So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an ragrass.
ragrass
ragrass, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 11308
Erfahrung:  Rechtsanwalt
52374836
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Erbrecht hier ein
ragrass ist jetzt online.

Sehr geehrter Herr RE Schwerin, Fachassistent(in): In

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrter Herr RE Schwerin,
Fachassistent(in): In welchem Bundesland leben Sie?
Fragesteller(in): Ich lebe ich Bayern, fränkischen Wendelstein,
Fachassistent(in): Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Fragesteller(in): meine Schwiegermutter wohnt in Schwabach. Der Sachverhalt ist Folgender: meine Schwiegereltern haben 2009 ein Erbvertrag notariell hinterlegt in dem sie sich gegenseitig zum Alleinerben machen. Nach dem Letztversterben sollte mein Mann ihr Erbe werden (weitere Kinder gibt es nicht), ersatzweise wurde ich als Ehefrau benannt(sofern die Ehe Bestand hat). Dann ersatzweise die beiden Kinder (die meine Leiblichen sind und von meinem Mann adoptiert wurden), je zur Hälfte. Im Vertrag steht, dass die in Ziffer 1 (dass sie sich zu gegenseitigen Erben machen) bindend ist. Alle anderen Verfügungen sind in jederzeit frei widerruflicher Weise getroffen.Des weiteren steht, dass die vorstehenden Verfügungen auch für den Fall gelten sollen, dass sich der Überlebende wieder verheiraten sollte, oder sonst Pflichtteilberechtigte übergangen wurde oder noch hinzutreten. Im August 2019 verstarb mein Schwiegervater und im Oktober leider auch mein Mann. Meine Schwiegermutter bekam vom Nachlassgericht den Bescheid, dass sie "Alleinerbin" ist. Da kam bei ihr der Gedanke, ***** ***** ihr Erbe (ein Haus mit etwa 600 m2 Grundstück) per Testament regeln muss. Ich muss dazu erwähnen, dass zu Lebzeiten meines Schwiegervaters schon die Unterhaltung stattgefunden hat, dass wir das Haus gerne übernehmen würden, worauf sich der Schwiegervater sehr freute und meinem Mann so einiges erklärte wo und welche Schwachpunkte am Haus sind. Meine Schwiegermutter hat hat letztes Jahr ein notarielles Testament hinterlegt in dem sie ihren Neffen, ihre Nichte und meine beiden Kinder je zu einem Viertel zu Erben macht

Sehr geehrter Fragesteller,

wäre es Ihnen möglich, das Testament und den Erbvertrag einzustellen oder zumindest den genauen Wortlaut anzugeben ?

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sehr geehrte RA Grass, ich werde Ihnen den Erbvertrag per Email zusenden. Vielen Dank ***** ***** freundlichen Grüßen Eva Schwalbe

Sehr geehrter Fragesteller,

danke, ***** ***** sobald ich ihn durchsehen konnte.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Hallo Frau Grass, ich habe den Erbvertrag an die kontakt-Email-Adresse zu Ihren Händen geschickt. Ich hoffe es ist angekommen?

Sehr geehrter Fragesteller,

leider nicht. Ich denke, Sie haben es an Justanswer geschickt ? Dann erhalte ich es nicht (oder zumindest nicht gleich). Es wäre besser, Sie könnten es hier hochladen ?

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Hallo Frau Grass, ich versuche es nochmal
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sehr geehrte Frau Grass, ich hoffe ich habe es jetzt geschafft den Erbvertrag komplett zu senden. Liebe Grüße Eva Schwalbe
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Datei angehängt (QM4LQMT)
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sehr geehrte Frau Grass, ich hoffe meine Email mit dem Erbvertrag ist nach anfänglichen Schwierigkeiten bei Ihnen angekommen. Meine Frage hierzu ist, ob das Testament seine Gültigkeit behält trotz Erbvertrag. Für Ihre Antwort bedanke ***** ***** im Vorraus. Mit freundlichen Grüßen E.Schwalbe

Sehr geehrter Fragesteller,

danke, ***** ***** Justanswer genutzt haben und für den Nachtrag.

in dem Ervertrag ist unter II Nr. 3 geregelt, dass die Erbeinsetzungen in Ziffer 1 bindend sein sollen und die übrigen Verfügungen frei widerriflich sind. Ziff. 1 beinhaltet jedoch lediglich die gegeseitige Erbeinsetzung, während der Erbeinsetzung der Sohnes bzw. alternativ der Schwiegertochter frei widrerruiflich sind.

