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ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 37875
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Ein Vater von drei Kindern ist 2006 gestorben. Es bestand

Diese Antwort wurde bewertet:

Ein Vater von drei Kindern ist im Jahr 2006 gestorben. Es bestand Konsens zwischen den Kindern,
dass die Ehefrau und Mutter der Kinder Alleinerbin wird. Es ist unklar, ob ein Testament existierte.
Keines der drei Kinder hat damals vom Nachlassgericht ein Schreiben über die Pflichtteilsberechtigung
bekommen, so wie es heutzutage üblich ist.
War die Benachrichtigung der Pflichterben damals keine Vorschrift für das Nachlassgericht oder welche
Konstellation müsste vorgeherrscht haben, dass die Benachrichtigung ausblieb?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Eine solche gesetzlich bestimmte Verpflichtung trifft das Nachlassgericht nicht.

Dem Nachlassgericht kommt von Amts wegen die Aufgabe zu, dem/den Pflichtteilsberechtigten die letztwillige Verfügung, in welcher dieser enterbt wird, zu eröffnen.

Den aus einer solchen Enterbung folgenden Pflichtteilsanspruch muss der Pflichtteilsberechtigte sodann seinersiéits gegenüber dem/den Erben selbst geltend machen.

Liegt keine letztwillige Verfügung vor, so setzt das Nachlassgericht sämtliche in Betracht kommenden Erben von dem Ableben des Erblassers in Kenntnis.

Wenn in der von Ihnen geschilderten Konstellation unklar war, ob ein Testament errichtet worden war, so hätte das Nachlassgericht die Pflichtteilsberechtigten als mögliche Erben von dem Erbfall informiert, nicht aber - mangels eines Testaments, in welchem diese enterbt worden wären - als Pflichtteilsberechtigte.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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