So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RATraub.
RATraub
RATraub, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 14943
Erfahrung:  Rechtsanwalt
88853042
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Erbrecht hier ein
RATraub ist jetzt online.

Vor 9 Jahren haben wir unserem Sohn ein Haus geschenkt,

Diese Antwort wurde bewertet:

Vor 9 Jahren haben wir unserem Sohn ein Haus geschenkt, Ansch.-wert 400.000,--, danach etliche Schönheitsreparaturen durchgeführt. Können wir ihm jetzt ein weiteres Haus steuerfrei verschenken? (unter 400.000,--)
JA: Wurden vom Vermieter Reparaturen ausgeführt, die Ihnen in Rechnung gestellt wurden?
Customer: Das Haus bewohnen wir und haben Nießbrauch
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: nein

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),
vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne helfen wir Ihnen weiter.

Wenn es um die Frage geht, ob ein weiterer Schenkungsfreibetrag zugunsten Ihres Sohnes aktiviert wird, müssen Sie noch zuwarten.

Gem. § 14 Abs. 1 ErbStG kann ein solcher Freibetrag wieder gewährt werden, aber erst, wenn volle 10 Jahre seit der letzten Immobilienschenkung vergangen sind.

Anknüpfungspunkt ist der notarielle Schenkungsvertrag.

Nach Ablauf der 10 Jahresfrist können Sie erneut eine Immobilie verschenken, ohne dass die vorherigen Schenkung beim Freibetrag berücksichtigt wird.
Einfachere bzw. tiefergehendere Klärung kann über ein Telefonat erfolgen. Ein solches ist über den Telefon-Premium-Service-Button hinzubuchbar.
Wenn Ihnen die Ausführungen weitergeholfen haben, geben Sie bitte eine positive Bewertung ab (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen).
Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.
Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Ist es nicht so, dass jeder Elternteil 400.000,-- pro 10 Jahre verschenken kann?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

doch, das ist korrekt.

Die Freibeträge nach § 16 ErbStG sind personenbezogen.

D. h. wenn eine Immobilie verschenkt wurde, bei welcher beide Elternteile je 50% Miteigentumsanteil hielten und die Immobilie nach steuerlicher Bewertung einen Wert von € 400.000 hatte, wären dies pro steuerpflichtigem Elternteil € 200.000.

Somit wäre nochmals eine Schenkung in dieser Höhe innerhalb des 10 Jahreszeitraums möglich.

Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 7 Tagen.
Die völlige Renovierung des Hauses als >Nießbraucher spielt dabei keine Rolle? Wird nicht steuerlich angerechnet?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

das kommt auf die vertraglichen Vereinbarungen bzgl. des Nießbrauchs an. Weiter kommt es auf die Renovierungen an.

Machen diese die Immobilie fühlbar werthaltiger, kann auch in der Vornahme der Renovierungen eine zu berücksichtigende Schenkung zu sehen sein, die dem Sohn als Eigentümer gewährt wurde.

Mit freundlichen Grüßen
-Rechtsanwalt-

RATraub und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.