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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 37829
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo,mein Vater ist verstorben,Stievmutter hat mich nicht

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,mein Vater ist verstorben,Stievmutter hat mich nicht informiert.Laut Nachlassgericht gibt es keine Akte,folglich auch kein Testament.Jetzt hatte ich gebeten um Aufstellung des Nachlasses.Keine Reaktion.Ich weiß nicht,wie weiter verfahren! Erbschein oder Teilerbschein beantragen? MfG A.Ziegler
JA: In welchem Land befinden sich die zu vererbenden Vermögenswerte?
Customer: Deutschland
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Hatte mit meinem Vater keinen Kontakt,das hatte seine neue Frau geschickt unterbunden.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Sofern kein Testament existiert, greift die geetzliche Erbfolge.

Nach der gesetzlichen Erbfolge fällt der Ehefrau 1/2 des Nachlasses gemäß § 1931 Absatz 1 und 3 BGB zu.

Die andere Hälfte entfällt auf Sie (falls Sie das einzige Kind sind) als gesetzliche Erbin erster Ordnung gemäß § 1924 BGB.

Gibt es weitere Kinder Ihres verstorbenen Vaters, so erben sämtliche Kinder anteilig von der an die Kinder fallenden Hälfte des Nachlasses.

Sie haben gegenüber der Ehefrau einen Auskunftsanspruch auf Offenlegung sämtlicher Vermögenswerte des Nachlasses.

Fordern Sie diese daher zur Erteillung entsprechender Auskünfte auf, damit Sie die Werthaltigkeit des Nachlasses feststellen können.

Parallel hierzu können Sie bei dem Nachlassgericht einen Erbschein beantragen, denn nur dieser weist Sie formell als Erbin aus (§ 2365 BGB).

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Nach welchem Paragraphen habe ich Anspruch auf Auskunft als Miterbe.Sollte ich lieber Teilerbschein oder Erbschein beantragen.Stiefmutter gibt keine Auskunft,schriftliche Aufforderung wurde ignoriert.MfG A.Ziegler

Sie haben gegen die Ehefrau nach § 242 BGB einen Auskunftsanspruch als Miterbin einer Erbengemeinschaft.

Fordern Sie diese nachweisbar (Einschreiben) unter Setzung einer Frist von 14 Tagen ab Briefdatum zur Auskunftserteilung auf, und kündigen Sie an, dass Sie nach Ablauf der Frist einen RA mandatieren werden.

Der Erbschein ist ein Teilerbschein, denn er weist die Höhe Ihrer Erbquote aus. Einen gemeinschaftllichen Erbschein müssen Sie nur dann beantragen, wenn über Nachlassgegenstände verfügt werden soll, denn hierzu bedarf es der Zustimmung aller Miterben.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Ist es besser den Erbschein beim Nachlassgericht oder beim Notar zu beantragen?Was soll ich beim Nachlasswert angeben,wenn ich den Nachlasswert nicht weiss?

Kostengünstiger ist die Beantragung bei dem Nachlassgericht. Den (ungefähren) Nachlasswert hat Ihnen ebenfalls die Ehefrau mitzuteilen.

Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Die Ehefrau hat leider bisher auf nichts reagiert.Ohne Wissen kann ich nichts beim Nachlassgericht angegen.Informiert sich das Nachlassgericht dann bei Ihr?Muss Sie dem Nachlassgericht Auskunft geben?Habe ich mit dem Erbschein Anspruch auf Auskunft beim zentalen Bankenregister und das Recht auf Einsicht ins Grundbuch?MfG

Dann müssen Sie vorgehen, wie ich es Ihnen beschrieben habe und Sie erneut auffordern.

Auch das Nachlassgericht kann von ihr Auskünfte einfordern. Diesem muss sie Auskunft geben.

Mit dem Erbschein haben Sie Einsicht in das Grundbuch und das Bankenregister.

Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Wenn ich Sie richtig verstanden habe,soll ich Ihr nochmal schreiben?Da sie nicht mal reagiert hat mit Zustellung Gerichtsvollzieher!Nochmal um Nachlassverzeichnis bitten?Ich hatte ihr bereits 5 Wochen Frist gelassen.Wann fordert das Nachlassgericht von ihr Auskünfte?

Ja, das habe ich Ihnen bereits oben geschrieben.

Sie können das Nachlassgericht auch noch einmal gesondert auffordern, tätig zu werden.

Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Wie kann man das Nachlassgericht auffordern tätig zu werden.Wenn ich jetzt einen Erbschein beantrage ohne Nachlasswert angegben zu können bekomme ich dann überhaupt einen?Sie wird auf die zweite Post auch nicht reagieren eher Zeit schinden um Sachen verschwinden zu lassen.Mein Vater ist bereits im Januar verstorben.MfG

Wenn sie nicht reagiert, mandatieren Sie einen RA, der sie notfalls auf Auskunft verklagt.

Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Auf meine Frage Erbschein bantragen ohne Nachlasswert ( bekomme ich da einen) sind Sie leider nicht eingegangen,genauso wie auf die Frage wie kann ich das Nachlassgericht auffordern tätig zu werden?Nächste Aufforderung an die Stiefmutter Einschreiben-Rückschein? Wir Sie behaupten es war nichts drin,oder lehrer Zettel.Bin ich dazu verpflichtet nochmals auzufordern,oder kann man gleich Klage einreichen?Würden Sie mich dann vertreten?MfG

Wie ebnfalls bereits ausgeführt, kann ein Erbschein nur erteilt werden, wenn der Nachlasswert feststeht.

Sie können das Gericht telefonisch oder postalisch kontaktieren.

Zustellung mittels Gerichtsvollzieher ist am rechtssichersten, denn dann kann sie nicht behaupten, das Schreiben sei ihr nicht zugegangen. Läuft die Frist ab, RA einschalten.

Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Sie hatten geschrieben,ich soll parallel einen Erbschein anfordern ( in Ihrer ersten Antwort),aber wie denn ohne Auskünfte der Stiefmutter.Bin ich dazu verpflichtet sie nochmals aufzufordern oder kann ich dann gleich klagen?Muß ich die Kosten der Klage tragen?MfG

Wenn Sie einen Nachweis über den Zugang des Schreibens haben, dann können Sie gleich klagen.

Kunde: hat geantwortet vor 10 Tagen.
Warum schreiben Sie dann vorher 2 mal,dass ich meine Stiefmutter nochmal aufforden soll?Ich hatte Ihnen mitgeteilt -Zustellung mit Gerichtsvollzieher und 5 Wochen Frist..Muß ich die Kosten der Klage tragen,haben Sie mir leider nicht beantwortet.MfG

Dann können Sie in der Tat gleich klagen. Es bedarf sodann keiner weiteren Aufforderung mehr. Die Kosten für die Klage wie für die Beauftragung eines RA hat sie gemäß §§ 286, 280 BGB als Verzugsschaden vollständig zu tragen.

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Also jetzt zu RA und klagen.Leider ist bei mir in Bernau das mit der Dame beim Nachlassgericht sehr schwierig.Wie formuliere ich beim Nachlassgericht das sie tätig werden? Im Antrag auf Erbschein oder gesondert?Oder muß ich erst die Klage abwarten und kann dann Erbschein beantragen? MfG

Sie müssen erst die Klage abwarten, denn ohne die erforderlichen Auskünfte ist der Nachlasswert nicht zu beziffern, sodass kein Erbschein ausgestellt werden kann.

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Also wenn ich Glück habe nächstes Jahr.In Ihrer Mail 1.53 Uhr,haben Sie geschrieben,ich könnte das Nachlassgericht gesondert auffordern tätig zu werden.Aber wie?Formloses Schreiben?Verstehe ich nicht,sorry!Wenn das Nachlassgericht sie zu Auskünften auffordern kann,wozu Auskünfte einklagen?

Das Gericht ist nicht verpflichtet, Ihrer Aufforderung Folge zu leisten. Daher können Sie es nur formlos versuchen.

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Wie lange dauert es denn ca.mit einer Klage um Nachlassverzeichnis?

Das hängt von der Auslastung des Gerichts ab. Sie müssen mit 2-3 Monaten rechnen.

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Vielen Dank für Ihre Antworten und ein schönes Wochenende! MfG A. Ziegler

Danke ***** ***** wünsche ich Innen ebenfalls.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Tagen.
Ich hätte da mal noch eine Frage.Wenn jetzt Post kommt mit der Bitte um Fristverlängerung,muss ich die gewähren?Ich hatte ihr bereits eine Frist zur Auskunft von 4 Wochen gewährt.Wenn ja wie lange noch?MfG A.Ziegler