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ClaudiaMarieSchiessl
ClaudiaMarieSchiessl, Rechtsanwältin
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 21116
Erfahrung:  Seit 25 Jahren als Rechtsanwältin zugelassen, Korrespondenzsprachen: deutsch und englisch, umfangreiche und langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Erbrechts, zwei Fachanwaltstitel
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ClaudiaMarieSchiessl ist jetzt online.

Mein Mann hat eine Direktversicherung hinterlassen, ich als

Diese Antwort wurde bewertet:

Mein Mann hat eine Direktversicherung hinterlassen, ich als Ehefrau wäre die Erste die Anspruch hätte, wir sind aber eine Erbengemeinschaft und das Original ist nicht mehr auffindbar. Mit der Ersatzurkunde gibt sich die Versicherung nicht zufrieden. So soll die Versicherung jetzt in die Erbgemeinschaft gehen, was ich nicht unbedingt möchte. Habe ich die Möglichkeit eine Verlusterklärung abzugeben, so das die Versicherung nicht in die Erbgemeinschaft fließt.
Fachassistent(in): Welche Schritte wurden bisher unternommen?
Fragesteller(in): Ich hatte heute mit der Versicherung kontakt gehabt. Die eben unbedingt wollen, dass ich den Erbschein abgebe. Da ich mich aber heute auch etwas belesen habe zwecks Verlusterklärung, wäre das für mich noch eine Variante. Ich weiß aber nicht ob das machbar ist.
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): nein
Sehr geehrter Ratsuchender ,vielen Dank ***** ***** freundliche AnfrageGerne helfe ich weiterDie Verlusterklärung ist in Paragraf 3 VVG geregelt(3) 1Ist ein Versicherungsschein abhandengekommen oder vernichtet, kann der Versicherungsnehmer vom Versicherer die Ausstellung eines neuen Versicherungsscheins verlangen. 2Unterliegt der Versicherungsschein der Kraftloserklärung, ist der Versicherer erst nach der Kraftloserklärung zur Ausstellung verpflichtet.
(4) 1Der Versicherungsnehmer kann jederzeit vom Versicherer Abschriften der Erklärungen verlangen, die er mit Bezug auf den Vertrag abgegeben hat. 2Benötigt der Versicherungsnehmer die Abschriften für die Vornahme von Handlungen gegenüber dem Versicherer, die an eine bestimmte Frist gebunden sind, und sind sie ihm nicht schon früher vom Versicherer übermittelt worden, ist der Lauf der Frist vom Zugang des Verlangens beim Versicherer bis zum Eingang der Abschriften beim Versicherungsnehmer gehemmt.
(5) Die Kosten für die Erteilung eines neuen Versicherungsscheins nach Absatz 3 und der Abschriften nach Absatz 4 hat der Versicherungsnehmer zu tragen und auf Verlangen vorzuschießen.Das Problem ist leider, dass Sie nicht Versicherungsnehmer sind.Ich werde im Kommentar nachsehen, ob diese Problematik dort erörtert ist
Jetzt habe ich es. Der Versicherungsnehmer ist normalerweise der Arbeitgeber da es eine Direktversicherung ist. Der Arbeitgeber muss die Verlust Erklärung abgebenAnsonsten nur die Erben aber dann alle gemeinsam
Bei einer Direktversicherung ist Versicherungsnehmer der Arbeitgeber, der Arbeitnehmer versicherte Person
Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Der Arbeitgeber war nicht mehr der Versicherungsnehmer, mein Mann hat Sie 2018 übertragen bekommen und freistellen lassen, da durch seine Krankheit vorzeitig ausgeschieden ist.
Wenn er Versicherungsnehmer war dann können Sie die Verlusterklärung nicht alleine beantragen, das können dann nur die Erben gemeinsam.Lassen Sie doch die anderen Erben die Verlust Erklärung unterschreiben
Oder wenn die nicht kooperieren beantragen Sie es ganz einfach alleine, einen Versuch ist es wert
Mein Kommentar zu Paragraph drei VVG spricht ausdrücklich von den Erben
Mein Kommentar zu Paragraph drei VVG spricht ausdrücklich von den Erben
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Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Dann kann ich auch den Erbschein nach Erhalt hinsenden, dass ist das was ich vermeiden wollte, da ich nicht will das dieses Geld da auch noch einfliest.
Tut mir leid , aber ich habe eigens im Kommentar nachgesehen