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ragrass
ragrass, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 10234
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ragrass ist jetzt online.

Mein Vater verstarb 10/2020, ich bin alleiniger Erbe. Er war

Diese Antwort wurde bewertet:

mein Vater verstarb 10/2020, ich bin alleiniger Erbe. Er war mit einer Frau verheiratet, welche 03/2013 verstarb Ihr Sohn verlangt jetzt von mir Auskunft über das Vermögen seiner Mutter. Seine Ansprüche sind lt. BGB aber in 12/2016 verfristet. Bin ich ohne gültige Ansprüche Erbschaftsbesitzer?
JA: In welchem Land befinden sich die zu vererbenden Vermögenswerte?
Customer: Berlin
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: nein dies ist die Einzige Frage

Sehr geehrter Fragesteller,

wissen Sie, ob die Frau damals ein Testament hinterlassen hat ? Bzw. wer wurde denn Erbe der Frau ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
es gab kein Testament und der Sohn hat keinen Erbschein bis jetzt

Sehr geehrter Fragesteller,

danke, ***** ***** Justanswer genutzt haben und für den Nachtrag.

Wenn es kein Testament gab, dann ist als die Frau starb die gesetzliche Erbfolge eingetreten. Dies bedeutet, dass damals Ihr Vater die Frau zu 1/2 (sofern kein Ehevertrag existierte) und der Sohn zu 1/2 beerbte. Dies bedeutet, wenn damsls der Sohn seinen Erbteil nicht verlangt hat, dass dieser zunächst bei dem Vater verblieben ist und nun infolge der Erbschaft nach dem Vater auf Sie übergegangen ist.

Da eine Verhjährung noch nicht eingetreten ist (§§ 2026, 197 Abs. 1 Nr. 2 BGB = 30 Jahre) kann der Sohn nun die Herausgabe des Erbes verlangen. Sie sind insoweit Erbschaftsbesitzer.

Ich hoffe, Ihre Fragen konnten beantwortet werden. Bitte stellen Sie eventuelle Nachfragen. Wenn keine mehr bestehen, geben Sie bitte eine Bewertung (3-5 Sterne) ab. Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
167;197 wurde zum 01.01.2010 geändert die 30 jährige Verjährungsfrist wurde ersatzlos gestrichen daher gilt §195 3 Jährige Verjährung

Sehr geehrter Fragesteller,

Entschuldigung, aber dies ist nicht richtig. Im aktuellen § 197 Abs. 1 Nr. 3 BGB ist für Ansprüche aus dem Eigentum eine 30jährige Verhjärhung vorgesehen. Der Sohn hat aufgrund des § 1922 BGB Eigentum erworben.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

ragrass und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.