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ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 40919
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Die in der 2015 erstelten Vorsorgevollmacht genannten Kinder

Diese Antwort wurde bewertet:

Die in der 2015 erstelten Vorsorgevollmacht genannten Kinder wollen die neue Vorsorgevollmacht von 2021 nicht akzeptieren und haben beim Amtsgericht einen Antrag gestellt ,um sie als rechtliche Betreuer einzusetzen. Der Antrag wurde ohne Wissen der Eltern beim Gericht gestellt. Obwohl die Eltern einen Wunsch in der Vollmacht von 2021 genannt haben.Schon jetzt akzeptieren sie nicht, das die Eltern noch in der Lage sind über die Verwendung ihres Geldes zu entscheiden.und bedrohen die Bevollmächtigte mit Strafanzeige, weil die Mutter der Bevollmächtigten sie beauftragt hat in ihrem Sinn und von ihrem Geld einen Rechtsanwalt hinzuzuziehen. Um dieses der Bevollmächtigten finanziell zu ermöglichen hat sie sie angewiesen eine Geldsumme auf das Konto der Bevollmächtigten von ihrem Konto zu überweisen.
Was ist das Beste Vorgehen? Die Bevollmächtigte möchte ganz sicher nicht verklagt werden. und ist bisher immer adaran interessiert gewesen Konflikte zu vermeiden und die Eltern bestmöglich zu versorgen und zum anderen ihre Wünsche , Bedürfnisse und ihre Entscheidungen zu respektieren und umzusetzen.
Wie läuft so ein Verfahre beim Amtsgericht ab?
Wie sollte die Stellungnahme für das Gericht aussehen?
Ist es sinnvoll, das auch die Vollmachtgeberin eine eigene Stellungnahme zum Gericht schickt?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Ja, es ist in jedem Fall zielführend und zweckmäßig, wenn die Vollmachtgeberin selbst eine Stellungnahme gegenüber dem Gericht abgibt.

In dieser Stellungnahme sollte sie die Ereignisse ausführlich aus ihrer Sicht darstellen und erklären, weshalb die Eltern sich entschlossen haben, die Tochter allein zu bevollmächtigen und die frühere Vollmacht damit aufzuheben.

In der Sache selbst werden die Kinder mit Ihrem Vorhaben keinen Erfolög haben, denn solange nicht die Voraussetzungen des § 1896 BGB vorliegen, wird keine gesetzliche Betreuung durch ein Gericht angeordnet!

Das würde voraussetzen, dass die Eltern aufgrund geistig-psychischer oder körperlicher Defizite nicht mehr in der Lage wäre, ihren eigenen Lebenskreis zu organisieren.

Davon kann unter den gegebenen Umständen überhaupt nicht die Rede sein.

Allein die Tatsache, dass die Eltern sich nicht dem Willen der Kinder fügen, macht diese selbstverständlich nicht betreuungsbedürftig.

Der Antrag auf Einsetzung einer Betreuung wird daher abgelehnt werden.

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Auch nach erfolgter Bewertung können Sie jederzeit und beliebig oft nachfragen.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen

Kristian Hüttemann

Rechtsanwalt

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