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ClaudiaMarieSchiessl
ClaudiaMarieSchiessl, Rechtsanwältin
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 19408
Erfahrung:  Seit 25 Jahren als Rechtsanwältin zugelassen, Korrespondenzsprachen: deutsch und englisch, umfangreiche und langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Erbrechts, zwei Fachanwaltstitel
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ClaudiaMarieSchiessl ist jetzt online.

Ich bin Hartz IV Empfängerin. Meine Mutter ist 2017

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich bin Hartz IV Empfängerin. Meine Mutter ist 2017 verstorben. Ihr Eigentum sollte zu gleichen Teilen unter den Erben aufgeteilt werden. Wegen meiner finanziellen und gesundheitlichen Situation wandte ich mich an einen Rechtsanwalt und erhoffte mir ein klärendes Gespräch mit meinen Geschwistern, das nicht zustande kam. Infolgedessen wurde die Immobilie zwangsversteigert und zu gleichen Teilen unter meinen Geschwistern aufgeteilt. Weil ich Hartz IV Empfängerin bin wurde mein Erbteil zu als Einkommen angerechnet. Aus diesem Grund bin ich gezwungen diesen aufzubrau*****, *****halb ich kein Hartz IV erhalte. Nun habe ich gelesen, dass nach 12 Monaten der Rest des Erbes als Vermögen angerechnet werde, weshalb ich wieder Hartz IV beantragen dürfe. Deshalb möchte ich gerne wissen, ob das stimmt. Mein aktuelles Vermögen beträgt zur Zeit 25.000 € und liegt unter der Freibetragsgrenze von 52.000 €.
JA: In welchem Land befinden sich die zu vererbenden Vermögenswerte?
Customer: In Deutschland. Es hat deutsches Erbrecht gegolten.
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Nein. Ich möchte nur wissen, ob ich nach 12 Monaten wieder Hartz IV beantragen darf, weil ich mir aus dem Erbe eine Altersversorgung aufbauen wollte. Geerbt hatte ich im August ca. 60.000 € nach Abzug aller Schulden und Rechnungen, die ich wegen der Erbschaft hatte.
Sehr geehrter Ratsuchender,


Das ist richtig




ofern die Erbmasse den monatlichen Bedarf des Erben übersteigt, ist das im Rahmen der Erbschaft zufließende Einkommen als sogenannte einmalige Einnahme (§ 11 Abs. 3 SGB II) anzurechnen.

Hierbei wird die Einnahme anteilig für grundsätzlich bis zu sechs Monate (in Ausnahmefällen bis zu zwölf Monate) mit einem entsprechenden Teilbetrag bedarfsmindernd als Einkommen angerechnet. Die Höhe der Hartz IV Leistungen verringert sich in dieser Zeit also entsprechend um den angerechneten Teilbetrag.

Sie können also nach 12 Monaten maximal wieder Hartz IV beantragen



Wenn ich helfen konnte bitte ich um positive Bewertung
Ich würde es nach 6 Monaten schon wieder versuchen , 12 Monate sind das Maximum

Sehr geehrter Ratsuchender , das sind doch gute Neuigkeiten. Darf ich höflich fragen, warum Sie nicht positiv bewerten ?

ClaudiaMarieSchiessl und weitere Experten für Erbrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.