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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 34078
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo Herr Rechtsanwalt, wir, mein Mann und ich, wohnen seid

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo Herr Rechtsanwalt, wir, mein Mann und ich, wohnen seid 1989
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: in dem Elternhaus meines Mannes, was im Jahr 1989 durch uns, in ein 2 Familienhaus umgebaut wurde. Die Eltern hatten den Wunsch, dass 1 seiner Kinder in dem Haus einmal einziehen wird, damit die Eltern im Alter nicht allein wohnen. Dem Umbau gingen Gespräche voraus, in denen auch das Haus, im Falle des Umbaus, an meinen Mann übertragen werden sollte. Dies geschah nicht, und auch nachdem der Vater 2007 starb, lag ein Berliner Testament vor, in dem sich beide gegenseitig einsetzten. Nachdem mein Mann seine Mutter langanhaltend bat, bitte ihr Erbe zu klären, damit er nicht die Schwester auch noch auszahlen muss, wurde von Mutter und Tochter meinem Man und mir gegenüber verlautet, dass mein Mann das Haus bekommt und die Schwester Ackerflächen. ( es gibt noch mehr Grundstücke ). Seid 1989 zahlten wir nicht nur Kredite und Eigenleistungen, sondern bauten die Gärtnerei der Eltern zurück, hegten und pflegten das Gründstück, investierten in neue Heizungsanlagen ectz , zu einem Wert von rund 100.000,00 €. Die Schwester behauptet, wir hätten HIER nichts gemacht, und keine Miete gezahlt, deshalb beansprucht sie das gleiche Recht am Haus wie wir, denn wir hätten woanders ja auch miete zahlen müssen. Das ist richtig. Wir hatten uns aber extra für eine Um- und Ausbau Variante eines alten Hauses entschieden, da wir die Kosten dafür besser planen und handwerklich selbst tätig werden konnten. Ausserdem galt das Versprechen der Eltern , dass Haus einmal zu erben. 2019 wurde die Mutter kurzzeitig vor einer geplanten OP pflegebedürftig, und musste 2020 operiert werden. IN der Corona Zeit war sie auf Reha und wir konnten nur telefonieren. Als es um Ihre Rückkehr aus dem Krankenhaus ging, bekam wir von der Schwester eine SMS , dass sie, die Tochter eine Wohnung besorgt hat. Die Mutter hatte kein Wort dazu uns gegenüber gesagt, sondern nur mit ihrer Tochter diese Pläne geschmiedet, wie sich herausstellte, mit dem Hintergrund, das Haus , in dem wir mit ihr gemeinsam gewohnt haben, zu verkaufen. Diese Offenbarung erfolgte im Anschluss an ihre Entlassung aus dem Krankenhaus.
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Frage: Liegt hier nach § 812 BGB ein Bereicherungsrecht der Mutter vor, denn sie profitiert ja nun von unseren Investitionen, ihr Eigenanteil an Investitionen ist sehr gering. Wie gesagt geht es bei u ns um 100.000 Euro. Die Mutter hat noch andere Grundstücke, die sie verkaufen könnte. Wir vermuten aber, eine Absicht dahinter, auch die Schwester betreffend, denn das Haus hat ja einen höheren Wert seind 1989 erlangt, d en ausgerechnet WIR geschaffen haben. Wir sollen bis 31.10.2020 ausgezogen sein. Wir haben auf Grund dieses Verhaltens den Kontakt zur Mutter und Tochter abgebrochen. Danke für Ihre Rückantwort, was können wir tun ?

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dan Dank für Ihre Anfrage.

In der Tat, hier können Sie Ansprüche gegen die Mutter nach § 812 I BGB der sogenannten ungerechtfertigten Bereicherung geltend machen.

Die Höhe des Anspruches richtet sich aber nicht nach Ihren konkreten Aufwendungen sondern nach der Differrenz des Wertes der Immobilie mit und dem Wert der Immobilie ohne Ihre Investitionen.

Bachten Sie bitte auch, dass für Ihre Ansprüche die allgemeine Regelverjährung von 3 Jahren nach §§ 195,199 BGB gilt. Das bedeutet für Sie, nach Eintritt der Verjährung können Sie Ihre Ansprüche grundsätzlich nicht mehr geltend machen.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 14 Tagen.
Sehr geehrter Herr Schiessl, danke für Ihre so schnelle Antwort. Von unserem RA in Berlin haben wir nicht einmal nach 3 Wochen eine Rechtsauskunft erhalten. Also, herzlichen Dank für Ihre Antwort. Die Schwester vertritt ja die Meinung, dass Ihr Bruder " woanders " auch Miete gezahlt hätte, und sie behauptet weiterhin, dass unsere Investitionen mit einer Miete gleichgestellt werden müsse. Kann das sein ? Oder spielt dieser Faktor keine Rolle bei getätigten Investitionen. Ferner muss man der Mutter leider Vorsatz unterstellen, da wir Ihre den Kontakt zu Ihr abgebrochen haben, wir sehen diesen " Rauswurf " als Retourkutsche und Manipulation durch die Schwester. 2. Frage, was bedeutet dass unsere Ansprüche verjähren ? Ab wann denn ? Danke S. Schiese

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Nachricht.

Grundsätzlich ist ein Abwohnen der Investitionen natürlich möglich. Hier kommt es aber auf die konkrete beweisbare Vereinbarung mit der Mutter an. Ich denke Sie als Ehefrau können die zwischen der Mutter und Ihrem Mann getroffene Abrede sicherlich bezeugen und somit auch nachweisen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt