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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 5947
Erfahrung:  Rechtsanwalt
36252690
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ein Vater von 92 Jahren kommt

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,ein Vater von 92 Jahren kommt als einziger Erbe für seine verstorbene Tochter infrage. Wenn er das Erbe antritt, würde er ein Barvermögen in Höhe von ca. 60.000 €uro und erhalten. Zusätzlich teilte er sich mit ihr drei Eigentumswohnungen, welche beim Erwerb 42.500 €, 35.000 € und 95.000 € gekostet haben. Welche Steuerbelastung käme auf den Vater zu, wenn er das Erbe antreten würde? Vielen Dank ***** ***** freundlichen Grüßen

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Der Freibetrag für für Eltern, die von ihren Kindern erben, liegt bei 100.000 Euro. Alles, was oberhalb des Freibetrages liegt, wird besteuert mit der Steuerklasse I von 11%. Unter Berücksichtigung eines ererbten Vermögens von 232.500 EUR und nach Abzug des Freibetrages ergibt sich ein zu versteuernder Betrag von 132.500. Die zu zahlende Steuer beträgt 14.575 EUR.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 30 Tagen.
Der Vater ist im Besitz einer notariellen transmortalen Generalvollmacht, welche den Vater gemäß einer Entscheidung vom OLG Frankfurt (Aktenzeichen 20 W 168/11) dazu berechtigen sollte, seine Tochter aus den Grundbüchern der Immobilien löschen zu lassen. Inwiefern wirkt sich das auf das Erben und die Steuern aus?
Der Vater verstehe es so, dass die Löschung seiner Tochter aus den Grundbüchern dazu führen würde, dass der Vater nun alleiniger Besitzer wäre und entsprechend für die Immobilien keine Steuern zahlen muss. Für den Vater ist es nicht nachvollziehbar, dass er für die Imobillien, die er mit seiner Tochter gekauft, aber die er alleine bezahlt hat, nochmals Steuern zahlen soll.
Mit bestem Dank und freundlichen Grüßen

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Wenn nur die Tochter im Grunbuch eingetragen ist, dann ist sie die Alleineigentümerin der Immobilien. Und da sie verstorben ist, fallen die Immobilien in die Erbmasse und werden entsprechend besteuert. Das ist rechtlich leider so und muss vom Vater so hingenommen werden.

Es mag sein, dass die Vollmacht ihn dazu berechtigt, sich auch postmortal als Eigentümer in das Grundbuch eintragen zu lassen. Aber selbst wenn er dadurch das Erbe schmälern würde, käme es steuerrechtlich auf das Gleiche raus. Denn dann müsste er nach meiner Einschätzung Schenkungssteuer in derselben Höhe wie die Erbschaftssteuer zahlen.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 30 Tagen.
Die Tochter ist mit dem Vater zu gleichen Teilen im Grundbuch eingetragen. Was ändert sich dadurch?

Die Erbmasse ändert sich dadurch. Dann erbt er nur die Hälfte der Immobilie. Die andere Hälfte gehört ihm schon. Er müsste dann nach meiner Berechnung nur 46.250 EUR versteuern, also nur 5.087,50 EUR Steuern zahlen.

Rechtsanwalt Krüger und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 30 Tagen.
Vielen Dank, ***** ***** ich ersteinmal zufrieden!

Sehr gerne! Es freut mich, wenn ich helfen konnte.

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