So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an NorbertW.
NorbertW
NorbertW,
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 53
Erfahrung:  Expert
111627211
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Erbrecht hier ein
NorbertW ist jetzt online.

Guten Morgen, 2016 machte meine Mutter eine Erbschaft (

Diese Antwort wurde bewertet:

guten Morgen,
Im Jahr 2016 machte meine Mutter eine Erbschaft ( schwester) es lag ein Testament vor.
Zusammen mit einem anderen Erben war alles geregelt. Meine Mutter ( damals 90) hatte dem 2. Erben
( meine Mutter kennt sich mit finanziellen Dingen nicht aus) einen deutlich höheren Betrag als vorgesehen war im Testament MÜNDLICH zugesprochen. Ich ( Tochter) habe dann die Erbschaftsteuererklärung angefordert ( die der 2. Erbe
erstellt hatte)
Daraus sah ich, daß der 2. Erbe schon vorher sich etliche Summen abgezogen hatte für Abwicklung , und
vieles mehr )
D.h. was meine Mutter mündlich gemacht hat, war ein UNFUG . Das Geld könnte man jetzt gut brauchen.
habe ich da noch eine Chance 5 Jahre danach das alles anzufechten um wenigstens einen Teilbetrag zurückzubekommen
Das ganze ist alles sehr unangenehm, aber das Geld wäre schon wichtig.
Es ist auch so, meine hochbetagte Mutter sollte davon nichts erfahren sonst gibt es wieder Streit.Ich persönlich habe Kontakt mit den 2. Erben , ich vermute fast, die ahnen daß ich nochmal auf das alles was
da vor 5 Jahren war zurückkommen werde, weil ich Geld benötige.Danke für Ihre Antwort
mit freundlichem Gruss Maria M.

Sehr geehrte Fragestellerin, Liebe Maria M., augenscheinlich hat Ihre Mutter zusammen mit Bruder/Schwester eine Erbschaft gmacht und dann dem Miterben höhere Teile des Nachlasses zugebilligt. Das ist rechtlich nicht zu beanstanden, jeder Erbe ist befugt, mit seinem Vermögen nach Belieben zu verfahren. Sie haben also keine Ansprüche gegen Onkel oder Tante.

Über den Kopf Ihrer Mutter hinweg geht im Übrigen gar nichts, auch wenn Sie gut gemeint Streit vermeiden wollen.

Erst nach dem Tod Ihrer Mutter haben Sie als Tochter Pflichtteils- oder Erbansprüche. Diese beziehen sich auf den dann noch vorhandenen Nachlass und richten sich danach, ob Ihre Mutter eine testamentarische Verfügung getroffen hat. Ansonsten gilt die gesetzliche Erbfolge.

Der Pflichtteil ist die Hälfte des gesetzlichen Erbes. Wenn Sie weitere Fragen haben, melden Sie sich bitte.

Darf ich höflich um *****Bewertung bitten. Danke ***** ***** W.

NorbertW und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
sehr geehrter Herr RA N. W. vielen Dank für die schnelle Antwort
Es ist etwas anders. Die Schwester der Mutter starb, hatte ein Testament hinterlegt.
Der 2. Erbe ist der Schwager der verst. Schwester .
Ich forderte die Erbschaftsteuererklärung an, und sah, daß sich der 2. Erbe , der die Steuererklärung erstellt hatte, schon vorab alle Unkosten abgezogen hatte , ein hoher Betrag für Aufwandsentschädigungen.
Deshalb hätte er aufgrund des psychischen Zustandes der Mutter erkennen müssen, daß sie sich
nicht auskennt und hätte von sich aus auf eine zusätzliche Zahlung verzichten sollen.Dann vermute ich, es bleibt aussichtlos, im Nachhinein das Thema nochmal ansprechen.
Ich hätte so plädiert, daß meine Mutter zum Zeitpunkt des Erbvorganges seelisch so überfordert war
daß sie gar nicht wusste, was sie da für Zugeständnisse macht, sie hat ja dauernd nur geweint und mit Sicherheit keine Zusagen mit klarem Verstand gemacht. das Zeigte sich später noch daß sie noch viel Geld an Verwandte schicken wollte, wobei ich ihr sagte, zum Schluss fehlt Dir dann das Geld und das ist auch so
sie ist ja sehr hochbetagt Meine Mutter war immer sehr grosszügig und wurde dementsprechend oft reingelegt von Firmen , usw. etc.
MFG Maria M.

Sehr geehrte Maria, können Sie Ihre Mutter bitten, Ihnen Kontovollmacht zu geben und dann ein limit festlegen?

So könnten Sie verhindern, dass Ihre Mutter "sinnlos" Geld ausgibt.

mfg N. W.

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
sehr geehrter Herr N W, ich habe eine Kontovollmacht und achte auch auf die Ausgaben.
Einfach weil schon viel zu wenig Geld da ist, muss auch gespart werden was ich meiner Mutter auch erklärt habe.Ich glaube auch, rückwirkend hat es keinen Sinn bzw. der Erbschaft nachzuhaken .
mfg Maria M