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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 32343
Erfahrung:  Praktische anwaltliche Erfahrung im Bereich des Erbrechts
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ra-huettemann ist jetzt online.

Hallo ich hätte ne frage zum Erbrecht. Mein Vater ist am

Diese Antwort wurde bewertet:

hallo ich hätte ne frage zum Erbrecht.Mein Vater ist am 23.11.2018 verstorben. Seine Witwe (meine Stiefmutter) und meine 3 Geschwister haben wegen Überschuldung das Erbe abgelehnt.es gab kein Testament. Ich musste letzten erst wieder Steuern von meinem das aus 2018 nachzahlen und andere Kredite von meinem Vater übernehmen. Heute morgen kam ein Brief vom Gericht da die Tante meines Vaters gestorben ist und mein Vater als Erbe im Testament steht. Erbe ich den Anteil meines Vaters alleine oder können die jetzt alle wieder schön die Hände aufhalten.Oder was passiert

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

 

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

 

Sie werden den Anteil Ihres Vaters allein erben, denn Sie sind als alleiniger Erbe Ihres Vaters auch vollumfänglich in dessen Rechtsposition eingetreten (§ 1922 BGB - Grundsatz der Universalsukzession).

 

Die übrigen Angehörigen haben hingegen die Erbschaft ausgeschlagen.

 

Wird die Erbschaft ausgeschlagen, so gilt der Anfall an den Ausschlagenden nach § 1953 BGB als nicht erfolgt.

 

Die Erbschaft fällt dann demjenigen an, welcher berufen sein würde, wenn der Ausschlagende zur Zeit des Erbfalls nicht gelebt hätte.

 

Sie sind daher alleiniger Erbe Ihres Vaters, so dass auch dessen Anteil aus dem Nachlass der Tante nun ausschließlich an Sie fällt!

Haben Sie keine Nachfragen, dann geben Sie bitte Ihre Bewertung für die anwaltliche Beratung ab, indem Sie mit der Maus oben die Sterne (3-5 Sterne) anklicken, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber die Vergütung für die Rechtsberatung.

 

Vielen Dank!

 

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Vielen lieben Dank für die schnelle verständliche Antwort und der Inhalt gefällt mir zudem auch sehr gut. Lg

Das freut mich natürlich - alles Gute für Sie!

Geben Sie dann bitte noch kurz Ihre Bewertung für die anwaltliche Beratung ab, indem Sie mit der Maus oben die Sterne (3-5 Sterne) anklicken, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber die Vergütung für die Rechtsberatung.

 

Vielen Dank!

 

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Könnten sie mir noch sagen warum trotzdem alle das schreiben vom Gericht erhalten haben
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Also meine Geschwister kurze knappe Antwort würde reichen gibt auch kleines trinkgeld

Dazu ist das Nachlassgericht verpflichtet: Nach Eröffnung eines Testemants wird eine Abschrift an sämtliche Beteiligten versendet.

 

Geben Sie dann bitte noch kurz Ihre Bewertung für die anwaltliche Beratung ab, indem Sie mit der Maus oben die Sterne (3-5 Sterne) anklicken, denn nur dann erhalte ich von dem Portalbetreiber die Vergütung für die Rechtsberatung.

 

Vielen Dank!

 

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 15 Tagen.
Ok danke nochmal Ihnen auch alles gute. Schönes Wochenende

Danke sehr.

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Ich hätte noch ne kleine Nachfrage wenn das in Ordnung ist. Gäbe es kein Testament dann würde die gesetzliche Erbfolge eintreten und dann würden aauch meine Geschwister Erben?
Mir reicht hier auch wirklich nur ne ganz knappe Antwort will nur wissen ob ich das richtig verstanden habe.
MfG

Gern.

 

Nein, auch wenn die gesetzliche Erbfolge greifen würde, kämen Ihre Geschwister nicht zum Zuge, denn diese haben ausgeschlagen: Die Wirkung dieser Ausschlagung gilt für gewillkürte Erbfolge (=Regelung durch Testament) wie - bei Fehlen eines Testaments - für die gesetzliche Erbfolge gleichermaßen.

 

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Ah ok super vielen Dank.
Falls Sie noch eine letzte Frage gestatten.

