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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 34748
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Mein Bruder ist Januar 2019 verstorben und es wurde vom

Diese Antwort wurde bewertet:

Mein Bruder ist Januar 2019 verstorben und es wurde vom Nachlassgericht ein Nachlasspfleger berufen worden, der nun die erben ermitteln soll. Meine Frage ist, wer den Nachlasspfleger für seine Arbeit bezahlt.
JA: In welchem Land befinden sich die zu vererbenden Vermögenswerte?
Customer: Deutschland (NRW)
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: ich weiß nicht, was er noch an informationenn benötigt. Angeblich ist positive erbmasse vorhanden, aber ich bekomme darüber keine auskünfte

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Mit Anordnung einer Nachlasspflegschaft wird eine Jahresgebühr nach § 8 GNotKG i.V.m. 12311 KV GNotKG (Kostenverzeichnis) zur Zahlung fällig.

Diese Jahresgebühr beträgt 10 Euro je angefangene 5.000 Euro Nachlasswert, mindestens jedoch 200 Euro.

Wird daher von dem Gericht die Ermittlung der Erben angeordnet - wie hier -, so entsteht eine Jahresgebühr nach § 8 GNotKG i.V.m. 12311 KV GNotKG.

Für diese Kosten haften die Erben nach § 24 Nr. 2, 3 GNotKG - also der Nachlass!

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 28 Tagen.
Vielen Dank für die Antwort. Diese wirft bei mir nun die Frage auf, wer da Kontrollfunktion hat. Im Prinzip könnte ein Anwaltsbüro die "Recherche" nach Erben ewig lang in die Länge ziehen und entsprechend viel in Rechnung stellen, bzw. sich aus dem Nachlass "bedienen". Oder sehe ich das Falsch?

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Die Kontrollfunktion übt hier das Nachlassgericht aus, konkret ein Richter am Nachlassgericht, dem der Rechtspfleger (=Nachlasspfleger) dienstrechtlich unterstellt ist.

Bei privaten Erbenermittlern besteht in der Tat das von Ihnen erwähnte Risiko einer zeitlich unbegrenzten Suche, um die Auftraggeber zur Kasse zu bitten.

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kann ich Ihnen noch weiterhelfen?

Kunde: hat geantwortet vor 28 Tagen.
Die Erbenermittlung besteht seit ca. 6 Monaten darin, zu Ermitteln ob unser vor ca. 40Jahren verstorbener Vater in den ihm nach der Trennung von uns verbliebenen 19 jahre weitere kinder gezeugt hat. Gmäß Ihrer Erfahrung, kann das so lang dauern, wo doch der letzte Wohnort und Sterbedatum bekannt sind?

Das erscheint auch mir unangemessen lang, wenn der letzte Wohnort und das Sterbedatum bekannt sind, denn sämtliche Meldebehörden sind dem Nachlassgericht auskunftspflichtig.

Es ist Ihnen angesichts dessen anzuraten, sich an den Direktor des Gerichts zu wenden und nach dorthin Beschwerde zu erheben. Schildern Sie in der Beschwerde den Sachverhalt, und beanstanden Sie ausdrücklich die zögerliche Bearbeitung der Erbenermittlung.

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Kristian Hüttemann
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