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RATraub
RATraub, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 17316
Erfahrung:  Rechtsanwalt
88853042
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RATraub ist jetzt online.

Hallo, meine Mutter ist 2011 verstorben, ich habe

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo, meine Mutter ist 2011 verstorben, ich habe blöderweise das Erbe angetreten. Etwa 2014 kam ein Anwalt der Postbank auf mich zu, meine Mutter hätte dort noch eine negativen Saldo aus 2008. 2015 hat ein Insolvenzgericht festgestellt, das das Erbe meiner Mutter überschuldet und zahlungsunfähig ist. Das habe ich dem Anwalt mitgeteilt und es war Ruhe. Der Anwalt hat jetzt aber das Inkasso für die Postbank übernommen und besteht drauf, das ich die Summe von 1.785 Euro (Ursprünglich 2008(!): 703,75) zahlen soll, bzw. fordert von MIR einen Einkommensnachweis. Ist das so rechtens
1. einen 17 Jahre alten Forderungsbestand zahlen zu müssen?
2. Der gleiche Anwalt hat nach der Aktion 2015 nicht mehr auf den Forderungen bestanden und seit dem aber Zinsen berechnet). Für ich war die Sache ja durch?
3. Er die Daten, bzw. die Summe von mir haben möchte, obwohl er ja weiß, das das Erbe, überschuldet ist?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Anfrage.
Ich habe den von Ihnen geschilderte Sachverhalt rechtlich geprüft.
Die Rechtslage ist aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt einzuschätzen.

Auch wenn Sie das Erbe angenommen haben können Sie, sofern Sie die Akivwerte nicht verbraucht/auseinandersetzt haben, einen Nachlassinsolvenzantrag stellen.

Hierdurch wird die Haftung einzig auf den Nachlass beschränkt, vgl. u. a. § 1984 BGB.

Hierauf können Sie die Gegenseite verweisen.

Weiter können Sie sich auf Verjährung berufen.

Nur wenn die Forderung tituliert ist (Vollstreckungsbescheid oder Gerichtsurteil) kann eine Vollstreckung 30 Jahre erfolgen, vgl. § 197 BGB.

Einfachere bzw. tiefergehendere Klärung kann über ein Telefonat erfolgen. Ein solches ist über den Telefon-Premium-Service-Button hinzubuchbar.
Wenn Ihnen die Ausführungen weitergeholfen haben, geben Sie bitte eine positive Bewertung ab (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen).
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
-Kanzlei-fuer-Wirtschaftsrecht.de-

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Der Nachlassinsolvenzantrag war ja schon 2015 gestellt und vom Gericht mangels Masse für zahlungsunfähig erklärt worden. Die Forderung wurde offenbar von der Postbank 2008 tituliert, bzw. eingeklagt und zur Vollstreckung ausgesetzt, was aber auch nie geklappt hat, da meine Mutter das irgendwie verschleppt hatte. Also würde ich dem Anwalt ein Schreiben mit Verweis auf §1984 BGB schicken und dann sollte er Ruhe geben?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ja, das wäre anzuraten.

Mit freundlichen Grüßen
-Kanzlei-fuer-Wirtschaftsrecht.de-

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Alles klar, herzlichen Dank soweit....

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),
es freut uns, wenn wir Ihnen bei Ihrem Anliegen weiter helfen konnten.
Bitte seien Sie noch so freundlich und geben Sie eine positive Bewertung ab (anklicken zwischen 3 - 5 Bewertungssternen oberhalb der Fragebox links/rechts).
Alles Gute und bleiben Sie gesund!
Mit freundlichen Grüßen
-Kanzlei-fuer-Wirtschaftsrecht.de-

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Oh, eine letzte Klarstellung noch: damit muß ich ihm auch nicht meinen Einkommensnachweis schicken, oder?

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),
nein, selbstverständlich nicht.

Mit der Übersendung solcher Daten wäre ich ohnehin vorsichtig.
Mit freundlichen Grüßen
-Kanzlei-fuer-Wirtschaftsrecht.de-

RATraub und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Alles klar. nochmal Danke ***** *****öne Grüße aus Hamburg