Damit wird man davon ausgehen können, dass die Schwiegermutter frei war, neue vom Vertrag abweichende Regelungen zu treffen.

Gern stehe ich Ihnen für eventuelle Rückfragen zur Verfügung. Wenn keine Fragen mehr bestehen, sind Sie bitte so freundlich und geben eine Bewertung (3-5 Sterne) ab. Vielen lieben Dank !

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Sehr geehrte Frau Grass, vielen Dank für die Antwort. Hierzu möchte ich nachfragen, ob das endgültig so ist? Mir hat man erzählt, dass ein solcher Vertrag nach dem Tod des Erstversterbenden nicht widerrufen werden kann, weil der Ehe- Partner nicht mehr seine Zustimmung dazu geben kann. In dem Satz, dass die übrigen Verfügungen frei widerruflich sind, nicht ausdrücklich vereinbart, dass das auch nach dem Tod des Erstversterbenden gelten soll. Vor allem, da der Wille des Erstversterbenden hierdurch übergangen wird. Es war das absolute Einverständnis zu Lebzeiten darüber, dass mein Mann ihr Erbe nach dem Letztlebenden werden soll. Muss ich das bedingungslos hinnehmen?, oder wie ist das zu verstehen "damit wird man davon ausgehen können ...."Auf Ihre Antwort freut sich
mit freundlichen Grüßen
Eva Schwalbe

Sehr geehrter Fragesteller,

es ist richtig, dass ein Erbvertrag nicht widerrufen bzw. nach dem Tod eines Partners nicht abgeändert werden kann, es sei denn der Vertrag enthält eine Abänderungsklausel.

Sicher ist die Klausel auslegungsfähig. Aber es macht nicht wirklich Sinn, wenn die Abänderungsbefugnis zu Lebzeiten und nicht (auch ) nach dem Tod eines Ehegatten gelten soll.

Sie können natürlich, wenn der von der Schwiegermutter eingesetzte Erbe einen Erbschein beantragt, selber auch einen beantragen. Dann muss das Gericht entscheiden, welche Einsetzung gilt. Hierbei wird das Gericht die Widerrufsklausel auszugelegen haben.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Sehr geehrter Fragesteller,

haben Sie zu den erteilten Antworten noch Nachfragen ?

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Sehr geehrter Fragesteller,

wenn keine weiteren Fragen bestehen, sind Sie doch bitte zumindest so freundlich und teilen mit, was einer Bewertung entgegensteht. Geben Sie unsd mindestens eine Rückmeldung ! Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Letzteres gilt wahrscheinlich erst nach dem Tod der Schwiegermutter? Zum gegenwärtigen Zeitpunkt kann ich wohl keinen Erbschein ( für meinen verstorbenen Mann) oder Einsicht in die Nachlassackte einfordern?

Sehr geehrter Fragesteller,

genau, wenn die Schwiegermutter stirbt, wird das Erbscheinverfahren stattfinden.

Einen Erbschein nach dem Tod Ihres Mannes können Sie schon beantragen, aber der hat ja nichts mit dem Erbe der Schwiegermutter zu tun.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
und die Einsicht in die Nachlassackte?

Sehr geehrter Fragesteller,

Nachlassakte Mann ist kein Problem.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Sehr geehrter Fragesteller,

gibt es noch Nachfragen ?

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Was wäre denn Ihr Expertenrat ? Sollte ich den Pflichteilanspruch für meinen verstorbenen Mann beantragen, oder mich darauf einlassen wie das Gericht, wenn meine Schwiegermutter verschieden ist, entscheidet?

Sehr geehrter Fragesteller,

Pflichtteil bzgl. des Nachlass des Schwiegervaters würde ich auf jeden Fall geltend machen.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

ragrass und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Vielen Dank für Ihre Bemühungen
Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht
Mit freundlichen Grüßen
E.Schwalbe

Sehr geehrter Fragesteller,

sehr gerne.

Ich wünsche Ihnen einen guten Abend, ein schönes Wochenende und alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass