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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Erbrecht
Zufriedene Kunden: 32405
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit auf dem Gebiet des Zivilrechts
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Auslegung Erbvertrag Geldvermächtnis bei Tod des

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Auslegung Erbvertrag Geldvermächtnis bei Tod des 1.Versterbenden. Dem Überlebenden steht an dem Vermächtnis und bei Aufteilung an allen Teilbeträgen des Vermächtnisses der lebenslängliche unentgeltliche Nießbrauch zu. Kann die anteilige Auszahlung des Vermächtnisbetrages trotzdem gefordert werden?
JA: In welchem Bundesland leben Sie?
Customer: Baden-Württemberg
JA: Vielen Dank. Gibt es noch weitere Details, die Sie dem Anwalt mitteilen wollen?
Customer: Nein

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

 

Da kommt auf den Wortlaut des Erbvertrages an. Könnten Sie uns diesen Ausschnitt aus dem Erbvertrag im Wortlaut wiedergeben?

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 5 Tagen.
Erbvertrags-Auszug ist angefügt

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

haben Sie vielen Dank. Den Auszug habe ich mir angesehen.

 

Ja die Auszahlung des Vermächtnisbetrages kann grundsätzlich nach dem Todes des Erstversterbenden gefordert werden. Allerdings hat der Überlebende an dem Vermächtnis und auch an den einzelnen Teilbeträgen ein Nießbrachtsrecht. Das bedeutet, er kann über die Gelder verfügen und die erzielten Zinsen vereinnahmen.

 

Das bedeutet konkret:

 

Das Vermächtnis wird zwar mit dem Tod fällig, die Kinder können im Ergebnis tatsächlich nur dann über das Vermächtnis verfügen, wenn der Überlebende Ehegatte auf den Nießbrauch verzichtet. Ansonsten sind die Kinder zwar Eigentümer des Vermächtnisses, verfügen darf aber nur der überlebende Ehegatte.

 

Über eine positive Bewertung würde ich mich sehr freuen!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt

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