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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 47193
Erfahrung:  RA seit 21 Jahren mit den Fachgebieten Verbraucherrecht, Mietrecht, Strafrecht, Arbeitsrecht und Zivilrecht
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Tag, meine Frage bzgl. der Erbansprüche meiner Tante

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag, meine Frage bzgl. der Erbansprüche meiner Tante1) Meine Großmutter (kürzlich verstorben) hatte mit ihrem Mann (meinem Großvater; ebenfalls verstorben) zwei Kinder (meine Mutter und meinen Onkel). Auch mein Onkel ist verstorben, seine Ehefrau (meine Tante und potentiell Erbberechtigte) lebt noch.2) Meine Großmutter hat mit meinem Großvater ein Testament beim Amtsgericht hinterlegt, wonach nach ihrem Tod (sowohl des Großvater als auch der Großmutter) mein Onkel das Haus erben soll und meine Mutter einen Geldbetrag, der als Grundschuld eingetragen wurde.3) Nun die Frage: Ist nach dem Tod meiner Großmutter meine Tante als Witwe meines Onkels erbberechtigt?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Nein, Ihre Tante ist nicht erbberechtigt.

Rechtlich maßgeblich ist hierbei das von Ihren Großeltern errichtete Testament.

Da der als Erbe eingesetzte Onkel bereits verstorben ist, tritt gemäß § 2094 BGB so genannte Anwachsung ein:

https://dejure.org/gesetze/BGB/2094.html

Das bedeutet, dass der dem Onkel zustehende Erbteil nunmehr Ihrer Mutter als weiterer Erbin zufällt.

Abweichendes würde nur dann gelten, wenn die Großeltern einen Ersatzerben für den Onkel testamentarisch benannt hätten, oder wenn in den testamentarischen Verfügungen der Wille der Erblasser zum Ausdruck kommt, dass der Erbanteil des Onkels im Falle von dessen Vorversterben in dessen Familie bleiben soll.

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Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Ok. Ein Ersatzerbe wurde nicht für den Onkel testamentarisch nicht benannt, jedoch sollte mein Onkel das Haus (inkl. Klavier und Schreibtisch) und meine Mutter 10.000 DM (per Wert von 1952) bekommen (eingetragene Grundschuld). Könnte man in diesen testamentarischen Verfügungen den Willen der Erblasser sehen, dass der Erbanteil des Onkels im Falle von dessen Vorversterben in dessen Familie bleiben soll?

Nein, denn dann müssten dem Testament schon konkrete Anhaltspunkte für diese Auslegung zu entnehmen sein. Allein die bloße Erbverteilung ist insoweit ohne Erklärungsgehalt.

Unter diesen Umständen verbleibt es bei der Anwachsung nach § 2094 BGB.

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Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

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Kunde: hat geantwortet vor 10 Monaten.
Können wir kurz telefonieren 0173-2353108? EUR 51 habe ich überwiesen.

Vielen Dank für das nette Gespräch.