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ragrass
ragrass, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 9918
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ragrass ist jetzt online.

Ich (68J) lebe seit 13 Jahren von meinem Ehemann (73J)

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich (68J) lebe seit 13 Jahren von meinem Ehemann (73J) getrennt. Wir haben 4 gemeinsame erwachsene Kinder. Dieser hat (Trennungsgrund) 3 uneheliche Kinder ( 6, 12, 13 Jahre) und lebt auch von deren Mutter (im Streit) getrennt, besteht aber auf seinem Umgangsrecht.
Wir sind beide Rentner. Die Unterhaltszahlungen der Mutter hat mein Mann per einmalige Abfindung beglichen, der Unterhalt der 3 Kinder richtet sich nach der Düsseldorfer Tabelle.Jetzt noch eine Scheidung zu vollziehen, würde zu einem sehr hohen Zugewinnsausgleich meinerseits an ihn bedeuten, da ich inzwischen über ein großes Vermögen verfüge ( Einzelhaus – und 2 Mietsimmobilienbesitz als alleinige Eigentümerin, sowie Kapitalvermögen und weiteres Einkommen aus Honorartätigkeit neben der Rente).
Mein Mann geht davon auis, dass er früher stirbt als ich, möchte keine Scheidung, sondern seine (höhere als meine )Rentenanwartschaft aus der langjährigen Ltd. Oberarzttätigkeit an mich „vererben“.Ich weiß:
Uneheliche Kinder sind erbrechtlich ehelichen Kindern vollständig gleichgestellt.Das bedeutet, dass uneheliche Kinder wie eheliche Kinder gesetzliche Erben erster Ordnung im Sinne des § 1924 BGB sind.Wenn unehelichen Kinder auf der Grundlage des Testaments von der Erbfolge ausgeschlossen sein sollten, so steht den Kindern in jedem Fall der gesetzliche Pflichtteil im Fall des Ablebens des Vaters zu.
Wertmäßig beträgt der Pflichtteil die Hälfte des gesetzlichen Erbteiles (§ 2303 BGB).Meine Fragen:
1. Wie verhalten sich Gütertrennung und Rentenansprüche im Todesfall?
2. Wie verhalten sich Gütertrennung und Erbschaftsansprüche ?3. Welche materielle Pflegeverpflichtung ( bei für eine Wunschpflege nicht ausreichendem Versicherungsaufkommen) käme auf mich zu ? Kann ich mich testamentarisch davon befreien?4. Wie verhalten sich die Unterhaltsverpflichtungen im Todesfall des Vaters (meines Ehemanns)
gehen sie an mich bzw. in meinem Todesfall an die 4 ehelichen Kinder über?
5. Wenn ich im Todesfall meines Mannes seine Rentenasprüche erbe, werden diese auch an die unehelichen Kinder vererbt?6. Kann ich sowohl meinen Mann als auch seine unehelichen Kinder per Testament von der Erbfolge ausschließen? Muss er das testament unterschreiben?Ich (68J) lebe seit 13 Jahren von meinem Ehemann (73J) getrennt. Wir haben 4 gemeinsame erwachsene Kinder. Dieser hat (Trennungsgrund) 3 uneheliche Kinder ( 6, 12, 13 Jahre) und lebt auch von deren Mutter (im Streit) getrennt, besteht aber auf seinem Umgangsrecht.
Wir sind beide Rentner. Die Unterhaltszahlungen der Mutter hat mein Mann per einmalige Abfindung beglichen, der Unterhalt der 3 Kinder richtet sich nach der Düsseldorfer Tabelle.Jetzt noch eine Scheidung zu vollziehen, würde zu einem sehr hohen Zugewinnsausgleich meinerseits an ihn bedeuten, da ich inzwischen über ein großes Vermögen verfüge ( Einzelhaus – und 2 Mietsimmobilienbesitz als alleinige Eigentümerin, sowie Kapitalvermögen und weiteres Einkommen aus Honorartätigkeit neben der Rente).
Mein Mann geht davon auis, dass er früher stirbt als ich, möchte keine Scheidung, sondern seine (höhere als meine )Rentenanwartschaft aus der langjährigen Ltd. Oberarzttätigkeit an mich „vererben“.Ich weiß:
Uneheliche Kinder sind erbrechtlich ehelichen Kindern vollständig gleichgestellt.Das bedeutet, dass uneheliche Kinder wie eheliche Kinder gesetzliche Erben erster Ordnung im Sinne des § 1924 BGB sind.Wenn unehelichen Kinder auf der Grundlage des Testaments von der Erbfolge ausgeschlossen sein sollten, so steht den Kindern in jedem Fall der gesetzliche Pflichtteil im Fall des Ablebens des Vaters zu.
Wertmäßig beträgt der Pflichtteil die Hälfte des gesetzlichen Erbteiles (§ 2303 BGB).Meine Fragen:
1. Wie verhalten sich Gütertrennung und Rentenansprüche im Todesfall?
2. Wie verhalten sich Gütertrennung und Erbschaftsansprüche ?3. Welche materielle Pflegeverpflichtung ( bei für eine Wunschpflege nicht ausreichendem Versicherungsaufkommen) käme auf mich zu ? Kann ich
JA: Wann wurde der Vertrag ursprünglich unterzeichnet?
Customer: Welcher vertrag?
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Ich habe ( am Ende meiner Anamnese) 6 Fragen gestellt. Können die beantwortet werden?

