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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 34631
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe eine Frage zu einer

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,ich habe eine Frage zu einer Nachlassangelegenheit...mir geht es lediglich um Ihre Einschätzung zu dem doch recht langen Zeitraum der letzten Korrespondenz von dem RA meines Onkels (zusammen mit meinem Bruder haben wir Drei einen gemeinschaftl. Erbschein, wobei unser Onkel gegen meinen Bruder und mich anwaltschaftlich vorgeht) ...
-letzte Schreiben vom RA meines Onkels datiert vom 30.03.2020 mit der Frist bis zum 06.04.2020 eine kplt. Auflistung der Nachlassgegenstände beizubringen...
-daraufhin unser Schreiben vom 04.04.2020 das diese Auflistung bereist vorliegt...
-da wir dann bis Juli 2020 nichts mehr gehört haben von dem RA meines Onkels, unser Schreiben vom 02.07.2020 mit der Frist bis zum 10.07.2020 Stellung zu beziehen zu der bekannten Auflistung
Wie ist die lange Dauer zu interpretieren?#
So oder so müsste doch der RA uns Mitteilung geben, egal ob er, keine Ahnung, das Mandat nieder gelegt hat, ggf. mein Onkel verstorben ist oder es sonstige Umstände gibt, die solchen langen Zeitraum erklären würden...
Habe ich als Privatperson irgendein Handhabe, Auskunft zu bekommen?...telefonisch geht das ja nicht, wegen Datenschutz...das wäre ja zu einfach ...

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie viele Dank für Ihre Anfrage.

Der Anwalt Ihres Onkels ist allein Ihrem Onkel zur Information und Auskunft verpflichtet, da er nur Ihren Onkel als Vertragpartner hat. Einen Anspruch oder ein Recht gegen den Anwalt selbst haben Sie also nicht.

Wenn sich der Anwalt nach Ihrer Aufstellung nicht mehr gerührt hat, wäre es an Ihnen den nächsten Schritt zu tun, also zum Beispiel dem Onkel einen Vorschlag über die Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft zu machen.

Gegen den Anwalt selbst haben Sie jedenfalls keine Handhabe.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Mir geht es nicht um eine Handhabe gegen den RA...eine Auflistung der Nachlassgegenstände existiert bereits bzw. eine Aktiva/Passiva Aufstellung...daher ist die Seite von meinem Onkel am Zug...und das seit April 2020..wie kann das sein??..mit welcher Begründung?...daher nochmal meine Frage, was kann ich als Privatperson tun, damit der RA meines Onkels sich zu der Angelegenheit äußert?

Sehr geehrte Ratsuchender

wenn weder Onkel noch Anwalt reagieren, dann haben Sie außergerichtlich keine Handhabe die beiden zu einer Reaktion zu zwingen. Die einzige Mögichkeit ist in diesem Falle die gerichtliche Auseinandersetzung. In diesem Fall muss sich der Onkel gegenüber dem Gericht äußern.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Guten Morgen,
im Umkehrschluss heisst das dann ja, das wir , solange es kein gerichtliches Verfahren gibt, gegenüber dem RA von meinem Onkel ja eigentlich auch nicht Auskunft geben müssten, oder?

Sehr geehrter Ratsuchender,

streng genommen ja. Der Anwalt kann die Auskunft nur durch ein gerichtliches Verfahren erzwingen.

Wenn allerdings geklagt wird, dann fallen Gerichts und Anwaltskosten an, die dann der Unterliegende zu zahlen hat.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Darf ich Ihnen noch weiter helfen?

Wenn keine Fragen mehr offen sind, dann würde ich mich über eine positive Bewertung meiner Antwort sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
anbei finden Sie ein Schreiben zu einer Teilungsklage ..mir geht es nicht um eine inhaltliche Bewertung, sondern erstmal um den korrekten Aufbau / Struktur....wäre das möglich, dass Sie das anschauen?

Gerne, ich habe Ihnen ein Angebot über den Premiumservice übermittelt

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und 2 weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
diese 59 € beinhalten, dann auch eine inhaltliche Stellungnahme Ihrerseits?

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank.

Zunächst kann ich direkt aus dem Antrag nicht ersehen, auf was sich die Zustimmung genau beziehen soll.

Beispiel: "a) Das bei der Bank befindliche Kontoguthaben unter der Nr. wird an den Kläger zu 1/3, an die Beklagte zu 1/3 und an zu 1/3 ausgekehrt.

b) Das nachlassgegenständliche Gmunder Porzellan mit Hirschmuster wird wie folgt verteilt:

a. Kläger: 4 Teller, 4 Untertassen, 4 Tassen ...."

Im Rahmen der Sachverhaltsdarstellung müssen Sie die wesentlichen Eckdaten des auseinanderzusetzenden Nachlasses und die Beziehung der Prozessparteien darstellen.

Der Schwerpunkt sollte allerdings auf Art und Umfang der auseinanderzusetzenden Vermögenswerte gelegt werden, da diese das Kernstück der Klage darstellen.

