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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 38446
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo. Wir sind Erben in einer Erbengemeinschaft. Ehefrau 50

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo. Wir sind Erben in einer Erbengemeinschaft. Ehefrau 50 Prozent und Kinder und Enkel die anderen 50 Prozent. Die Ehefrau weigert sich gerade Zugang zur Immobilie zu gewähren, ein nachlassverzeichnis zu erstellen und ist auch nicht gewillt sich sonst irgendwie zu einigen. Was können wir tun, um einen Überblick über den Nachlass zu erhalten und die Angelegenheit eventuell schnell zu klären. Erbschein wird beantragt, wobei wir davon ausgehen das sie ihre Unterschrift auch dort verweigert und im anschließenden sicher auch bei Auflösungen von Konten verweigern wird. Das gleiche gilt im Bezug auf die Immobilie. Es stehen beide im Grundbuch. Der erblasser und die besagte Ehefrau mit 50 Prozent. Im Rahmen diverser Abstimmungen in der Erbengemeinschaft hätte sie ja auch immer den größten Erbteil und uns somit immer überstimmt? Was können wir tun?
Fachassistent(in): In welchem Land befinden sich die zu vererbenden Vermögenswerte?
Fragesteller(in): Deutschland
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Im Moment nicht

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Sie haben zunächst die Möglichkeit, eine Mediation des Nachlassgerichts in Anspruch zu nehmen.

Das Nachlassgericht bietet in derartigen Konfliktlagen eine Vermittlung an.

Es lädt dann die beteiligten Miterben einer Erbengemeinschaft zu einem entsprechenden Vermittlungsgespräch, um eine einvernehmliche und gütliche Problemlösung zu erzielen.

In einem solchen Vermittlungstermin könnte das Nachlassgericht die Ehefrau sodann darauf hinweisen, dass diese verpflichtet ist, den Miterben die erforderlichen Auskünfte zu erteilen, damit diese Werthaltigkeit des Nachlasses ermitteln und ihre erbrechtlichen Ansprüche beziffern können.

Sollte die Ehefrau sich einem gerichtlichen Vermittlungsversuch von vornherein verweigern (die Teilnahme erfolgt rein freiwillig), so müssen Sie die Ehefrau auf dem Rechtsweg auf Auskunftserteilung in Anspruch nehmen.

Sie würde dann erforderlichenfalls gerichtlich zur Auskunftserteilung verpflichtet werden.

Klicken Sie bitte die Bewertungssterne (3-5 Sterne) an, wenn Sie keine Nachfrage haben, denn nur dann erhalte ich von Justanswer die Vergütung für die anwaltliche Beratung.

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Sie wird sich sicher auch dem verweigern. Hinzu kommt, das sie schwerst behindert ist und wahrscheinlich nicht mal im Stande sein wird, ein Verzeichnis zu erstellen. Welche Möglichkeiten haben wir, die Immobilie zu betreten, denn dort sind sämtliche nicht unerhebliche Werte hinterlegt unter anderem auch Barvermögen

Sie sind mit dem Eintritt des Erbfalles Miteigentümer der Immobilie geworden (Grundsatz der Universalsukzession - § 1922 BGB).

Das bedeutet, dass Sie auch ein Betretensrecht haben.

Sollte Ihnen dieses verweigert werden, so können Sie eine einstweilige Verfügung gegen die Ehefrau erwirken.

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Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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