Sehr geehrter Fragesteller,

was genau meinen Sie mit einer materiellen Pflegeverpflichtung ?

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
bin ich als Ehefrau gesetzlich verpflichtet, meinen Mann im Pflegefall zu pflegen, also für Zusatzkosten ein Altersheim aufzukommen?
Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
ich hätte gerne schriftliche Antworten
Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
4. Wie verhalten sich die Unterhaltsverpflichtungen im Todesfall des Vaters (meines Ehemanns)
gehen sie an mich bzw. in meinem Todesfall an die 4 ehelichen Kinder über?
5. Wenn ich im Todesfall meines Mannes seine Rentenasprüche erbe, werden diese auch an die unehelichen Kinder vererbt?6. Kann ich sowohl meinen Mann als auch seine unehelichen Kinder per Testament von der Erbfolge ausschließen? Muss er das testament unterschreiben?
Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Zur Frage Pflegefall: kann ich mich testamentarisch davon befreien=?
Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Ich habe schon 50 Euro bezahlt persofort Zahlung
Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
was ist hier los????

Sehr geehrter Fragesteller,

danke, ***** ***** Justanswer genutzt haben und für den Nachtrag.

Gerne nehme ich zu Ihren Fragen wie folgt Stellung:

1+ 2. Die Gütertrennung ändert den Erbanteil, der überlebende Ehegatte bekommt dann nur 1/4 gesetzliches Erbe (§§ 1931, 1371 BGB. Auf die Rentenansprüche gibt es keine Auswirkung.

3. Es gibt keine Verpflichtung, den Ehegatten persönlich zu pflegen. Es gibt allenfalls eine Verpflichtung, Unterhalt zu erbringen, wenn diedann notwendig werdenden Pflegekosten nicht selber bezahlt werden können.

4. Eine Haftung für Kindesunterhalt nach dem Tod des Unterhaltspflichtigen gibt es nicht, die Kinder bekommen ja den Pflichtteil.

5. Die Kinder bekommen Waisenrente. Auf Ihre Rente hat dies keinen Einfluss.

6. Die Kinder Ihres Mannes sind nach Ihrem Tod nicht erbberechtigt. Ihren Mann können Sie von der Erbfolge durch ein nur von Ihnen handgeschriebenes Testament.

Ich hoffe, Ihre Fragen konnten beantwortet werden. Bitte stellen Sie eventuelle Nachfragen. Wenn keine mehr bestehen, geben Sie bitte eine Bewertung (3-5 Sterne) ab. Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Ich habe ja keine Antwort bekommen?

Sehr geehrter Fragesteller,

ich habe Sie Ihnen eingestellt ! Hier gerne noch einmal:

Sehr geehrter Fragesteller,

danke, ***** ***** Justanswer genutzt haben und für den Nachtrag.

Gerne nehme ich zu Ihren Fragen wie folgt Stellung:

1+ 2. Die Gütertrennung ändert den Erbanteil, der überlebende Ehegatte bekommt dann nur 1/4 gesetzliches Erbe (§§ 1931, 1371 BGB. Auf die Rentenansprüche gibt es keine Auswirkung.

