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ragrass
ragrass, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 10249
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ragrass ist jetzt online.

Sehr geehrte Frau Anwältin, Sehr geehrter Herr Anwalt, meine

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Frau Anwältin, Sehr geehrter Herr Anwalt,
meine Schwester verlangt, dass ich ihr ihren Anteil ( 1/4 ) am elterlichen Haus ausbezahle.
Meine Mutter ist als letztes Elternteil vor einem Jahr verstorben, nachdem ich sie Jahrelang alleine gepflegt habe, da sich hier meine Schwester komplett ausgeklinkt hat.
Herr RA Schiessl hat mir hier Hoffnung gemacht, dass ich dies geltend machen kann.
Wenn ich nun meine Daten von der BEK nehme, und sehe dass ich :
45 Monate / Pflegestufe I
9 Monate / Pflegestufe II
15 Monate / Pflegestufe IV
für meine Mutter da war, lässt sich hier ungefähr sagen was ich geltend machen kann ?
Oder gibt es für mich eine Möglichkeit dies ungefähr selber auszurechnen, oder muss das ausschliesslich über das Gericht geklärt werden ?
Ich werde natürlich versuchen es mit meiner Schwester privat zu regeln, dies wäre mir natürlich lieber, deswegen meine Anfrage.
Vielen Dank ***** ***** Grüße
D. Behmüller

Sehr geehrter Fragesteller,

ist denn Ihre Schwester auch Erbin geworden ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Hallo Frau Rechtsanwältin, meine Schwester und ich sind beide im Grundbuch als Erben eingetragen.
Meine Schwester mit 1/4 und ich mit 3/4 . Da meine Schwester das Geld haben will, hat sie von mir verlangt
das Haus zu verkaufen, und sie auszuzahlen.
Da ich mit meiner Frau aber in dem Haus weiter wohnen möchte, will ich auf keinen Fall verkaufen !
Deshalb meine Anfrage.
Danke, ***** *****üße
D. Behmüller

Sehr geehrter Fragesteller,

danke für den Nachtrag. Sie teilen mit, dass Sie Ihre Mutter gepflegt haben. Haben Sie dafür schon einen Ausgleich bekommen (Pflegegeld, freie Koste und Logis)? Wie lässt sich denn die tatsächliche pflge nachweisen ? war ein Pflegedienst auch eingeschaltet ? Ist das Viertel Erbe bzw. Anteil im Grundbuch eingetragen ? Falls ja, warum wurde die Ausgleichszahlung nicht bereits früher, z.B. mit der Verrechnung von Barmitteln geltend gemacht ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Hallo Frau Anwältin,
Pflegegeld Stufe I war 125€ mtl. , Stufe II war 310€ mtl. und Stufe IV war 720€ mtl. von der Barmer EK.
Der Nachweis jetzt nur noch über die BEK, da meine Mutter schon verstorben ist. ( Da meine Mutter die letzten 2 Jahre Dement war, hätte man sie da eh´ nicht mehr fragen können ) . Die letzten 15 Monate bei uns zu Hause habe ich nur 2 halbe Tage gearbeitet und in dieser Zeit war 4x die Woche ein Pflegedienst da.
Das 1/4 meiner Schwester ist eingetragen im Grundbuch, und an den Ausgleich habe ich nicht gedacht in dieser Zeit, welche sowieso schon sehr stressig und traurig war !
Hoffe, dass ich helfen konnte.
Freundliche Grüße
D. Behmüller

Sehr geehrter Fragesteller,

ich gebe Ihnen gerne eine Antwort, da diese aber korrekt sein muss, bitte ich noch folgende Fragen zu beantworten:

- Ihre Mutter hat bei Ihnen gewohnt ? Stand oder steht die Immobilie in Ihrem Eigentum ? Oder handelt es sich um die Immobilie der Mutter ? Dann wäre die Frage: haben Sie Miete gezahlt ?

- Gab es außer dem Immobilienanteil noch weiteres Vermögen ? Wenn ja in welcher Höhe ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Sehr geehrter Fragesteller,