Dies ist Ihrerseits erfolgt.

Entscheidend ist hier eine vollständige Darstellung aller Nachlassbestandteile. Beim Teilungsplan müsse Sie darauf zu achten, dass bei Bankvermögen bis zum Urteilsspruch etwaig noch Erträgnisse erwirtschaftet werden, die ebenfalls einer Teilung zuzuführen sind (Derzeit ist dies allerdings nicht besonders wahrscheinlich. Meiner Ansicht nach sollten Sie in Ihrem Schriftsatz vielleicht kurz Stellung nehmen ob hier Erträge zu erwarten sind. (Diese Erträgnisse können einen Teilungsplan unrichtig machen und damit zu einer Klagabweisung führen.) Die Angabe einer quotalen Aufteilung ohne Nennung eines exakten Betrages würde hier einen sichereren Weg darstellen und ist daher zu bevorzugen.

Beachten Sie bitte auch, dass eine Zustimmungsklage nur dann Sinn macht, wenn der Nachlass umfassend ermittelt und bewertet wurde.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Besten Dank...ich habe das Schreiben dahingehend angepasst...ist das im Service noch mit drin, da einmal drüber zu schauen...

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank. Das Schreiben habe ich mir durchgesehen. Mir fehlt in dem Entwurf zu Beginn ein konkreter Antrag (wie in meinem Beispiel)

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Guten Tag,ich habe das mal umformuliert...wäre das so akzeptabel:Klage
durch Herr Dirk Dickhagen, wohnhaft Königsweg 18 in 58644 Iserlohn und
Herr Marc Dickhagen, wohnhaft Königsweg 18 in 58644 Iserlohn
– Kläger –
gegen
Herr Hans-Jürgen Bandemer, wohnhaft Steinbergblick 8, 08228 Rodewisch
– Beklagter –
wegen: Zustimmung zu einem erbrechtlichen Teilungsplan
Wir erheben Klage gegen den Beklagten für Recht zu erkennen:
Der Beklagte wird verurteilt, folgendem Teilungsplan zur Auseinandersetzung des Nachlasses der am 23.10.2018 verstorbenen Frau Anni Bandemer, geb. Grötzsch, zuletzt wohnhaft in Else-Lasker-Schüler Str. 1c, 10783 Berlin zuzustimmen.
1. Auf die Kläger wird zu je ¼ ( lt. Gemeinschaftlichem Erbschein zu Geschäftsnummer: 68 VI 772/18) das Guthaben der Postbank ( Konto-Nr.:###-##-#### in Höhe von 19.608,49 € übertragen
2. Auf die Kläger wird zu je ¼ ( lt. Gemeinschaftlichem Erbschein zu Geschäftsnummer: 68 VI 772/18) das Guthaben der Commerzbank ( IBAN/Konto-Nr.: DE42 1008 0000 0642 3279 01)) in Höhe von 7.693,00 € übertragen
3. Auf die Kläger wird zu je ¼ ( lt. Gemeinschaftlichem Erbschein zu Geschäftsnummer: 68 VI 772/18) der voraussichtliche materielle Gegenwert von 1.400 € ( lt. Schätzung durch den Juwelier Springer vom 06.03.2020) übertragen. Hierbei ist allerdings zu berücksichtigen, dass aufgrund der schwankenden Goldpreise, der Ankaufswert zu der damaligen Schätzung variieren kann bzw. wird
4.Auf die Kläger wird zu je ¼ ( lt. Gemeinschaftlichem Erbschein zu Geschäftsnummer: 68 VI 772/18) das Guthaben der GEWOBAG / Betriebskosten 2018 in Höhe von 558,17 € übertragen
5. Auf den Kläger, Dirk Dickhagen, sind die Kosten für die Bestattung (Re.-Nr.:: R184048) in Höhe von 2.553,24 € ( siehe Auflistung Nachlasswert Aktiva-Passiva/ Anni Bandemer)zurückzuführen, da Herr Dirk Dickhagen die v.g. Rechnung aus seinem Privatvermögen bezahlt hat
6. Auf den Kläger Dirk Dickhagen, sind die Kosten für die Hausratsauflösung (Beleg:(###) ###-####236294 / 918609 // Berliner Statdreinigungsbetriebe) in Höhe von 124,70 € zurückzuführen, da Herr Dirk Dickhagen die v.g. Rechnung aus seinem Privatvermögen bezahlt hatusw.

Sehr geehrter Ratsuchender,

ja grundsätzlich ist das so in Ordnung.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Guten N´abend,wir möchten nun die Klageschrift beim Nachlassgericht einreichen. In der Klagebegründung beziehen wir uns auch diverse Schreiben, sowohl unsererseits an den Rechtsbeistand des Beklagten, als auch auf Schreiben des Rechtsbeistandes des Beklagten an uns , als auch auf 2 Briefe des Beklagten direkt an uns. Ist diese Korrespondenz jetzt im ersten Schritt schon als Kopie mit beizufügen?