Mich interessiert ob bei einer Erbannahme sowas wie Schenkungen geprüft werden oder ob man das selbst überprüfen muss. Vielen Dank schon mal und einen schönen Abend noch.
Achso ich hab mal ein Verlauf vor unserem Gespräch angeheftet. Hatte mich ehrlich gesagt nicht gut ausgedrückt aber der hat gar nichts gecheckt. Bin froh an Sie geraten zu sein��

Mir ist die Frage nicht klar - was meinen Sie mit Schenkungen prüfen?

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Falls die Tante meines Vaters ein Baugrundstück oder Haus in den letzten paar Jahren verschenkt hat an eine ihrer Nichten.
Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Werden solche Sachen automatisch ermittelt ist dann die Frage.

Dann kann Ihnen gemäß § 2325 BGB ein Pflichtteilergänzungsanspruch zustehen. Dieser steht auch Erben zu, nicht nur Pflichtteilsberechtigten.

Nein, nicht automatisch. Darum müssen Sie sich selbst kümmern.

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Zu den Bildern äußern Sie sich nicht nehme ich an. Ist auch nicht wichtig. Sie haben mir wieder sehr geholfen. Denke bei so nem kleinen Erbe werden solche Schenkungs Ermittlungen teurer und unangenehmer sein als sie evt einbringen, falls so etwas überhaupt passiert ist. Und wenn dann war es auch ihr Wille so.
Vielen Dank nochmal und schönen Abend

Das wünsche ich Ihnen ebenfalls.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Tagen.
Darf ich mir bei ihnen gegen ein 20 Euro trinkgeld noch ein paar kleine Infos zu der Sache abholen?

Gern.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Tagen.
Ja super

Also ich habe jetzt das Testament bekommen mit Eröffnungs schreiben

Was soll ich jetzt machen wie kann ich Schenkungen der letzten 10 Jahre überprüfen oder mehr infos über die Erbmasse an sich erfahren.

Etwaige Schenkungen können Sie nur feststellen, indem Sie selbst Nachforschungen anstellen, etwa anhand von Kontoauszügen oder sonstigen Belegen. Sie können auch Personen hierzu befragen. Eine Ermittlung von Schenkungen durch das Nachlassgericht wird nicht stattfinden.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Tagen.
ALS ERINNERUNG handschriftliche Testament in dem mein Dad mit 1/ 20 begünstigt ist

Etwaige Schenkungen können Sie nur feststellen, indem Sie selbst Nachforschungen anstellen, etwa anhand von Kontoauszügen oder sonstigen Belegen. Sie können auch Personen hierzu befragen. Eine Ermittlung von Schenkungen durch das Nachlassgericht wird nicht stattfinden.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Tagen.
Also wie soll ich beginnen

Erbschein beantragen?
Kunde: hat geantwortet vor 4 Tagen.
Und was danach

Ja, damit müssen Sie beginnen, denn nur der Erbschein legitimiert Sie formell als Erbe (§ 2365 BGB).

 

Mit dem Erbschein müssen Sie sodann zum Grundbuchamt, um eine Eintragung Ihrer Person vornehmen zu lassen.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Tagen.
Falls Immobilien vorhanden sind? Oder auch so?

Habe heute meine Rechtspflegerin angerufen die sehr genervt war. Auf alle fälle hat sich mich gefragt ob ich benannt bin , als ich dann meinte nein aber mein Verstorbener Vater meinte sie noch man müsste erstmal überprüfen ob das dann auch für mich gilt.? Was soll ich darunter verstehen oder war die nur genervt schon klar das die keine Rechtsberatung machen aber so ein paar Infos übers Handeln hätte ich schon erwartet

Gern antworte ich Ihnen weiter.

 

Ich unterbreite Ihnen ein Angebot.

Vielen Dank.

 

Den Erbschein benötigen Sie in erster Linie, falls Immobilien vorhanden sind. Aber auch Banken und Versicherungen bestehen zumeist auf Vorlage eines Erbscheines.

 

Selbstverständlich gilt das für Sie: Sie müssen ja nur nachweisen, dass Sie alleiniger Erbe nach Ihrem verstorbenem Vater geworden sind. Damit fällt Ihnen dann ohne weiteres dessen Anteil zu.

 

Kunde: hat geantwortet vor 4 Tagen.
Und mit dem Erbschein kann ich dann beim Grundbuchamt fragen ob eine Immobilie vorhanden ist?

Ja, wenn Sie das nicht selbst wissen, können Sie dies bei dem Grundbuchamt erfragen.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Tagen.
Geben die mir auch Auskunft ob der verstorbene Immobilien oder Grundstücke in den letzten 10 Jahren hatte.

