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Kianusch Ayazi
Kianusch Ayazi,
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 1277
Erfahrung:  Juristischer Mitarbeiter at ProfDrPannenRAe
106185746
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Kianusch Ayazi ist jetzt online.

Hallo und guten Tag, Es geht um folgenden Sachverhalt: -

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo und guten Tag,
Es geht um folgenden Sachverhalt:
- gemeinsamer Kauf Haus und Grundstück 1999 von A + B, Einzug 2000, A + B nicht verheiratet (jeder hat 2 Kinder aus einer vorherigen Ehe)
- das Haus wurde als Zweifamilienhaus mit je 2 abgeschlossenen Wohnungen (aber einen gemeinsamen
Hauswirtschaftsraum) konzipiert.
- A gehört lt. Grundbuch 58 von 100 des Grundstückes und A finanziert die Wohnung des Erdgeschosses mit eigenem Kreditvertrag.
- B gehört lt. Grundbuch 42 von 100 des Grundstückes und B finanziert die Wohnung des Obergeschosses mit ebenfalls eigenem Kreditvertrag.
- im Grundbuch gibt es nur die oben dargestellte getrennte Eintrag zu den Grundstücken, aber keine Eintragung zur Aufteilung des Hauses in 2 getrennt finanzierte Wohnungen.
- in den jeweiligen Kreditverträgen mussten A und B gegenseitig als Bürgen eintreten
- die Kredite sind noch nicht abgezahlt
- 13 Jahre später erfolgte die Heirat, es erfolgte keine Änderung in den Grundbucheinträgen und der Finanzierung der Kredite.- Was bedeutet nun die oben aufgeführte Konstellation für die gesetzliche Erbfolge-es gibt bis jetzt kein Testament? (Wer hätte welche Anteile an den Grundstücken und Wohnungen wenn ein Partner sterben würde?)

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

haben Sie vielen Dank für Ihre Rechtsfrage. Gerne helfe ich Ihnen.

Bitte teilen Sie mir ergänzend mit: In welchem Güterstand befinden sich die Eheleute A und B?

Sofern Sie wünschen, stehe ich Ihnen der Einfachheit halber auch gern für ein telefonisches Beratungsgespräch zur Verfügung. Buchen Sie dieses einfach als Premium-Service hinzu.

Mit freundlichen Grüßen

Kianusch Ayazi, LL.B. (Bucerius Law School)

- Rechtsanwalt -

Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Es wurde nichts vereinbart, also Zugewinngemeinschaft (?) - (könnte der Güterstand immer geändert werden)?

Vielen Dank für Ihre Nachricht - richtig, dann wären die Eheleute in der Zugewinngemeinschaft.

Bitte gedulden Sie sich ein wenig, während ich die gesetzliche Erbquote für die Erben berechne. Ich komme in Kürze wieder auf Sie zu.

Vielen Dank für Ihre Geduld.

Sie geben an, dass jeder Ehegatte zwei eigene Abkömmlinge hat und die Ehegatten sich im Güterstand der Zugewinngemeinschaft befinden.

In der Folge erbt, wenn ein Ehegatte verstirbt, der überlebende Ehegatte zu 50%. Die Kinder des verstorbenen Ehegatten erhalten jeweils 25%.

Gemäß §§ 1922, 1967 BGB gehen alle Rechte und Verbindlichkeiten des Erblassers auf seine Erben über. D.h. der jeweilige Miteigentumsanteil wird an die Erben vererbt. Da es sich um mehrere Erben handelt (Ehegatte und Abkömmlinge), bilden diese diesbezüglich eine Erbengemeinschaft.

Sie geben zudem an, dass die Kredite noch nicht abbezahlt sind. Die Erbengemeinschaft tritt in die Pflichten des Erblassers aus dem Kreditvertrag ein und muss in der Folge die noch ausstehenden Raten des Kreditvertrages begleichen.

Konnte ich Ihnen damit behilflich sein?

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Kunde: hat geantwortet vor 19 Tagen.
Was genau sind die Anteile von 50%? Welche Rolle spielen die unterschiedlichen Grundbucheinträge?

Die Erben sind zu den genannten Quoten (Ehegatte: 50%; Kinder: je 25%) an der Erbengemeinschaft beteiligt. D.h. der Ehegatte erbt vereinfacht gesagt 50% von dem Miteigentumsanteil am Grundstück und die Kinder je 25%.

Wenn Ehegatte A verstirbt, so wird sein 58%-Miteigentumsanteil vererbt. Wenn Ehegatte B verstirbt, so wird dessen 42%-Miteigentumsanteil vererbt. Der Miteigentumsanteil des überlebenden Ehegatten bleibt bei Versterben des anderen Ehegatten unberührt.

Konnte ich Ihnen damit behilflich sein?

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Sind noch Rückfragen offen geblieben? Dann stellen Sie diese gern.

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Kianusch Ayazi und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.