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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 32678
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
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RASchiessl ist jetzt online.

Dies ist eine Frage für Herrn RA Schiessl. Der 3. Miterbe

Diese Antwort wurde bewertet:

Dies ist eine Frage für Herrn RA Schiessl.Der 3. Miterbe blockiert weiterhin. Er ist jetzt 65, bezieht seit 40 Jahren Sozialhilfe bzw. Hartz 4. Einen Kaufinteressenten, der einen sehr guten Preis geboten hat, hat er abgelehnt. Die Teilungsversteigerung wollte er verhindern. Dazu hat er eine Anwältin beauftragt. Antrag vom OLG abgelehnt. Er blockiert alles.
---- WICHTIG: Lt. Beschluss des AG bekommt er PKH unter der Bedingung, dass die Kosten aus einem freihändigen Verkauf ODER aus dem Erlös der Teilungsversteigerung beglichen werden. Freihändigen Verkauf will er nicht, Teilungsversteigerung auch nicht. Wenn ich jetzt den Antrag auf Teilungsversteigerung zurückziehe - wie bekommt dann der Anwalt sein Geld? Kann der Anwalt seinen Mandanten zum Verkauf zwingen, denn der Mann hat ja durch seinen Erbanteil Vermögen? Es sind bestimmt schon 4.000 bis 5.000 Euro Anwaltskosten aufgelaufen. Ich weiß, dass der Anwalt sein Geld möchte. Könnte der Anwalt ihn deshalb dazu bringen, einem freihändigen Verkauf zuzustimmen?Weitere Frage: Ich habe einen Kaufinteressenten, der das Haus zu einem sehr guten Preis kaufen möchte.Die Rechtsanwältin des Blockierers hat mir mitgeteilt, dass der Blockierer einem freihändigen Verkauf nicht zustimmt. Habe ich einen Rechtsanspruch, ein von dem Blockierer unterschriebenes Dokument zu bekommen, in dem er seine Ablehnung ausdrückt? Oder muss ich der Aussage der RAin vertrauen?

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

 

Der Anwalt Ihres Miterben bekommt sein Geld in jedem Falle aus der Staatskasse. Die Anmerkung des OLG bedeutet nur, dass der Miterbe zurückzahlen muss, falls (!) er durch Verkauf oder Versteigerung zu Geld kommt. Weder Anwalt noch Gericht können den Miterben zwingen einem freihändigen Verkauf zuzustimmen.

 

Einen Anspruch auf einer schriftlichen Bestätigung der telefonisch erteilten Aussage der Rechtsanwältin haben Sie nicht.

 

Wenn es auf die Teilungsversteigerung hinausläuft, dann besteht natürlich die Möglichkeit, dass Sie und die Miterben die Immobilie selbst ersteigern und dann (nachdem Sie so den Miterben los geworden sind) das Haus freihändig verkaufen.

 

 

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl

 

Rechtsanwalt

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