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Kianusch Ayazi
Kianusch Ayazi, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 2233
Erfahrung:  Juristischer Mitarbeiter at ProfDrPannenRAe
106185746
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Kianusch Ayazi ist jetzt online.

Mein Vater möchte mir einen größeren Geldbetrag zum Hauskauf

Diese Antwort wurde bewertet:

Mein Vater möchte mir einen größeren Geldbetrag zum Hauskauf schenken. Er möchte, dass das auf mein Erbe angerechnet wird. Muss das zwingend auf das Erbe angerechnet werden? Was ist, wenn er sich verschuldet? Kann dann das Erbe ausgeschlagen werden? Es gibt noch mehr Kinder.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Bitte gedulden Sie sich ein wenig, während ich Ihre Anfrage bearbeite.

Sofern Sie wünschen, stehe ich Ihnen der Einfachheit halber gern für ein telefonisches Beratungsgespräch zur Verfügung. Buchen Sie dieses gern als Premiumservice hinzu.

Mit freundlichen Grüßen

- Rechtsanwalt -

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Vielen Dank für die Zwischeninformation. Ich hätte gerne eine schriftliche Beantwortung.

Vielen Dank für Ihre Geduld.

Wenn der Erblasser dies so anordnet, findet ein Ausgleich unter den Miterben statt. Eine Ausgleichung findet von Gesetzes wegen auch dann statt, wenn Sie das Geld als Ausstattung erhalten haben, es sei denn, der Erblasser hat etwas anderes angeordnet.

Eine Ausgleichung muss jedoch nicht stattfinden. Es gibt keinen Rechtssatz, der eine Ausgleichung verpflichtend vorschreibt.

Wenn das Erbe überschuldet ist, so kann dieses in jedem Falle und unabhängig von einer lebzeitigen Schenkung ausgeschlagen werden.

Konnte ich Ihnen damit behilflich sein? Bitte geben Sie eine Bewertung (3-5 Sterne) durch Anklicken der Bewertungssterne ab. Vielen Dank.

Sind noch Rückfragen offen geblieben? Dann stellen Sie diese gern.

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Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Ist über eine Schenkung (kleinerer 6-stelliger Betrag) ein Notarvertrag erforderlich bzw. empfehlenswert?
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Ist möglich, die Schenkung nur teilweise auf das Erbe anzurechnen?

Damit ein Schenkungsvertrag wirksam ist, ist dessen notarielle Beurkundung gesetzlich vorgeschrieben.

Wenn der Vertrag nicht notariell beurkundet wird, wird er durch Vollziehung der Schenkung wirksam, d.h. durch die Zahlung des Geldes an Sie.

Aus anwaltlicher Sicht empfehle ich Ihnen in jedem Falle die Beurkundung der Schenkung bei einem derart hohen Betrag.

Im Rahmen der Testierfreiheit des Erblasser ist auch die nur teilweise Ausgleichung/Anrechnung möglich.

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Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Können Sie mir bitte noch den Gesetzesverweis zur möglichen Erbausschlagung bei Überschuldung trotz Schenkung zu Lebzeiten nennen? Vielen Dank.

Es besteht keinerlei Relevanz einer elbzeitigen Schenkung in Bezug auf eine Ausschaltung. Insofern gibt es hier auch keinen "Gesetzesverweis". Gemäß § 1942 Abs. 1 BGB kann jeder Erbe die Erbschaft nach freiem Belieben ausschlagen.

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Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Die Schenkung soll auf meinen Pflichtteil angerechnet werden. Ich bin uneheliches Kind.

Welche Frage haben Sie noch?

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Welche Konsequenzen könnten sich hieraus ergeben? (Nichteheliches Kind und Anrechnung auf Pflichtteil - z.B. wenn der Pflichtteil sehr gering ausfällt.)
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Könnten sich für mich "etwaige Fallstricke" ergeben?

Eine Anrechnung auf den Pflichtteil findet gemäß § 2315 BGB statt, wenn der Erblasser dies angeordnet hat. Ob Sie ein eheliches oder nicht-eheliches Kind sind, macht keinen Unterschied.

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Könnten sich Rückzahlungsverpflichtungen ergeben?

Da Ihre jetzige Rückfrage den Umfang der Ursprungsfrage übersteigt, die ich Ihnen bereits beantwortet habe, erteile ich Ihnen gern ein Angebot für die Beantwortung Ihrer weiteren Fragen.

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Könnten sich Rückzahlungsverpflichtungen ergeben?.

Gerne beantworte ich Ihre weitergehenden Fragen nach Annahme des Angebots.

Kianusch Ayazi und 2 weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.