3. Es gibt keine Verpflichtung, den Ehegatten persönlich zu pflegen. Es gibt allenfalls eine Verpflichtung, Unterhalt zu erbringen, wenn diedann notwendig werdenden Pflegekosten nicht selber bezahlt werden können.

4. Eine Haftung für Kindesunterhalt nach dem Tod des Unterhaltspflichtigen gibt es nicht, die Kinder bekommen ja den Pflichtteil.

5. Die Kinder bekommen Waisenrente. Auf Ihre Rente hat dies keinen Einfluss.

6. Die Kinder Ihres Mannes sind nach Ihrem Tod nicht erbberechtigt. Ihren Mann können Sie von der Erbfolge durch ein nur von Ihnen handgeschriebenes Testament.

Ich hoffe, Ihre Fragen konnten beantwortet werden. Bitte stellen Sie eventuelle Nachfragen. Wenn keine mehr bestehen, geben Sie bitte eine Bewertung (3-5 Sterne) ab. Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Kann ich mich vom Unterhalt zu Pflegekosten testamentarisch "befreien"

Sehr geehrter Fragesteller,

das Testament gilt doch erst nach dem Tod, die Pflegeleistungen sind VOR dem Tod zu erbringen. Eine Vereinbarung mit Verzicht auf Unterhalt geht nur für den Unterhalt nach Scheidung.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Natürlich!! Bin blöd! Wenn die Gütertrennung den gatten auf 1/4 reduziert , kommt das dann nicht einer Enterbung auf den Pflichtteil gleich?

Sehr geehrter Fragesteller,

nein der pflichtteil reduziert sich ja auch.

Bei Zugewinn Erbe 1/2 Pflichtteil 1/4

mit Gütertrennung Erbe 1/4 Pflichtteil 1/8.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Woraus wird die Waisenrente der unehelichen Kinder berechnet nach Ableben des Vaters

Sehr geehrter Fragesteller,

Sehr geehrter Fragesteller,

aus den Rentenanwartschaften wird die Waisenrente berechnet.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
d.h. meine "geerbte" Rentenanwartschaft verringert sich durch die Waisenrente der unehelichenKinder

Sehr geehrter Fragesteller,

aus der bestehenden Anwartschaft werden die beiden Renten berechnet, da erhöht und verringert sich nichts.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Nochmal als Zusammenfassung:
bleibe ich wieter verheiratet und reduziere meinen Mann in meinem Todesfall auf 1/4 Pflichtteil, erhalten 3/4 meine 4 Kinder und die unehelichen erben nichts von mir, sondern berben und
Nochmal als Zusammenfassung:
bleibe ich weiter verheiratet und reduziere meinen Mann in meinem Todesfall auf 1/4 Pflichtteil, erhalten 3/4 meine 4 Kinder und die unehelichen 3 erben nichts von mir, sondern 7 Kinder beerben ihren Vater in dessen Todesfall. Aber seine 3 ( weil noch minderjährig?) erhalten dann die Waisenrente.Wenn dann aus seiner Anwartschaft ( die ich ja gänzlich erben soll) auch die Waisenrente berechnet wird, müsste mein Anteil sich doch erniedrigen, oder?

Sehr geehrter Fragesteller,

das ist alles soweit richtig.

Aber eine Anwartschaft wird nicht vererbt, sondern es ergeben sich Witwen- und Waisenrentenansprüchen aus den erworbenen Anwartschaften.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Jetzt habe ich noch Fragen zu meinem Testament:
Ich habe 4 Kinder zwischen 27 und 41 Jahren. Macht es Sinn, schon jetzt mit ihnen über die Verteilung meines Vermögens zu sprechen/festzulegen, da die Viertelung nicht einfach ist wegen ganz unterschiedlicher schon schuldenfreien und nicht schuldenfreien Immobilien bzw. Kapitalvermögens, das sich ja völlig unklar entwickelt. Von Immobilienschenkung habe ich abgesehen, da ich gar nicht weiß, was ich für meine Alters/Pflegeabsicherung mal brauchen werde.

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Fragen. Bitte stellen Sie diese in einem weiteren Chat und schließend diesen mit einer Bewertung ab.

Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 13 Tagen.
Ist der wieder kostenpflichtig mit 50 Euro?

Sehr geehrter Fragesteller,

leider ja, denn es ist ein neuer Fragenkomplex.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

ragrass und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.