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ragrass
ragrass, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 12352
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ragrass ist jetzt online.

Ehepartner sind innerhalb von1,5 Jahren verstorben, das

Diese Antwort wurde bewertet:

Ehepartner sind innerhalb von1,5 Jahren verstorben, das alleinige Kind hat noch nicht die ihm zustehenden Anteil (1/2?) des Erbes überwiesen bekommen; eine Generalvollmacht der Verstorbenen über den Tod hinaus liegt vor: Vermögen des zuletzt verstorbenen Ehepartners mündet in Zahlung von Erbschaftsteuer; wie kann dies vermieden werden?
Fachassistent(in): Welche Schritte wurden bisher unternommen?
Fragesteller(in): keine
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): nein

Sehr geehrter Fragesteller,

wer hat denn die Erbschaft jetzt in der Verwaltung ? Was meinen Sie denn mit Anteil 1/2, wenn es das alleinige Kind ist ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Die Erbschaft hat das alleinige Kind (Tochter) in der Verwaltung. 1/2 Anteil bezieht sich auf das Erbe der bereits vor 1,5 Jahren verstorbenen Ehefrau (Mutter) der Erbin.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Nein, bitte im Chat beantworten. Danke.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Aufgrund des nicht ausgeführten Üertrags von Vermögen nach dem Tod der Ehefrau ist das jetzt vom verstorbenen Ehemann vererbte Vermögen erbschaftssteuerpflichtig, da die Freibeträge überschritten werden. Welche Vorgehensweise schlagen sie vor?

Sehr geehrter Fragesteller,

danke für den Nachtrag. Ich muss aber nochmals nachfragen. Nach dem Tod des ersten Elternteils wo ist das Erbe denn da gelieben ? Warum wurde denn das Erbe damals nicht angefordert ? Gab es von den Eheleuten ein Testament ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ein Testament liegt nicht vor. Da Erbe wurde vollständig durch den Ehemann verwaltet übernommen. Bzgl. des Übertrags des Anteils an die Tochter wurden keine (schriftlichen) Aktivitäten eingeleitet.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Die Frage ist, ob man mittels Erbschein und/oder den Vollmachten eine steuerunschädliche Lösung erreicht werden kann. Die Frist zur Anmeldung von Ansprüchen ggü. dem nun verstorbenen Erblasser (Vater) ist mE noch nicht abgelaufen?

Sehr geehrter Fragesteller,

danke für die Nutzung von Justanswer und den Nachtrag.

Im Grunde sind es zwei separate Erbfälle, die auch steuerlich getrennt zu betrachten sind. Sie müssen also gegenüber dem Finanzamt deklarieren, welches Vermögen der Erstverstorbene hatte und das Ihnen hiervon die Hälfte zustand. Und gleiches muss beim Zweitverstorbenen geschehen. Dies bedeutet, dass Ihr 1/2, welches Ihnen nach dem Tod des Erstverstorbenen zustand, aus dem jetztigen Erbe herauszurechnen ist.

Bitte fragen Sie bei Unklarheiten nach. Anderenfalls geben Sie bitte eine Bewertung (3-5 Sterne) ab. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

ragrass und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Was ist in diesem Zusammenahang bei der Beantragung des Erbscheins zu beachten. Für mich sind die Steuererklärung und der Erbschein nicht unbedingt mit einander verbundenen Verfahren. Ich gehe davon aus, dass hier der Antrag für einen Erbschein des Letztverstorbenen ausreichend für die Umschreibungen von Grundstückseigentum ist. Hintergrund: Die Ehefrau war alleinige Eigentümerin von Grundstücken.

Sehr geehrter Fragesteller,

da es zwei Erbschaften sind, müssen Sie auch zwei Erbscheine beantragen.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass