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RATraub
RATraub, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 16425
Erfahrung:  Rechtsanwalt
88853042
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RATraub ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, mein Mann und ich –

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,mein Mann und ich – verheiratet seit vielen Jahren, allerdings meldetechnisch und steuerrechtlich getrennt lebend – besitzen gemeinsam zu gleichen Teilen ein Mehrfamilienhaus, in dem ich lebe und gemeldet bin. Ich habe eine ältere Tochter, die nicht mit meinem Mann verwandt ist, also nicht adoptiert wurde. Ich möchte gerne im Falle meines Ablebens meinen Mann vor Pflichtteil- und Pflichtteilsergänzungsansprüchen meiner Tochter absichern. Nach meiner Recherche würde eine Schenkung meines Eigentumsanteils (ohne Eintragung von Nießbrauch / Wohnrecht) nach 10 Jahren den Pflichtteilsergänzungsanspruch in Bezug auf das Immobilieneigentum auf 0 setzen. Innerhalb der 10 Jahre könnte meine Tochter Ansprüche gegen meinen Mann geltend machen.Meine Frage:
Könnte meine Tochter auch Pflichtteil- und Pflichtteilsergänzungsansprüche gegen meinen Mann geltend machen, wenn ich meinen Eigentumsanteil an meinen Mann (zu welchem Preis auch immer) verkaufe und er als Alleinbesitzer im Grundbuch eingetragen ist?Vielen Dank ***** ***** für Ihre Antwort.Mit freundlichen Grüßen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für Ihre Anfrage.
Ich habe den von Ihnen geschilderte Sachverhalt rechtlich geprüft.
Die Rechtslage ist aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt einzuschätzen.

Bei einem Verkauf der Immobilie an Ihren Ehemann kann Ihre Tochter keine Pflichtteilsansprüche an der Immobilie geltend machen.

Denn diese wird quasi aus der zukünftigen Erbmasse herausgenommen.

Allerdings wäre dann zu klären, was mit dem Ihnen zugeflossenen Geld passiert.

Geht dies nicht zurück an Ihren Mann, sondern Sie verbrauchen dies quasi, ist ein Pflichtteilsanspruch nicht mehr möglich.
Einfachere bzw. tiefergehendere Klärung kann über ein Telefonat erfolgen. Ein solches ist über den Telefon-Premium-Service-Button hinzubuchbar.
Wenn Ihnen die Ausführungen weitergeholfen haben, geben Sie bitte eine positive Bewertung ab (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen).
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
-Kanzlei-fuer-Wirtschaftsrecht.de-

Kunde: hat geantwortet vor 6 Tagen.
Vielen Dank. Eine Nachfrage habe ich noch:
Da die Ehe mit meinem Mann – trotz verschiedener Wohnsitze und steuerlicher Einzelveranlagung eine Zugewinnsgemeinschaft ist (?), hätte meine Tochter im Falle meines Ablebens Ansprüche gegen meinen Mann aus seinem von mir geerbten Vermögen beispielsweise aus meinen Konten, gemeinsamen Konten, Antiquitäten, Sachwerten, Schmuck etc.? Vielen Dank ***** *****

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

gerne.

Ja, das ist korrekt.

Einen normalen Erbanspruch hat ein Abkömmling immer.

Und zwar am Nachlass des Verstorbenen, wenn keine testamentarische Enterbung erfolgt ist.

Daher würde dann an den vorgenannten Vermögenswerten gegen Ihren Mann ein Anspruch bestehen.

Mit freundlichen Grüßen
-Kanzlei-fuer-Wirtschaftsrecht.de-

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Kunde: hat geantwortet vor 6 Tagen.
Vielen herzlichen Dank.

Gerne.