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ragrass
ragrass, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 11284
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ragrass ist jetzt online.

Das gesamte Guthaben aus der Einkommensteuerfestsetzung 2019

Diese Antwort wurde bewertet:

Das gesamte Guthaben aus der Einkommensteuerfestsetzung 2019 unserer verstorbenen Mutter wurde meinem Bruder überwiesen, obwohl eine hälftige Auszahlung angestrebt wurde. Das Finanzamt teilte mir mit, dass ich nicht erbberechtigt sei, sondern mein Bruder in der Erbfolge vorrangig sei. Meine Geburtsurkunde lag dem Finanzamt vor. Eine Rückfrage beim Amtsgericht Charlottenburg ergab folgendes: Meine Existenz war dem Gericht nicht bekannt. Vom Vermieter unserer Mutter wurde lediglich mein Bruder genannt. (Er hat die Wohnung gekündigt und beräumt). Als möglicher Miterbe wurde er dem Finanzamt benannt. Ich sei als Tochter ebenfalls erbberechtigt. Etwas gegenteiliges wurde dem FA nicht mitgeteilt. Wegen angeblicher Forderungen wird der mir zustehende Betrag nicht ausgezahlt. Ein Erbschein wurde nicht beantragt. Offensichtlich hat das FA eine Fehlentscheidung getroffen. Welche rechtlichen Möglichkeiten gibt es?
Fachassistent(in): Gibt es eine Kopie des Vertrages?
Fragesteller(in): Nein
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): Nein

Sehr geehrter Fragesteller,

wurde denn zu Ihren Gunsten ein Erbschein ausgestellt ?

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Es gibt keinen Erbschein, sonst wäre meine Existenz beim Amtsgericht bekannt.

Sehr geehrter Fragesteller,

danke, ***** ***** Justanswer genutzt haben und den Nachtrag.

In diesem Fall hat das Finanzamt leider (bedingt) richtig gehandelt. Es dürfte ohne Nachweis der korrekten Erbfolge und diese kann nur durch einen Erbschein oder ein notarielles Testament geführt werden, die Auszahlung verweigern. Allerdings hätte mit dem selben Argument auch die Auszahlung an den Bruder unterbleiben müssen.

Ich empfehle Ihnen, beim Amtsgericht einen Erbschein zu beantragen und dann gegenüber dem Finanzamt die Ansprüche (nochmals) geltend zu machen und darauf hinzuweisen, dass die Auszahlung an den Bruder ohne Erbnachweis nicht erfolgen durfte.

Oder Sie beschränken sich auf die Geltendmachung Ihres Anteils gegenüber dem Bruder.

Gern stehe ich Ihnen für eventuelle Rückfragen zur Verfügung. Wenn keine Fragen mehr bestehen, sind Sie bitte so freundlich und geben eine Bewertung (3-5 Sterne) ab. Vielen lieben Dank !

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Sehr geehrter Fragesteller,

sind noch Fragen offen geblieben ?

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Sehr geehrter Fragesteller,

wenn es keine Fragen mehr gibt, teilen Sie doch bitte mit, was dennoch einer Bewertung entgegensteht ?! Geben Sie uns zumindest bitte eine Rückmeldung.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Bei der Bescheiderteilung zur Einkommensteuererklärung 2019 unserer am 10.05.19 verstorbenen Mutter wurde mein Bruder als Erbe anerkannt, weil er für das Jahr 2018 eine Vollmacht unserer Mutter zur Abgabe der Steuererklärung 2018 hatte. Kann sich das Finanzamt auf diese Vollmacht bei der Auszahlung für 2019 berufen?
Nach Beantwortung gebe ich gern eine Bewertung ab.

Sehr geehrter Fragesteller,

in diesem Fall wird aufgrund der Vollmacht und nicht aufgrund der Erbenstellung gezahlt worden sein.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

ragrass und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.