könnten Sie bitte noch kurz auf meine Fragen eingehen, damit ich Ihnen im Anschluss Ihre Antwort geben kann ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 18 Tagen.
Hallo Frau RA,
ich war gestern nicht zu Hause, deswegen gehe ich jetzt erst auf Ihre Frage ein !
Meine Eltern und ich haben vor vielen Jahren das Haus mit Grundstück erworben, welches auch im damaligen Grundbuch eingetragen war. Jeweils 1/4 meine Eltern und mein Teil zur Hälfte.
Wir haben zwei Stockwerke, wovon ich mit meiner Frau das untere bewohne, und meine Eltern den ersten Stock und den kleinen Dachausbau. Mein Vater ist 2011 verstorben, woraufhin meine Mutter so stark abgebaut hat, dass es nur noch mit häuslicher Pflege ging. Ich wurde dann kurz darauf arbeitslos und habe mich dann ganz um meine Mutter gekümmert, die nach wie vor den ersten Stock bewohnte. Nach dem Tod meiner Mutter hat sich dann der Erbteil so ergeben, dass nur der Teil meiner Eltern geteilt wurde, und mir jetzt 3/4 und meiner Schwester 1/4 gehört. Wie gesagt, kümmerte sich meine Schwester gar nicht um die Mutter, außer dass sie 2 mal im Monat mal für 2-3 Stunden da war ( Sie hat meine Mutter auch nicht ein einziges Mal zu sich nach Hause geholt, da sie immer sagte es wäre zu gefährlich, da sie zwei Treppen im Haus hat ), dies nur zur Info, wir haben selber Treppen im Haus, aber wenn da was passiert wäre, wäre ich ja schuld gewesen !!
Weiteren Besitz habe ich nicht, ebenfalls kein weiteres Vermögen. Weitere Fragen gerne !Vielen Dank ***** ***** Grüße
D. Behmüller

Sehr geehrter Fragesteller,

danke, ***** ***** Justanswer genutzt haben und für den Nachtrag.

Sowie ich den geschilderten Sachverhalt verstehe - bitte korrigieren Sie, falls es falsch ist - ist die Immobilie in der Sie auch während der Pflege Ihrer Mutter gelebt haben, nicht in Ihrem 100 %igen Eigentum gestanden. Gleichwohl haben Sie, obwohl das Eigentum (auch ) bei Ihrer Mutter lag, keinen Nutzungsersatz gezahlt.

In diesem Fall sehe ich keinen Raum für einen Ausgleichanspruch wegen der Pflege.

Der § 2057 a BGB sieht zwar grundsätzlich die Möglichkeit vor, einen Ausgleichsanspruch zu bekommen, aber dort heißt es im Abs. 2 "kann nicht verlangt werden, wenn...ein angemessenes Entgelt gewährt wurde.". Hier kann man das kostenfreie Wohnen durchaus als ein solches Entgelt bewerten.

Hionzu kommt, dass Ihre Schwester, nur isoliert den Immobilienanteil betrachtet, als Miteigentümerin jederzeit die Auseinandersetzung der Eigentümergemeinschaft verlangen kann. Dies geschieht durch Übernahme und Auszahlung, durch gemeinsamen Verkauf oder im schlimmsten Fall durch Zwangsversteigerung.

Ich hoffe, Ihre Fragen konnten beantwortet werden. Bitte stellen Sie eventuelle Nachfragen. Wenn keine mehr bestehen, geben Sie bitte eine Bewertung (3-5 Sterne) ab. Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Hallo Frau RA Grass,
da wir zwei unterschiedliche Wohnungen hatten, und jede Partei ( also ich und meine Eltern ) seine eigene
Rückzahlung der Schulden an die Bausparkasse hatten, und ich praktisch meine Mutter in ihrer eigenen Wohnung gepflegt habe, verstehe ich das mit dem Nutzungsersatz nicht. Da ich ja nicht in der Wohnung meiner Mutter gelebt habe, sondern meine eigene Wohnung mit meiner Frau nutze, und die ganze Arbeit die sonst in einem Pflegeheim angefallen wäre gemacht habe, erbitte ich hier eine nochmalige Erklärung.
Ich denke, das kostenfreie Wohnen trifft hier ganz und gar nicht zu !
Außerdem war meine Schwester erst Miteigentümerin als meine Mutter 9 Jahre nach meinem Vater verstorben ist. Dies ist ja auch der Grund, warum sie jetzt erst mit dem Verkauf des Hauses an mich herangetreten ist ( Sie ist ja erst seit praktisch einem guten Jahr Miteigentümerin ) !
Vielen Dank für Ihre Bemühungen, und freundliche Grüße
D. Behmüller

Sehr geehrter Fragesteller,

Sie hatten mitgeteilt, dass die Immobilie zu 1/4 Ihnen gehört hat, damit hätten Sie für die 3/4 einen Nutzungsersatz zahlen müssen, weil Sie insofern das Eigentum Ihrer Mutter mitbenutzt haben.

Aber das Entscheidende ist, dass alleine aus dem Eigentum der Anspruch sich ergibt, unabhängig Ihrer Pflegeleistung, die Sie mit dem Eigentum, welches brieflich fixiert ist, nicht verrechnen können.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

ragrass und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Hallo,
dass ist so nicht ganz richtig : Ich hatte mitgeteilt, dass mir die Hälfte der Immobilie gehört, und meinem Vater und meiner Mutter je 1/4 !
Freundliche Grüße
D. Behmüller

Sehr geehrter Fragesteller,

leider kann eben aus dem Eigentum heraus, im schlimmsten Fall die Versteigerung zur Auseinandersetzung, betrieben werden. Es wäre also tatsächlich am besten, wenn Sie sich mit der Schwester einigen könnten.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass