und Zivilrecht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Hüttemann, Bezüglich meiner

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Hüttemann,

Bezüglich meiner Frage wie ich mein Darlehen an meinen Sohn umwandeln kann in eine Schenkung hatten sie mir mitgeteilt die, dass hier ein erlassvertrag geschlossen werden kann. Vielen Dank für diese Information. Da es sich in diesem Fall um eine Schenkung handelt bitte ich noch mir mitzuteilen, ob ich eine schenkungssteuererklärung an das Finanzamt ausfüllen und abschicken muss oder ob dies nicht notwendig ist, weil ich ja mit der Schenkung von 50000 € an meinen Sohn weit unter dem Freibetrag bin. Sollte eine schenkungssteuererklärung notwendig sein wüsste ich gerne, was mir eventuell droht, wenn ich diese Schenkung Steuererklärung nicht abgeben würde.

Mit freundlichen Grüßen***

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Für Ihren Sohn fällt in der Tat keine Schenkungssteuer an, denn diesem steht ein Schenkungssteuerfreibetrag in Höhe von 400.000 € im Verhältnis zu Ihnen zu Seite.

Gleichwohl muss Ihr Sohn als Empfänger der Zuwendung - und nicht Sie als Schenker - die Zuwendung dem FA anzeigen.

Diese Anzeigepflicht folgt aus der gesetzlichen Regelung in § 30 ErbStG:

https://dejure.org/gesetze/ErbStG/30.html

Unterbleibt diese Anzeige, so würde sich Ihr Sohn nicht strafbar machen, denn da tatsächlich keine Schenkungssteuer anfällt, kommt weder eine Steuerhinterziehung nach § 370 AO noch eine Steuerverkürzung nach § 378 BGB in Betracht.

Wegen der unterbliebenen Anzeige käme daher äußerstenfalls - und auch nur unter der Voraussetzung, dass das FA von dem Zuwendungsvorgang Kenntnis erlangt - eine Ordnungswidrigkeit in Frage.

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Auch nach erfolgter Bewertung können Sie jederzeit und beliebig oft nachfragen.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

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