Ja, als Erbe haben Sie ein berechtigtes Interesse auch diese Auskünfte von dem Grundbuchamt zu erhalten.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Tagen.
Und an die Konten kommt keiner ohne meine Zustimmung? Hab ich ein recht auf kontoeinsicht und gegen wen kann ich das geltend machen?

OK das waren dann erstmal alle Fragen. Ich werde einfach einen Erbschein beantragen und beim Grundbuchamt nachharken. Mal schauen was passiert. Danke schonmal für alles. Ich melde mich wenn ich das alles gemacht habe und eine Frage offen geblieben ist
Lg
LF

Ja, zur Verfügung über die Konten sind nur alle Miterben gemeinschaftlich befugt.

 

Sie haben auch einen Anspruch auf Einsicht. Diesen müssen Sie gegen Vorlage des Erbscheins gegen die Bank geltend machen.

Kunde: hat geantwortet vor 4 Tagen.
Super Dankeschön

Sehr gern!

Kunde: hat geantwortet vor 21 Stunden.
Hallo nochmal

Ich habe meinen Onkel gefragt wegen Erbschein. Da kam diese Antwort.


Hi Lukas, das brauchst du nicht, da du nicht einmal Erbe bist. Da dein Vater verstorben ist und es sich nicht um ein Verwandtschaftsverhältnis ersten Grades zwischen Tante Hertha und deinem Vater handelt, ist das Erbe nicht auf dich und deine Geschwister übertragbar, sondern wird auf die übrigen Erben von Tante Hertha verteilt. Es ist auch alles längst von Gisela bzw. dem Notar erledigt. Du und deine Geschwister müsst gar nichts unternehmen. Das Schreiben vom Amtsgericht musste an alle raus, es sagt nichts über die tatsächlich Erbberechtigten. Einen Erbschein habe auch ich nicht beantragt, das ist nicht erforderlich, da es mittlerweile eine Einigung unter den Erben gibt. Wenn du magst melde dich nochmal.
LG Reinhard
Kunde: hat geantwortet vor 21 Stunden.
Also Erbe ich wohl doch nicht.

Ich bin gerade in einem Gespräch und antworte Ihnen gleich.

Kunde: hat geantwortet vor 20 Stunden.
Ok super danke

Vielen Dank für Ihre Geduld.

 

 

Ich habe mir das Testament noch einmal angesehen, und mir ist hier in der Tat ein Schnitzer unterlaufen, da ich davon ausgegangen war, dass die Anwachsung nach § 2094 BGB:

 

https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__2094.html

 

testamentarisch ausgeschlossen wurde.

 

Tatsächlich ist diese aber, wie ich gerade bei nochmaliger Überprüfung des Testaments festgestellt habe, nicht ausgeschlossen.

 

Leider bedeutet dies, dass die Miterben den Anteil erhalten haben, und nicht Sie.

 

Ich bedaure.

 

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 20 Stunden.
Ok gut ist ja nicht so schlimm allerdings war Dadurch dann jede Nachträgliche Rechtsberstung für den ...
MfG Lukas

Ja, es tut mir Leid. War mein Fehler.

Kunde: hat geantwortet vor 20 Stunden.
Bekomme ich dann zumindest die letzten 39 Euro zurück.
Den Rest haben Sie sich ja trotzdem verdient.

Sie müssen sich hierzu mit dem Kundendienst in Verbindung setzen.

Kunde: hat geantwortet vor 20 Stunden.
Na gut danke trotzdem schönes Wochenende

Danke sehr, das wünsche ich Ihnen ebenfalls, und bleiben Sie gesund!

Kunde: hat geantwortet vor 20 Stunden.
Sie natürlich auch ;)

Danke!

Kunde: hat geantwortet vor 16 Stunden.
Könnten sie mir noch sagen ob das eine automatische Sache war oder ob die anderen Erben das dann gemeinsam beschlossen haben

Wenn die Anwachsung nach § 2094 BGB nicht testamentarisch ausgeschlossen war (wovon ich versehentlich ausging), dann ist diese kraft Gesetzes, also automatisch, eingetreten. Eines Beschlusses hierüber durch die Miterben bedurfte es also nicht.

Kunde: hat geantwortet vor 14 Stunden.
Nochmals danke

Gern!