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RATraub
RATraub, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 15046
Erfahrung:  Rechtsanwalt
88853042
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RATraub ist jetzt online.

Guten Tag, meine Cousine ist letzten Jahres verstorben und

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag, meine Cousine ist im Oktober letzten Jahres verstorben und hat mir eine Generalvollmacht über den Tod hinaus notariell beglaubigt ausstellen lassen weil ich die Einzige war die sich um Sie gekümmert hat .Unter anderem ist hier insbesondere das Recht geregelt, dass ich im Namen meiner Cousine "über Vermögensgegenstände jeder Art verfügen, Zahlungen und Wertgegenstände anzunehmen, zu Quittieren oder Zahlungen vorzunehmen sowie die Auflassung zu erklären" "Löschungs- und Eintragungsanträge beim Grundbuchamt für (meine Cousine) zu stellen."
etc.
Nun meine Frage: Es gibt neben mir noch andere Cousinen gleichen Erbschaftsgrades. Ist das Dokument einem Testament gleichzusetzen und ich kann die Anteile nach meiner Auffassung verteilen ?
Es handelt sich um etwa 12 Hektar Land (verpachtet) ein Abrisshaus mit viel "Messinachlass" sowie etwa 40000 EUR Bareinlagen.
Ich möchte das Ackerland auf mich überschreiben lassen aber möglicht vermeiden, dass es ein größeres Rechtsrisiko gibt. Ich habe gelesen, dass dieses Dokument mit der entsprechenden Formulierung wie ein Testament gelten kann.
Wenn Sie meinen das gesamte Dokument zu benötigen kann ich Ihnen eine Kopie zukommen lassen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne helfen wir Ihnen weiter.

Nein, Achtung.

Die Generalvollmacht sagt nichts über die Erbenstellung und den Erbteil aus.

Eine Generalvollmacht über den Tod erlaubt nur eine gewisse Handlung ggü. Dritten.

Da aber alle Erben nur gemeinschaftlich über einen Verkauf, Verwertung etc. des Erbes entscheiden dürften (§ 2038 BGB), müssen Sie sich mit diesen abstimmen.

Ansonsten können Sie sich trotz der Vollmacht ggü. den Miterben schadensersatzpflichtig machen.

Einfachere bzw. tiefergehendere Klärung kann über ein Telefonat erfolgen. Ein solches ist über den Telefon-Premium-Service-Button hinzubuchbar.
Wenn Ihnen die Ausführungen weitergeholfen haben, geben Sie bitte eine positive Bewertung ab (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen).
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Vielen Dank für die schnelle Antwort, es gibt grosse Probleme mit den Miterben. Sie sind immer unzufrieden und die Aufteilung des Ackers ist nicht einfach. Es sind verschiedene Flurstücke mit unterschiedlichen Werten die man nicht so einfach 5teln kann. Mit allen Abfindungs und Aufteilungsvorschlägen sind 2 Erben nicht zufrieden. Ich wollte das jetzt einfach festlegen nach den werten die offiziell ermittelt werden können. Ich habe im Internet gelesen dass ein Gericht sogar diese oben genannte Formulierung anerkannt hatte und der Nichte die diese Vollmacht hatte auch das darin benannte Erbe zugesprochen hatte.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

gerne.

Ich verstehe Sie, rate aber aufgrund meiner Ausführungen von einer "Alleinentscheidung" ab.

Wenn das Erbe nicht auseinandergesetzt werden kann, weil die Miterben sich quer stellen, muss eine Teilungsversteigerung oder eine Auseinandersetzungsklage erhoben werden.

Wie ausgeführt, können Sie nicht als Miterbe über die Teilung des Erbes rechtswirksam entscheiden.

Dies kann im Streitfall nur ein Gericht.

Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Also bleibt eigentlich nur einen Erbschein zu beantragen. Damit bin ich dann völlig außen vor und die Klärung folgt nach Eintragung in die Grundbücher....

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

auch ein Erbschein hilft nicht, da auf dem Erbschein alle Miterben ausgewiesen sind und dies nichts an den verweigerten Zustimmungen ändert.

Es hilft, wie von mir beschrieben, nur eine Teilungsversteigerung oder eine Auseinandersetzungsklage.

Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Vielen Dank, ***** ***** halt mit dem Erbschein aus der Verantwortung, das ist alles. Im Moment bekomme ich ja auch laufend Vorwürfe alles falsch zu mache und habe hier ja auch ein Risiko. Man weiß ja nicht was noch kommt. Aber ich denke meine Fragen sind alle gut beantwortet und ich weiß woran ich bin.
Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),
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Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

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